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Kategorie: unterwegs

3 Tage Barcelona

Jetzt war ich in innerhalb von wenigen Monaten insgesamt drei Mal in Barcelona, aber das letzte Mal zum ersten Mal mit Hannes, der vorher noch nie dort war und wir haben das volle Programm mitgenommen. Das Programm finde ich so gut, dass ich es mit euch teilen möchte. Wer also 3-4 Tage in Barcelona plant – hier sind meine Empfehlungen:

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Tag 1

++ Plaça de Catalunya ++ Ramblas ++  Boqueria ++ Plaça Reial ++ Port Vell ++  Barceloneta ++

Am Tag der Ankunft startet ihr im Herzen Barcelonas: Plaça de Catalunya. Von hier aus schlendert ihr die Ramblas hinunter, denn eilig darf man es hier in den Menschenmassen nicht haben. Aber es gibt rechts und links wunderschöne Altbauten zu bewundern, sodass man das langsame Tempo genießen kann. Wichtig ist es, dass ihr aus dem Brunnen Font de Canaletes trinkt, denn die Legende besagt, dass ihr dann auf jeden Fall wieder nach Barcelona kommt. Etwa auf der Hälfte der Ramblas findet ihr auf der rechten Seite die Boqueria. Trotz Touristenattraktion ist es einer meiner liebsten Orte. Die bunten Farben der hübsch gestapelten frischen Früchte, der salzige Geruch der Fische und das riesige Angebot an kleinen Snacks auf die Hand machen mich immer wieder glücklich.

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Wenn ihr euch irgendwann wieder losreißen könnt und euch zurück durch die Stände auf die Ramblas geschlängelt habt, geht ihr diese noch ein Stück weiter herunter. Auf der linken Hand findet ihr dann den schönsten Platz Barcelonas: Plaça Reial. Eingefasst in wunderschönen Altbauen, gesäumt von Palmen und mit einem Brunnen in der Mitte strahlt er auf mich trotz des Trubels der nahgelegenen Ramblas eine unglaubliche Ruhe aus. Bei gutem Wetter sitzen die Menschen in den Fenstern und um den Brunnen herum. Die Restaurants dort sprechen mich persönlich nicht an, aber ich habe auch noch keins ausprobiert.

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Danach geht es noch das letzte Stück die Ramblas hinunter, ihr überquert den Kreisel mit der Columbus Statue und seid am alten Hafen: Port Vell. Hier gibt es das wirklich sehr hübsche alte Hafengebäude auf der linken Seite und die Rambla del Mar, die über den Hafen auf eine Halbinsel mit einem Shopping Center führt. Wenn ihr keine Lust auf Einkaufen habt laden die Bänke auf dem Steg der Rambla del Mar zum kurzen Sonnen ein. Danach geht ihr wieder zurück zum Festland und weiter den Hafen entlang. Hier liegen einige schöne Segelboote und wenn ihr noch weiter dem Hafen folgt, seht ihr die größten Yachten, die ich jemals gesehen habe. Weiter dem Hafen folgend stoßt ihr auf eine viel befahrene Straße Passeig de Joan de Borbó. Dieser folgt ihr weiter nach rechts, bis ihr endlich am Strand von Barceloneta angekommen seid. Nach den ganzen Eindrücken ist der Strand der perfekte Ort den Menschen, Wellen und Vögeln zuzusehen und sich etwas zu entspannen. Wer jetzt Lust auf Burger hat, sollte unbedingt das Bacoa (Carrer del Judici, 15) ausprobieren.

