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Kategorie: projects

Mein Badezimmer

by nkurzhoefer

Es hat über ein Jahr gedauert, bis ich endlich alles für mein Badezimmer zusammen hatte, aber jetzt ist es soweit. I proudly present:

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Es ist leider ein innenliegendes Bad und es ist auch nicht besonders groß, aber ich bin trotzdem sehr glücklich damit. Da es jedoch nicht gerade groß ist, passen nicht besonders viele Möbel hinein. Deswegen habe ich kurzer Hand einfach selber welche gebaut: Ein Handtuchständer und ein Wandregal.

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Für den Handtuchständer habe ich ein langes Kupferrohr, einen Holzblock, 4 Halterungen, 4 Schrauben für die Halterungen und 2 Muffen (90 Grad Ecken). Das Kupferrohr habe ich noch an der Sägestation im Baumarkt in drei Teile gesägt (die Seiten jeweils 97 cm lang, das Mittelteil 55 cm lang) und den Holzblock habe ich im Holzzuschnitt auf 55 cm kürzen lassen. Danach habe ich nur noch die die Halterungen am Holzblock festgeschraubt, die Kupferrohre mit den Muffen verbunden und schon ist es fertig! Empfehlenswert ist es jedoch sowohl den Holzblock als auch das Kupferrohr noch entsprechend zu lackieren oder zu behandeln, damit sie auch lange schön bleiben.

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Für das Wandregal bekommt man auch alles im Baumarkt: Seil, Kordel, Holzbrett (90 x 30 cm), Kupferrohr (1 m), Muffen und Schrauben & Dübel. Ihr bindet die Seile mit der Kordel zusammen, sodass sie beide etwa 155 cm lange Schlaufe ergeben. Danach bohrt ihr die Löcher für die Dübel und schraub die Schrauben hinein. Als Verschönerung steckt ihr die Muffen darauf und legt das Kupferrohr in den Winkel der Muffe hinein. Jetzt braucht ihr noch die Seilschlaufen darüber zu hängen und das Brett einzulegen – fertig! Auch hier rät es sich natürlich das Holz und das Kupfer zu behandeln, aber das habe auch ich noch nachzuholen 😉 Ein ähnliches Regal mit zwei Böden habe ich hier auch schon einmal gebaut.

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Blumen & Pflanzen

by nkurzhoefer

Steff war zu Besuch und hat mir einen Instagram-Beitrag gezeigt, der mir direkt Lust gemacht hat mal wieder zu basteln: Stickrahmen mit Pflanzenbildern und Holzreifen mit Kunstblumen. Ich hatte letztes Jahr in meinem Schlafzimmer eine Bilderleiste angebracht, aber irgendwie hatte ich mich daran satt gesehen und wollte etwas Neues. Die floralen Muster waren dafür genau das richtige.

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Das braucht ihr für die Stickrahmen mit floralem Muster:

  • Stickrahmen
  • Stickgarn
  • Nadel
  • Stoff

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Das braucht ihr für die Holzringe mit Kunstblumen:

  • Holzringe
  • Kunstblumen
  • Draht
  • Drahtzange

In Begleitung von meinem persönlichen Quatsch-Comedy Club, Clara und Kira, habe ich im Bastelladen zwei verschiedene Größen von Stickrahmen und Holzringen gekauft. Bei meinem Glück waren viele Kunstblumen bei Butlers gerade im Angebot und die restlichen Materialien hatte ich (dank meiner Werkbank und Aufbewahrungswand) schon Zuhause.

Für die Blumenkränze habe ich die Kunstblumen gekürzt und mit kupferfarbenen Draht an den Holzringen befestigt. Mir hat dabei eine Drahtzange geholfen, aber es geht bestimmt auch nur mit einer Schere. Geht super schnell und sieht top aus!

Für die Stickrahmen mit floralem Muster spannt ihr den Stoff eurer Wahl in den Rahmen und achtet darauf, dass noch genug übersteht, damit ihr es nachher hinten vernähen könnt. Dann druckt ihr euch ein Muster aus und paust es gegen das Licht auf den Stoff oder übertragt es frei Hand. Ich habe zum ersten Mal gestickt und die Stiche hier bei Brigitte gelernt. Ich habe den Perlen- und Margeritenstich für mein Muster benutzt. Am Ende vernäht ihr hinten den überstehenden Stoff. Das Ganze hat nur einen Abend gedauert – super fix!