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Tag 2

Barceloneta ++ Parc del Ciutadella ++ Cascada Monumental ++ Arc de Triomf  ++ Via Laietana ++ La Catedral ++ Ajuntament de Barcelona + + Churros  ++ Rambla del Raval ++

Den nächsten Tag starten wir, wo wir aufgehört haben, in Barceloneta. Ist auch super mit der Metro erreichbar, falls ihr nicht fußläufig wohnt. Wenn es nicht gerade Samstag oder Sonntag ist, bekommt ihr vielleicht einen Tisch bei Brunch and Cake (Passeig de Joan de Borbó, 5). Probiert dort unbedingt die Pancakes, die sind unglaublich gut! Falls ihr keinen Tisch bekommt oder sowieso viel lieber am Strand frühstücken wolltet, dann holt euch beim Bäcker unterwegs Croissant und Kaffee und genießt es mit den Füßen im Sand.

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Nach einem so oder so tollen Frühstück geht es durch Barceloneta zum Parc del Ciutadella. Der Park ist der größte innerhalb der Stadt und mit sehr viel Liebe zum Details angelegt. Anders als in Deutschland erinnern die Parks in Barcelona eher an Kunstwerke als Orte für ein Picknick. Doch trotzdem legen sich die Spanier hier ins Gras und genießen die Sonne. Bei eurem Spaziergang durch den Park solltet ihr unbedingt den Brunnen Cascada Monumental mitnehmen. Das glitzernde Wasser vor dem wunderschönen und riesengroßen Brunnen ist ein Spektakel.

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Der Park führt aus der Richtung Barceloneta kommend direkt auf den Arc de Triomf zu. Wie vieles in Barcelona wurde dieser im Rahmen der Weltausstellung 1888 errichtet. Mit etwas Glück bespaßen Straßenkünstler Kinder mit riesigen Seifenblasen vor dem Arc de Triomf und ihr bekommt ein wunderschönes Schauspiel geboten. Mit den Ballons, die dort verkauft werden und den Seifenblasen vor dem bewundernswerten Bauwerk ist es einfach eine schöne Szenerie. Wenn ihr euch irgendwann losreißen konntet spaziert ihr nun durch  den Stadtteil Born in Richtung des Stadtteils Gotic. Nach der Via Laietana, die die beiden Stadtteile trennt findet ihr La Catedral, die Kathedrale. Dort findet ihr oft Straßenmusiker und das Monument für den römischen Stadtnamen Barcino.

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Nun geht es in die verwinkelten Gassen von Gotic. Ihr kommt vorbei an dem sich nach den engen Straßen plötzlich öffnenden Rathausplatz Ajuntament de Barcelona. Falls ihr die besten Churros der Stadt essen möchtet, solltet ihr unbedingt in die Carrer de Petritxol. Dort reiht sich ein süßes Churros Café an das nächste. Aber am besten sind die Churros von La Pallaresa – Churreria. Von hier aus überquert ihr die Ramblas und betretet eine andere Welt: El Raval. Hier sind weniger Touristen und mehr Armut zu spüren. Trotzdem hat das Viertel seinen Charme wie die Biblioteca de Catalunya in der Carrer de l’Hospital. Wenn ihr diese Straße weitergeht kommt ihr zu den Ramblas del Raval. Am Ende der Allee findet ihr das berühmte Kunstwerk El Gato de Botero, Fernando Boteros Katze. Ebenfalls auf dieser Straße gibt es das Hotel Barceló Raval auf dessen Dach ihr kostenlos hochfahren könnt und den Blick auf die Stadt genießen könnte. Nach diesem langen Tag kann ich euch in El Raval das mexikanische Rosa del Raval empfehlen: super leckeres Essen und hervorragende Margarita.

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Tag 3

++ Sagrada Familia ++ Gaudi Häuser ++ Passeig de Gràcia ++ Plaça Espanya ++ Palau Nacional ++ Montjuïc ++ Jardins de Laribal ++ Castell de Montjuïc ++ Jardins de Mossèn Costa i Llobera ++

Am dritten Tag startet ihr an der Sagrada Familia. Hier müsst ihr jedes Mal, wenn ihr in Barcelona seid hin, denn in der Zwischenzeit ändert sich immer etwas. Von dort spaziert ihr durch des Stadtteil Eixample bis hin zur Passeig de Gràcia, der Champs-Élysées von Barcelona. Neben den bekannten Markengeschäften findet ihr hier die Gaudi Häuser Casa Milà und Casa Batlló. Wieder am Plaça de Catalunya angekommen, ist das nächste Ziel entweder zu Fuß durch Eixample oder mit der Bahn/dem Bus der Plaça Espanya. Ihr spaziert an den Brunnen vorbei zum Palau Nacional, dem Staatspalast, der zur EXPO 1929 gebaut wurde, ist heute das Kunstmuseum Museu Nacional d’Art de Catalunya.

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Staatspalast

Wenn ihr an dem Gebäude rechts vorbei gelaufen seid, nehmt ihr die Treppe oder Rolltreppe und seid nun auf dem Montjuïc angekommen. Hier steht das Olympische Stadion in das ihr einen blick werfen könnte, es ist öffentlich zugänglich. Danach spaziert ihr die Straße weiter zum Jardins de Laribal und  genießt die Aussicht und die hübsch angelegten Gärten. Von hier geht es hoch zum Castell de Montjuïc durch weitere Gärten, aber der Aufstieg lohnt sich für die Aussicht! Als ich das letzte Mal dort war, war die Schlange sehr lang, aber von Innen ist es das Castillo wohl auch sehenswert. Danach geht es den ganzen Berg wieder hinunter zum Jardins de Mossèn Costa i Llobera, dem Kaktuspark. Ein Garten voller Kakteen, der ein wunderschönes Fotomotiv bildet. Damit endet der dritte Tag und ihr solltet vor dem Heimflug noch unbedingt Tapas essen gehen.

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Road Trip Portugal #2

Wie ihr im ersten Road Trip Beitrag schon lesen konntet, war der Urlaub wirklich wunderschön. Und deshalb haben Hannes und ich noch ein Video zusammen geschnitten mit unserem GoPro Material. Leider kann man das Video nur vom Läppi ansehen.

Roadtrip Portugal

Wow, wow und noch einmal wow! Nach 1600 km, 12 Tagen, einer wunderschönen europäischen Hauptstadt, unendlichen Steilküsten und einer Million Korkbäumen kann ich mit größter Sicherheit sagen, dass unser Roadtrip durch Portugal einer der besten Urlaube war, die ich bisher erlebt habe. Lissabon hebt sich mit seinen schmalen, steilen Gassen und den wunderschönen Fliesen an den Fassaden von allen anderen Hauptstädten ab. Und die Portugiesen sind so freundlich. Sogar die Autofahrten zwischen unseren Stopps waren auf Grund der tollen Landschaften rechts und links der Landstraßen traumhaft schön. Mir viel es sehr schwer meine Fotos auszusortieren, habt also etwas Nachsicht mit mir, dass es so viele geworden sind.

Lissabon, Tag 1-3

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Wir sind mit Iberia (nicht weiter zu empfehlen) von Berlin nach Lissabon geflogen und haben drei Nächte bei Valter in Lissabon gewohnt. Valter hat uns super coole Tipps für Restaurant, Aussichtspunkt und Bars gegeben, die wir direkt ausprobiert haben. Unsere zwei Tage in Lissabon haben wir dann damit verbracht, durch die verschiedenen Stadtteile zu spazieren und freuten uns immer wieder über die hübschen kleinen Gassen, kleinen Balkons und die bunten Fassen, die mit Fliesen verziert sind.

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Wir sind eigentlich gar keiner besonderen Route gefolgt oder von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit marschiert, sondern haben einfach einen Fuß vor den anderen gesetzt und überall wo wir entlang kamen war es wunderschön. Eine besonders tolle Aussicht hat man übrigens vom Castello, vom Miradouro da Senhora do Monte und der Igreja e Convento da Graça (Bilder nachfolgend in der Reihenfolge).