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DIY Crochet Top

by Nora

Für meinen Sommerurlaub wollte ich gerne ein Top haben, dass man sowohl am Strand als auch unterwegs anziehen kann und nach etwas googeln bin ich auf Crochet Tops gestoßen. Dank YouTube habe ich dann schnell eine Anleitung gefunden und mein eigenes Top gehäkelt. Wie das ging schreibe ich euch nachfolgend auf. Brigitte hat übrigens einen super Überblick über die verschiedenen Maschen.

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Ich habe einfach Wolle genommen, die ich noch Zuhause hatte und die einzige Häkelnadel, die ich besitze – Hat super funktioniert 😉 Es ging auch echt fix, nach zwei Abenden war ich fertig. Eine tolle Anleitung zum Körbchen häkeln gibt es übrigens auf YouTube von Aquahannah. Ich habe es euch unten versucht zusammenzufassen:

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Für eine Größe, die so in etwa vergleichbar mit einer 36 ist, macht ihr jeweils für die beiden Körbchen 7 Luftmaschen (LM) aneinander (für ein größeres Körbchen nehmt ihr mehr auf) und stecht dann in die 6. Masche für eine feste Masche (FM), dann in die 5. M und so weiter bis ihr wieder am unteren Anfang eurer Luftmaschenkette angekommen seid. Es sollten 6 FM sein. Bei der letzten LM macht ihr noch eine zweite FM und daran eine LM. Jetzt macht ihr noch eine dritte und vierte FM in die vorherige Masche, sodass ihr 2FM, 1LM und noch 2FM in der letzten Masche eurer Kette habt. Nun häkelt ihr wieder mit einzelnen FM die andere Seite herunter. Dann dreht ihr das entstehende Körbchen herum, macht 2LM und häkelt wieder zur Spitze mit FM. An der Spitze angekommen nehmt macht ihr wieder in 2FM, 1LM und wieder 2FM in die Masche an der Spitze. Dann häkelt ihr wieder an der Seite herunter, am Ende macht ihr wieder 2LM und häkelt wieder zurück. Das macht ihr so lange, bis das Körbchen eine gute Größe für euch erreicht hat und wiederholt alles für das zweite Körbchen. Bei einem Körbchen könnt ihr den Faden verknotet, beim anderen lasst ihr ihn dran und nutzt ihn weiter.

Eine Anleitung wie ich weiter gemacht habe gibt es auch hier von Dana.

Wenn ihr soweit seid und am unteren Ende des Körbchens angelangt seid, macht ihr 2LM und häkelt am unteren Rand des Körbchens mit Stäbchen entlang (LM anschlagen, durch die nächste Masche stechen, Faden durch die erste Schlinge ziehen und wieder Faden holen, durch 2 Schlingen ziehen und noch einmal Faden holen und durch die letzten beiden Schlingen ziehen). Ihr könnt dabei in die Löcher stechen, die bei den LM beim Umdrehen gemacht worden sind. Dann nehmt ihr das andere Körbchen und stecht in die erste Masche am unteren Ende des Körbchens und macht auch dort halbe Stäbchen bis zum anderen Ende. Dann macht ihr 2LM und dreht die jetzt verbundenen Körbchen um. Die nächste Reihe macht ihr noch einmal mit Stäbchen zurück.