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Überrascht war ich davon, dass die Trams doch genauso wie auf den Postkarten aussehen und massig viele davon sich durch die engen Straßen der Innenstadt winden. Für Lissabon habe ich keine spezifischen Empfehlungen für euch, mir hat einfach alles, auch abseits der touristischen Ziele unglaublich gut gefallen. Ein Highlight war jedoch die Dachterrasse in Valters Apartment auf der wir mit Blick auf die Dächer frühstücken konnten.

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São Francisco da Serra, Tag 3-5

An unserem dritten Urlaubstag haben wir uns ein Auto gemietet und sind in die Region Alentejo nach São Francisco da Serra gefahren. Wir wollten viel von der Landschaft sehen und sind deshalb ausschließlich Landstraße gefahren, wodurch wir uns außerdem die Maut gespart haben. Unsere Route habe ich euch als Bild und hier auch als Link angehängt.

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Ebenfalls über AirBnB haben wir bei Cristina die Mühle ihrer Familie für zwei Nächte angemietet. So abgefahren habe ich noch nie gewohnt. Die Mühle hat einen kleinen Wohnraum mit Bad im Erdgeschoss und einen oberen Raum wo mittig unter dem Mühlwerk ein gusseisernes Bett steht. Nachts prasselte der Regen auf das Dach und so intensiv habe ich den Regen noch nie wahr genommen.

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Tagsüber schien dann die Sonne und wir konnten von unserer Mühle Ausflüge an die Küste unternehmen. Besonders gut gefallen hat mit Porto Covo. Dort liegen viele kleine Buchten eingefasst in raue Felsen und wir waren für ein paar Stunden ganz für uns. Auch der Ort Porto Covo ist sehenswert mit einem kleinen Marktplatz und typisch weiß getünchten Häusern.

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Tavira, Tag 5-10

Schweren Herzens trennten wir uns nach zwei Nächten von unserer Mühle und fuhren entlang der Westküste Richtung Sagres. Auf dem Weg dorthin fuhren wir vorbei an felsigen Steilküsten, wilden Wiesen mit Korkbäumen und vielen, vielen Serpentinen. In Sagres war die Küste noch eindrucksvoller als wir es vorher im Westen gesehen hatten. Der Zwischenstopp hatte sich definitiv gelohnt.

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Von Sagres sind wir über Lagos and der Algarve entlang bis nach Tavira gefahren. Dieses Stück ist nicht besonders sehenswert, zumindest nicht die Strecke die wir gefahren sind. Hier ist es sehr industriell und auch touristisch geprägt. Was ich auch verstehen kann bei den tollen Felformationen bei Lagos.

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Aber in Tavira im Apartment von Gitte hat es mir doch noch viel besser gefallen. Tavira ist ein super süßer Ort mit vorgelagerter Insel mit einem schier endlos wirkendem Sandstrand. Man kann dort nur mit dem Boot hinfahren, dass einen zwei mal die Stunde übersetzt. So viele Muscheln wie hier, gab es nicht mal auf den Seychellen. Ich war schwer versucht drei Tüten mit nach Hause zu schleppen. Tavira war der perfekte Ort um die Seele etwas baumeln zu lassen und abends durch die belebten Gassen spazieren zu gehen.

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Evora, Tag 10-11

Auch hier war es schwer die Dachterasse zurückzulassen und weiter nach Evora zu fahren. Aber der Abschiedsschmerz war schnell vergessen als wir im verträumten Mertola ankamen. Mertola liegt auf einem Berg mit einem Castello von dem man einen tollen Ausblick auf das Dorf, den Fluss und die umliegende Landschaft hat. Mit Magnum Peanut Butter in der Hand ließ sich der Ausblick gleich noch viel mehr genießen.

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Aber auch Evora ist ein super schönes Städtchen, dessen Altstadt noch komplett umgeben ist von einer Stadtmauer mit Aquädukt. Wie auch zuvor in Lissabon und Tavira verliert man sich hier in den kleinen, verwinkelten Gassen voller Leben.