Die nächste Reihe macht ihr mit Löchern zwischen den Stäbchen. Also ihr häkelt ein Stäbchen, macht eine LM, überspringt eine Masche und macht wieder ein Stäbchen und so weiter, bis ihr am Ende angekommen seid. Am Ende nehmt so viele LM auf, sodass es um euren Oberkörper passt (macht es ruhig etwas enger, meins ist zu locker geraten), bei mir waren es 68LM. Dann macht ihr einmal komplett herum Stäbchen, um dann ein doppeltes V Stäbchen in die nächste Reihe zu häkeln. Dafür macht ihr zwei Stäbchen in eine Masche, dann 1LM, wieder zwei Stäbchen in die gleiche Masche, um dann in die nächste Masche nur ein Stäbchen zu machen. Dann wieder 2 Stäbchen, 1LM, 2 Stäbchen in die nächste Masche und so weiter. Daraus ergeben sich diese hübschen Blumenmuster. Das gleiche wiederholt ihr in der nächsten Reihe, wobei ihr immer in die LM von der vorherigen Reihe die 2 Stäbchen, LM und wieder 2 Stäbchen macht. In der Reihe darauf macht ihr wieder die Stäbchen mit einer Lücke, also ein Stäbchen, 1LM, eine Masche auslassen, 1 Stäbchen usw. In der nächsten Reihe folgen ganz normale Stäbchen. In der letzten Reihe folgen dann „richtige Blümchen“ mit einem Stäbchen, 1LM, 2M auslassen, 3 Stäbchen in einer Masche, 1LM und wieder drei Stäbchen in die gleiche Masche. Dann wieder 1LM, 2M auslassen, 1 Stäbchen, 1LM, 2M auslassen, 3 Stäbchen in eine Masche, 1LM, und noch 3 Stäbchen in die gleiche Masche. Das ist praktisch die untere Borte des Oberteils und ihr könnt den Faden am Ende verknoten.

Die eben beschriebene Borte mit dem Blümchen oder auch Muschel-Muster habe ich auch noch an die Körbchen gehäkelt. Für die Träger habe ich einfach nur Luftmaschen gemacht und sie an der Spitze der Körbchen und dem Rückenteil verknotet.

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Werkbank

by Nora

Endlich habe ich mal wieder ein richtiges Möbelstück gebaut! Mit anfänglichen Anlaufschwierigkeiten habe ich endlich einen Platz für meine DIY-Sachen: meine selbstgebaute Werkbank! Hier kann ich meine angefangen Projekte einfach liegen lassen, ohne dass sie im Weg sind, habe alles was ich brauche in Griffweite und dabei sieht das Ganze auch noch schön aus – super gut!

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Genau genommen ist es natürlich keine echte Werkbank, sondern eher ein Sideboard in Kombination mit meiner Werkzeugwand. Die Werkzeugwand war letztes Jahr in der WG ein erster Schritt für mein Atelier in ferner Zukunft und jetzt in meiner eigenen Wohnung habe ich zwar immer noch keinen ganzen Raum, aber dafür schon einmal eine Werkbank. Der zweite Schritt in Richtung Atelier ist also damit gemacht! Was natürlich noch fehlt ist ein toller, höhenverstellbarer Hocker, aber den finde ich auch noch.

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Für die Werkbank habe ich zwei Multiplex-Platten mit 0,9 cm Stärke und einem Maß von 170 auf 50 cm, 4 Seitenteile/Trenner mit den Maßen 50 auf 12 und 3 verstärkende Platten mit den Maßen 1) 12 auf 36, 2) 12 auf 72 und 3) 12 auf 56 cm, alle mit der Stärke 1,2 cm, alle Multiplex. Die Maße ergeben sich aus dem Platz für die Zeitschriften und den IKEA Kasten rechts. Für die Aufhängung habe ich 3 Winkel genutzt.

Ich habe es zuerst ohne die verstärkenden Platten versucht, aber dann war das Sideboard zu instabil. Deswegen geht man am Besten wie folgt vor:

Ihr legt die Teile so aufeinander, wie ihr sie am Ende haben wollt. Bei mir waren das die beiden Seitenteile, wobei diese bündig mit den großen Platten abgeschlossen haben und dann rechts von dem linken Seitenteil 56 cm der nächste Trenner und 72 cm daneben der zweite Trenner. Quer zu den Trenner habe ich die verstärkenden Platten mit einem Abstand von 12 cm zur hinteren Kante angeschraubt. So verliert man eben die 12 cm Stauraum, aber anders war meine Konstruktion nicht in sich stabil. Am besten ihr schraubt zu erst alle Teile an die obere große Platte und danach an die untere.

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Ich habe oben jeweils 3 Schrauben genutzt, um die Seitenteile und 2 Schrauben, um die Trenner anzuschrauben. So habe ich oben nicht zu viele sichtbare Schrauben. Die verstärkenden Platten habe ich mit kleinen Winkeln an der Oberseite befestigt. Unten habe ich wesentlich mehr Schrauben genutzt, um die Seitenteile und Trenner anzubringen. Außerdem habe ich hier auch die verstärkenden Platten direkt an die untere Platte geschraubt.