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Tomar, Tag 11-12

Unsere letzte Etappe brachte uns zu den Tempelrittern in Tomar. Ich habe schon wirklich viele Burgen in meinem Leben besichtigt, schon allein in Portugal, aber dieses Castello übertrifft alles, was ich bisher kennengelernt habe. In diesen Mix aus Hogwarts, Ritterburg und Kloster habe ich mich auf Anhieb verliebt und wäre am liebsten noch stundenlang durch die Säulen umrahmten Gänge spaziert.

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Sieht die Treppe nicht aus als würde sie sich gleich nach oben zu Dumbledore’s Büro winden? Leider ging mit unserem Tag in Tomar auch unser Roadtrip zu Ende und am nächsten morgen fuhren wir zurück nach Lissabon, um von dort nach Hause zu fliegen.

Ich hätte noch so viel mehr Bilder und so viel mehr Beschreibungen in diesen Blogpost stecken können, weil es mir einfach so, so, so gut gefallen hat. Schreibt mir unbedingt, falls ihr auch einen Urlaub in Portugal geplant habt, dann kann ich euch noch so viel mehr erzählen!

Hausboot fahren

Als ich letztes Jahr im Sommer mit meiner Mama auf Fahrradtour im Havelland unterwegs war, sind uns überall diese süßen Hausboote aufgefallen, die die Havel entlang schipperten. Ich hab mich direkt in die Vorstellung verliebt, selbst auf einem solchen Kahn zu sitzen und durch die brandenburgischen Gewässer zu schippern. Es hat nicht viel Überzeugungskraft gebraucht und schon waren Laura, Nico und Hannes mit von der Partie.

IMG_1305IMG_1237IMG_1126Angemietet haben wir unser Hausboot bei Bunbo in Lindow/Neuruppin und sind dann ein Wochenende lang den Gudelacksee, Möllensee und den Zermützelsee entlanggegondelt. Man benötigt keinen Seefahrtsschein, sondern muss nur etwas Zeit für eine Einweisung mitbringen. Wir waren im April unterwegs, da alle anderen Wochenenden schon ausgebucht waren und da war es noch etwas frisch. Das war aber gar kein Problem denn wir hatten einen süßen kleinen Ofen an Board, der uns bei unseren Spielabenden einheizte.

IMG_1287IMG_4934IMG_4936Unser Boot hatte zwei Schlafzimmer, ein Badezimmer, einen Wohn- und Essbereich sowie eine wunderschöne Terrasse auf der wir grillen konnten. Außerdem gab es eine Hängematte – was will man mehr? Ihr merkt ich komme gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Aber es war auch wirklich ein super toller Trip mit der besten Crew, die man sich wünschen kann.

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Barcelona

Meine liebe Freundin Agi arbeitet zur Zeit in Barcelona und als die Sehnsucht und das Fernweh zu groß wurden, bin ich in den nächsten Flieger gestiegen und habe sie besucht. Es war nicht mein erster Besuch in Barcelona, sodass das meiste Sightseeing vernachlässigt werden konnte und Agi mir die Stadt von einer weniger touristischen Seite zeigen konnte. Das und die Tatsache, dass wir zusammen ein super Team sind, hat diesen Wochenendtrip zu einem absoluten Highlight gemacht. Es folgt ein kleiner Reisebericht.

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Mitte April bin ich mit Ryanair (nicht weiter zu empfehlen) an einem Donnerstag spät abends nach Barcelona geflogen, sodass nur Zeit für die wichtigsten Neuigkeiten blieb. Da Agi Freitag arbeiten musste, bin ich gleich morgens losgelaufen in Richtung La Rambla. Sie wohnt super zentral im Stadtteil Eixample. So konnte ich mir auf dem Weg die beiden Gaudi Gebäude Casa Milà und Casa Batlló ansehen. Über den Plaça de Catalunya bin ich dann zu den Rambles gelangt, wo mich der Mercado de La Boqueria eingefangen hat.