Zuletzt schraubt ihr die Winkel an das Sideboard und legt das Sideboard am besten auf etwas in der richtigen Höhe drauf, sodass ihr ohne Probleme die Winkel danach an die Wand schrauben könnt. Und das wars auch schon!

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Klar, nur ein Bruchteil meiner Bastelmaterialien finden hier ihren Platz, aber es ist ein guter Anfang. Wie verstaut ihr eure DIY- und Bastelsachen? Habt ihr noch Tipps für mich?

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Kuschliges Zopfmuster

by Nora

Diese wunderbar kuschlige und selbst gestrickte Decke mit Zopfmuster ist ein DIY Projekt mit dem ich eigentlich schon in Kopenhagen geliebäugelt habe und nun ist sie nach 2,5 Jahren endlich fertig geworden. Natürlich habe ich nicht konstant 2,5 Jahre daran gestrickt, sondern zwischen drin etwas anderes angefangen oder hatte keine Lust auf Stricken. Die Wolle habe ich zum Teil sogar noch in Kopenhagen gekauft und so ist die Decke auch eine kleine Erinnerung an die tolle Zeit.

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Zwar wird es jetzt auch endlich warm in Berlin, worüber ich unglaublich happy bin, aber trotzdem sind die Abende doch noch recht frisch. Umso mehr freue ich mich dann, wenn ich auch die letzten Stunden, eingekuschelt in die Decke, noch auf dem Balkon verbringen kann!

Bevor ich euch erzähle, wie ihr selbst so eine Decke stricken könnt, hier noch ein paar weitere Strickprojekte von mir: ein cropped Pulli mit Atzeken Muster (sehr schön mit Mom Jeans oder High Waist Shorts) und ein oversized Kuschelpulli.

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Ich habe meine Decke (120cm x 145cm) mit zwei langen Rundstricknadeln der Größe 6 und etwa 20 Knäulen Wolle gestrickt. Die eine Hälfte mit einer beigen Wolle von ONline (Linie 311, ASPARO, Farbe 002) 50% Polyacryl, 25% Alpaka, 25% Wolle, 75m auf 50g. Die andere Hälfte mit einer Wolle von Aldi „Winter Sun“ (Farbe 201) 60% Polyamid, 40% Schurwolle, 50m auf 50g zusammen mit DROPS Fabel Mouline (Farbe 800), 75% Wolle, 25% Polyamid, 205m auf 50g.

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Die Decke wird in drei Teilen gestrickt: linke Hälfte, rechte Hälfte und Zopf für die Mitte. Die Hälften haben ein Maß von 135cm auf 120cm, wobei die ersten 3 Reihen und die Ränder, jeweils drei Maschen, rechts und links abwechselnd und der Rest glatt rechts gestrickt wird. So umrahmt ein 3M großer Rand die Deckenhälften und die Decke kräuselt sich nicht zusammen. Für die ein Hälfte habe ich die ONline Wolle genommen und für die andere habe ich die Aldi und Drops Wolle zusammen gestrickt, um mehr Struktur hineinzubekommen.

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Der Zopf in der Mitte wird zur Hälfte in der einen Farbe und zur andern mit den anderen beiden Wollen gestrickt. Ihr nehmt 9 M von beiden Hälften auf die Nadel, verkettet sie in der Mitte und strickt die ersten drei Reihen rechts, links abwechselnd, um den gleichen Rahmen wie bei den großen Teilen zu erreichen. Dann strickt ihr 15 Reihen, wobei in der Mitte immer darauf geachtet wird, die Fäden zu kreuzen und damit zu verketten, und nehmt die eine Hälfte ab, legt sie über die andere und strickt damit das Zopfmuster. Das wiederholt ihr alle 15 Reihen, bis ihr auf die Gesamtlänge von 120cm gekommen seid. Auch hier werden die letzten drei Reihen wieder rechts links gestrickt für den Rand.

Jetzt müssen die drei Teile noch zusammen genäht und, das Lästigste wie ich finde, alle Enden der Wollreste vernäht werden. Diese Decke lässt sich wunderbar beim Fernsehen oder Filmschauen stricken, weil die meiste Zeit glatt rechts gestrickt wird. Eine perfekte Beschäftigung für Leute wie mich, die nicht still dasitzen können beim auf der Couch chillen 😉

So und jetzt mach ich es mir auf dem Balkon gemütlich und genieße die letzten Sonnenstrahlen! Nur drei Tage arbeiten und es ist schon wieder Wochenende – juhu!

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Strickpulli #3

by Nora

Den gesamten Herbst habe ich eigentlich an einem Projekt gestrickt: Einem Pulli für Hannes zum Geburtstag. Dies ist der dritte Pulli nach dem Dorthe Skappel Pulli  und dem ZickZack Pulli an den ich mich gewagt habe. Zwar ist es ja jetzt eigentlich schon Frühling und wir sehnen uns alle danach T-Shirts und Shorts zu tragen, aber besonders der Berliner Frühling zeigt die kühle Schulter. Also hat der ein oder andere von euch ja doch noch Lust auf Stricken!

Eigentlich bin ich ja recht fix beim Stricken, nur hab ich mir die Strickschrift selbst ausgedacht und dann musste ich doch ab und zu noch die Maschen aufmachen, überlegen und neu anfangen. Das führte dann leider dazu, dass der Pulli am Geburtstag mit nur einem Arm übergeben werden konnte, minderte aber nicht die Freude. Ich selbst bin auch sehr happy mit dem Ergebnis!

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Wolle: „Cotton“ von Zeemann, Color 80, 100 g auf 150 m, 85% Baumwolle und 15% Polyester

Nadel: Rundstricknadel 6

Und hier die Strickschrift für eine S/M:

Tipp: Nehmt euch am besten einen Pulli zum Vergleich, sodass ihr euer Gestricktes immer wieder darauflegen und vergleichen könnt.

Für den vorderen und hinteren Teil nehmt ihr jeweils 88 Maschen auf die Nadel und strickt die ersten zwei Finger breit eine M links und eine rechts abwechseln für das Bündchen. Danach strickt ihr glatt links (Hinreihe links, Rückreihe rechts) bis ihr 40 cm erreicht habt.

Dann kettet ihr für den Armausschnitt auf jeder Seite 2 M ab, in der darauffolgenden 1M, in der darauffolgenden 3, wieder 3 und dann noch mal 1M ab bis ihr nach 5 cm, 6 cm weniger breite erreicht habt. Ich persönlich finde den Armausschnitt etwas knapp also nehmt hier ruhig noch etwas mehr Maschen ab. Dann strickt ihr weitere 10 cm.

Nach den 10 cm strickt ihr den Halsausschnitt. Wer ihn weniger tief möchte fängt später an und nimmt weniger Maschen weg. Ihr strickt die ersten 24 Maschen, kettet 18 ab und strickt die restlichen 24 wieder normal. Jetzt braucht ihr eine zweite Nadel, um die beiden Seiten rechts und links vom Halsausschnitt weiter zu stricken. Dabei kettet ihr bei jeder Reihe am Halsausschnitt eine Masche zusätzlich ab. Bis ihr noch jeweils 14 Maschen auf jeder Seite übrig habt. Dann kettet ihr die gesamte Reihe ab.

Für den Rückhalsausschnitt fangt ihr erst nach ca. 15 cm an. Ihr strickt 19 Maschen und kettet dann 27 Maschen ab. Auch für den Rückenausschnitt kettet ihr dann in jeder weiteren Reihe 1M ab, bis ihr noch 16 M übrig habt und kettet dann die gesamte Reihe ab.

Für die Arme nehmt ihr 45 M auf und strickt wieder zwei Finger breit das Bündchen rechts links und strickt die ersten 10 cm. Danach nehmt ihr jede Reihe 1M auf beiden Seiten dazu. Das macht ihr etwa über die Hälfte des Ärmels, also über den Ellenbogen hinaus und strickt dann gerade weiter bis ihr etwa 55 cm erreicht habt. Aber macht das an der Armlänge des Pulliträgers fest. Am Ende angelangt strickt ihr die Armlänge genauso ab, wie ihr es schon an der Front und dem Rückteil für den Armausschnitt getan habt: Ihr kettet in ersten Reihe 2 M ab, in der darauffolgenden 1M, in der darauffolgenden 3, wieder 3 und dann noch mal 1M. Dann kettet ihr die gesamte Reihe ab.

Ich habe die Teile so zusammengenäht, dass die Naht nach außen kommt, was den rauen und unebenen Charakter des Pulli noch unterstreichen soll.