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Von dort bin ich immer mal wieder rechts und links abgebogen, habe einen Abstecher zum Plaça Reial gemacht, wo die Leute auf ihren Balkonen und in den Fenstern sitzend als auch auf dem Platz flanierend die Sonnenstrahlen genossen haben. Zu dem Zeitpunkt war es in Deutschland noch bitterkalt, was mich die wärmende Sonne noch viel mehr schätzen ließ. Mit meinen ersten Erdbeeren dieses Jahr von der Boqueria lief ich weiter zum Hafen und kurz darauf traf ich mich auch schon mit Agi.

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Zusammen sind wir dann Richtung Strand gelaufen und haben uns in einer der Strandbuden einen Kaffee und Brot mit Tomate belegt gegönnt. Nach einem super schönen und der Jahreszeit verschuldeten, fast menschenleeren Strandspaziergang sind wir mit der Metro zur Station Guinardó | Hospital de Sant Paul gefahren, um auf den Berg Bunkers del Carmel zu steigen. Von dort hatte man einen wahnsinnig tollen Blick über die Stadt, der sich top mit einem Bier kombinieren ließ.

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Da ich mein Sightseeing-Programm schon am Freitag absolviert hatte, konnten wir Samstag einen Freund in Sitges besuchen fahren. Es gibt eine super Bahnverbindung von Barcelona dort hin. Mit seinem Mietwagen sind wir noch weiter Richtung Tarragona zum Playa de la Mora gefahren. Dort sind wir durch Pinienwälder von einer einsamen Bucht zur nächsten gewandert – super schön! Und ich war bis zu den Knien im Wasser!

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Sonntags sind Agi und ich noch zum Arco de Triunfo gelaufen und sind auf dem Weg noch zufällig auf einen kleinen Flohmarkt gestoßen. Vom Arco de Triunfo sind wir durch den Parc del la Ciutadella Richtung Strand spaziert. Auf dem Weg durch die Altstadt kaufte Agi uns dann noch die besten Churros, die ich jemals gegessen habe. Am Strand musste ich mir als Andenken ein wunderschönes Leinen-Strandtuch kaufen. Dann ging es leider wieder zurück nach Berlin in die Kälte. Aber es hat mir so gut gefallen, dass ich jetzt schon überlege Agi noch einmal im Sommer besuchen zu fahren!

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New York, New York!

Wow, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Damit wie klein man sich in den Hochhäuserfluchten in Midtown fühlt? Damit wie man sich ständig mit den Massen treiben lassen kann? Damit wie lange man unterirdisch mit der Metro von einem zum nächsten Stadtteil braucht? New York City hat mich wirklich begeistert und ich hoffe, dass meine Bilder ein wenig Fernweh in euch wecken können! Es folgen meine 6 New York Highlights.

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1. Highlight: Die Aussicht vom Top of the Rock, der Aussichtsplattform des Rockefeller Centers. Wir haben lang überlegt von welchem Aussichtspunkt wir die Stadt von oben sehen möchten, denn ganz preiswert ist es ja nicht. Für den Top of the Rock haben wir uns entschieden, weil man von hier dieses wundervolle Panorama auf das Empire State Building hat. Das Rockefeller Center an sich ist weniger spektakulär aus geschichtlichen und architektonischen Sichtweisen, weswegen man da auch nichts verpasst. Hier oben hätte ich noch länger als die zwei Stunden, die wir da waren (also Zeit einplanen!), die Skyline der Stadt bewundern können.

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2. Highlight: Die Brooklyn Bridge. Sowohl bei Sonnenschein als auch bei von Wolken verhangenem Himmel ist die Aussicht vom Brooklyn Bridge Park auf die Skyline von Manhattan großartig. Umgeben vom Wasser des Hudsons und dem stählernen Blau des Himmels oder den nebligen Wolken wirken die Hochhäuser noch viel eindrucksvoller als wenn man zwischen ihnen hindurch läuft. Mein Tipp ist es mit der U-Bahn nach Brooklyn zu fahren, einmal durch den Park zu spazieren, um dann über die Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan zu laufen. Außerdem ist bei schlechterem Wetter viel weniger los als bei strahlendem Sonnenschein, kann ich nur empfehlen!