Für den Pulli braucht man wirklich kein Strickprofi sein. Man braucht nur etwas Geld 😉 Ich bin immer auf der Suche nach neuen Strickschriften und freue mich über Links!

Super Bowl Snacks

by Nora

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass es mein Freund als fanatischer Football Fan war, der mich auf den heutigen Blogpost brachte: Snacks für den Super Bowl 2017. Jetzt wo wir uns doch schon eine Weile kennen und ich irgendwie nicht drumherum kam die Spiele spannend zu finden, werde ich dieses Jahr zum ersten Mal den Super Bowl sehen. Und dafür wird es Snacks geben!

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Neben IKEA Hot Dogs, die ein guter Kumpel beisteuert, habe ich mich für klassische Chicken Wings mit Honig-BBQ Marinade, Mozzarella Sticks mit Tomaten Sauce und Käse-Hackfleischbällchen entschieden.

Chicken Wings mit Honig-BBQ Marinade

Für 12 Stück benötigt ihr:

  • 12 Chicken Wings oder Schenkel
  • 7 EL BBQ Sauce Smokey (von Jack Daniels z.B.)
  • 5 EL Honig
  • 2 EL Ketchup
  • 2 EL Butter
  • 1 TL scharfes Paprikapulver
  • 1 TL Zucker
  • 1,5 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Pfeffer sowie Salz

Ihr heizt den Ofen auf 190 Grad vor, wascht und trocknet die Chicken Wings und würzt sie mit der Paprika, Zucker, Knoblauch (1 TL), Salz und Pfeffer Mischung auf beiden Seiten. Je nach Größe der Hühnchenteile lasst ihr sie 35-45 Minuten im Ofen, wobei ihr sie einmal wendet.

Währenddessen könnt ihr euch der Marinade widmen: BBQ Sauce, Honig, Ketchup, Butter und Knoblauchpulver (0,5 TL) auf niedriger Temperatur anrühren.

Wenn die Hühnchenteile aus dem Ofen kommen, tunkt ihr sie in die Marinade, sodass sie komplett davon umhüllt sind und legt sie zurück auf das Backblech. Die übrig gebliebene Marinade eignet sich auch hervorragend als Dip. Jetzt kommen sie erneut für 5 Minuten in den Ofen und fertig! Super lecker und mein Favorit der drei Rezepte!

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Mozzarella Sticks mit Tomaten Sauce

Für 16 Mozzarella Sticks benötigt ihr:

  • 2 Packungen Mozzarella
  • 2 Eier
  • Öl (z.B. Rapsöl)
  • Paniermehl
  • Passierte Tomaten in Stücken
  • 2 TL Parmesan
  • 1/2 Zwiebel
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • Salz und Pfeffer

Ihr halbiert die Mozzarella Kugeln und schneidet jede Hälfte in vier etwa gleich große Stäbchen. Dann wendet ihr die Stäbchen in Ei und danach in Paniermehl, bis der Mozzarella nicht mehr zu sehen ist. Hierbei muss man sehr gründlich vorgehen da sonst der Mozzarella beim Frittieren ausläuft. Das Öl nun auf hoher Stufe erhitzen. Ihr benötigt etwa so viel, dass die Mozzarella Sticks davon bedeckt sind, wenn ihr sie hinein gebt. Das Öl ist heiß genug, wenn ihr einen Holzlöffel hineinhaltet und sich darum Bläschen bilden. Gebt dann vorsichtig die Mozzarella Sticks hinein und holt sie heraus sobald sie eine goldbraune Kruste haben. Einmal mit Küchenpapier abtupfen und fertig. Falls ihr das untere Rezept für die Käse-Hackfleisch-Bällchen auch probieren möchtet, könnte ihr das Öl dafür wiederverwenden.

Für die Sauce kommen Tomaten, Parmesan, Zwiebel, Knoblauchpulver sowie Salz und Pfeffer in den Mixer. Fertig!

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Käse-Hackfleischbällchen

Für 12 Bällchen:

  • 500 g Gemischtes Hack
  • 100g Cheddar oder Gouda
  • 2 große Zwiebeln
  • Mehl
  • Paniermehl
  • 3 Eier
  • Salz und Pfeffer

Ihr schneidet die großen Zwiebel an den Enden etwas großzügiger ab und in der Mitte einmal durch. Jetzt drückt ihr durch die Enden die einzelnen Zwiebelschichten auseinander, sodass  ihr viele kleine Zwiebelschälchen habt. Die kleineren Schälchen, zu klein um sie mit Hack zu füllen, würfelt ihr um sie in das Hack zu mischen. Jetzt gebt ihr noch Salz und Pfeffer zum Hack dazu und drückt es in die Zwiebelschälchen. Dann gebt ihr ein Stück Käse in die Mitte und überdeckt es wiederum mit Hack, sodass das Hack bündig mit dem Ring der Zwiebel abschließt (siehe Bild).

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Dann wälzt ihr die Bällchen in Mehl, Ei und danach Paniermehl und frittiert sie bis sie goldbraun sind. Danach schiebt ihr sie noch einmal für 15 Minuten bei 200 Grad in den Ofen. Und fertig!

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Die Snacks stehen bei mir nun parat – der Super Bowl kann kommen. Und jetzt alle die Daumen drücken – Go Pats!

5 Ideen für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke

by Nora

Das Problem, das man als DIY Blogger hat, ist, dass alles was man an selbstebastelten Geschenken vor Weihnachten bloggt bei der Bescherung keine überraschende Freude mehr auslöst. Ist ja auch verständlich. Da ich aber so viele tolle Ideen bei anderen Bloggern gefunden habe, wollte ich wenigstens die mit euch teilen!

 

#1 Selbstgemachter Schmuck

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Bei Luisa von schereleimpapier gibt es eine wunderschöne Kupferkette zum Selbermachen. Ich bin ganz verliebt und würde sie am liebsten für mich ganz alleine basteln.

 

#2 DIY Badekugeln

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Für alle Freundinnen, Mamas und Omas in Besitz einer Badewanne ist das hier wohl das perfekte selbstgemachte Geschenk: Badekugeln nach dem Rezept von Herzideen.

 

#3 Chai Latte Syrup

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Bei Saskia auf dem Blog gibt es selbstgemachten Chai Latte Syrup für euch. Ist in 20 Minuten fertig und hübsch verpackt, ist es ein super tolles Geschenk.

 

#4 Pralinen

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Meine liebe Freundin Liv hat auf ihrem Blog Thank you for eating super leckere Pralinen für euch zum nach „backen“.  Darüber freuen sich mit Sicherheit alle Feinschmecker und Schokoliebhaber.

 

#5 Verfeinertes Öl

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Bei My simply life gibt es eine tolle Idee wie ihr ganz normales Olivenöl als Geschenk verfeinert könnt. Für alle Köche in der Familie und unter den Freunden seid ihr hiermit bestens vorbereitet.

Ich hoffe es waren ein paar Ideen für eure Liebsten dabei. Habt ihr denn noch Links zu tollen Ideen fürs Selbermachen? Ich freu mich über eure Inspiration! Habt eine schöne Vorweihnachtszeit.

Winterlich

by Nora

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Ich bin total verliebt in die Weihnachtszeit. Überall leuchten hübsche Lichter, alles ist weihnachtlich dekoriert und die Leute fangen wieder an zu backen. Überall glitzert es und die Kollegen bringen Stollen mit auf Arbeit. Nur bei mir Zuhause sieht es aus wie immer. Wäre nicht Mamas wunderschöner Adventskalender hier, könnte man denken es wäre einfach sehr kalter Herbst. Ich bin einfach zu selten Zuhause, als das ich bisher Zeit für Deko gehabt hätte. Leider ist meine Wohnung auch zu klein für einen echten Weihnachtsbaum und etwas Verschwendung wäre es auch, denn für die Feiertage bin ich bei meiner Familie zu Besuch.

Und dann überkam es mich gestern Abend bei Depot. Überall funkelten die hübschen Kugeln und ich konnte mich nicht zurückhalten. Endlich habe ich etwas Winterzauber in meiner Wohnung mit diesem super einfachen DIY:

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Ihr benötigt nur ein paar Weihnachtskugeln und dazu passende Bänder und eine Gardinenstange. Auch schön ist natürlich ein Ast aus dem Wald anstelle der Gardinenstange. Ich habe mich für eine klassische Variante aus weißen Kugeln und roten Herzen entschieden. Dazu kamen Porzellantaler mit Goldflecken. Bei den Bändern habe ich mir ein rotes Samtband, ein braunes Leinenband und verschiedene Kordeln entschieden.

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Ich bin sehr happy, dass ich nun auch etwas Winterstimmung in meiner Wohnung habe! Umso mehr freue ich mich aber auf den Weihnachtsbaum bei meinen Eltern. Ich wünsche euch allen ein tolles Zweiter-Advent-Wochenende und nicht ganz so viel Stress bei der Geschenkesuche.

P.S.: Am Sonntag habe ich ein paar Geschnkideen für euch hier auf dem Blog.

Home sweet home

by Nora

Momentan ist es bei mir auf Arbeit ganz schön crazy. Ich glaube ich habe noch nie so viel gearbeitet, wie in den letzten zwei Monaten. Aber es macht auch Spaß, so ist es ja nicht. Ich hab ein tolles Team, das mir die Überstunden versüßt. Nur leider kommen aktuell Freizeit, Freunde, Freund und auch meine liebste Beschäftigung, das Basteln, zu kurz.

Wofür ich mir jedoch etwas Zeit genommen habe, ist die Einrichtung meiner neuen Wohnung. So habe ich es wenigstens die paar Stunden am Abend und an den Wochenenden schön. Meine schönsten Bilder habe ich euch für einen kleinen Einblick rausgesucht.

Facts

Friedrichshain, Beletage, 2-Raum, Balkon, ca. 50qm, Altbau, Dielen, Stuck

Wohn-/Esszimmer

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Mein Wohn-/ und Esszimmer ist der größte Raum der Wohnung. Verliebt habe ich mich direkt wegen der hohen Decken und dem wunderschönen (aber ganz schön schrägen) Dielenboden. Der Esstisch begleitet mich schon seit meinem ersten Semester und hat nun vier neue Stühle bekommen, die ich über Ebay Kleinanzeigen erstanden habe. Es sind leider nur Repliken, aber für die echten Vitra Eames muss ich noch ein wenig sparen. Das Bild über dem Esstisch gibt es auch immer noch bei Ikea und meine Teelichter auf dem Esstisch sind von verschiedenen Flohmärkten (AGRA Leipzig, Boxi Berlin).

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Die Couch ist ganz neu, auch von IKEA und macht mich unglaublich glücklich. Abends nach Hause zu kommen und dort die Beine auszustrecken ist das aller Schönste. Die Bilderwand oben drüber begleitet mich auch shcon eine Weile, obwohl ich sie bei jedem Umzug etwas ausgewechselt habe. Ausgestellt habe ich hier Museumsposter, Plakate, Zeitungsausschnitte und Postkarten.

 

Küche

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Die Küche habe ich von der Vormierterin übernommen. Das hat ganz gut gepasst, da ich vorher auch keine hatte. Mit ein paar Details, wie dem Servierwagen von IKEA, der Bilderleiste und einer neuen Lampe (ebenfalls IKEA) habe ich sie noch ein wenig verschönert. Ganz neu ist es für mich mit einem Gasherd zu kochen und backen, aber es läuft erstaunlich gut!

Balkon

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Mein eigener kleiner Balkon.. Ebenfalls eine Neuheit, die ich über den Sommer unglaublcih zu schätzen gelernt habe. Ich wohne nun in einer Seitenstraße, die nur von den Anwohnern befahren wird, weswegen es sehr ruhig ist. So habe ich meinen eigenen kleinen Sonnenplatz zum entspannen nach einem wuseligen und lauten Tag im Großraumbüro und dem Großstadttumult.

Schlafzimmer

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Mein Schlafzimmer ist noch relativ nüchtern, was mir noch aber auch sehr gut gefällt. Schlafen tue ich auf jeden Fall hervorragend!

Wie ihr sehen könnt, ist immer noch einiges zu tun. Geplant sind natürlich noch eine Werkbank und vielleicht wünsche ich mir endlich eine Nähmaschine zu Weihnachten. Ich halte euch auf dem Laufenden 😉

Habt ihr noch irgendwelche Einrichtungsläden in Berlin die ihr mir empfehlen könnt und für ein kleineres Budget gedacht sind? Ich hab schon gesehen, dass in der Rosenthaler Str. ein Granit aufgemacht hat. Habt ihr noch Tipps?

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