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3. Highlight: Bedford Ave in Williamsburg. Williamsburg zeigt meiner Meinung nach am Besten wie hip New York tatsächlich ist. Tausende Secondhand Läden, selbstgemachte Einzelstücke (da geht mir ja das Herz auf), individuelle Labels und ein kuschliges Café nach dem anderen. Zum Shoppen, abseits von den großen Ketten, die es mittlerweile in jeder Großstadt gibt, ist die Bedford Ave die beste Adresse in ganz New York City!

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4. Highlight: Central Park. Sobald die Sonne rauskommt, müsst ihr auf dem schnellsten Weg in den Central Park. Über die Bow Bridge zu flanieren und von der Bethesda Terrace den Schwänen auf dem Lake zuzusehen ist unglaublich entspannend und man kann sich von dem Treiben der Stadt erholen. Wenn es etwas wärmer ist als jetzt, kann man sich auch kurz beim Umpire Rock in das Gras legen und den Wolken dabei zusehen wie sie an den Wolkenkratzern vorbeiziehen. Ach und wenn euch der Hunger packt, schaut unbedingt bei Gray’s Papaya in der Upper West Side für die besten Hot Dogs meines Lebens vorbei. Oder wenn der Hunger etwas größer ist kann ich das El Paso Taqueria in der 97th Street Upper East Side empfehlen.

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5. Highlight: Meatpacking District. Auf dem Weg zum eigentlichen Highlight der Gegend, der High Line, stolperten wir zufällig auf ein New Yorker Juwel. Der Meatpacking District überraschte uns mit alten Lagerhallen und Speichern aus Backstein in denen junge Kunstgalerien, individuelle Designerlabels und kleine Markthallen wie der Chelsea Market und der Gansevoort Market untergekommen sind. Wenn man sich dort mit Hummer, China-Nudeln, Pizza, Pancakes und/oder Cookies gestärkt hat, kommt man über die High Line zurück Richtung Midtown. Eine stillgelegte Hochbahntrasse wurde hier begrünt und dem Fußgänger zugänglich gemacht, und so konnten wir oberhalb des Straßenrummels in Ruhe den Hudson River sowie die Straßenschluchten beobachten, und hin und wieder einen Blick auf das Empire State Builiding genießen.

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6. Highlight: Metropolitan Museum of Art und Museum of Modern Art. Wir haben lang überlegt, welche Museen wir uns anschauen möchten, denn bekanntlich braucht ein Museumsbesuch ja etwas Zeit und auch etwas Geld. Letztendlich fiel die Wahl auf das Met (erstes Bild) und das MoMa und beide kann ich genauso weiterempfehlen.  Beim Met braucht man einen Schlachtplan, welche Dinge einen interessieren, ansonsten ist man den ganzen Tag dort. Ich kann empfehlen: The Temple of Dendur (super tolle Ägyptische Exponate), The American Wing (amerikanische Kunst und Kultur hat man ja sonst eher selten in deutschen Museen und hier sind sie toll in Szene gesetzt), 19th- and Early 20th-Century European Paintings and Sculpture (hier reihen sich die großen Meister wie Picasso, Matisse, Degas, Manet, Van Gogh, Gaugin, …). Die Masse an Kunstwerken von den hochkarätigsten Künstlern der Welt hat mich einfach umgehauen. Genauso das MoMa. Es ist übersichtlicher und moderner angelegt als das Met doch kann man hier Van Gogh’s Starry Night bewundern und es gibt eine riesige Andy Warhol Sammlung.

Was ihr euch meiner Meinung nach ebenfalls nicht entgehen lassen dürft, aber auch euer Reiseführer empfehlen wird, sind Grand Central Station (die große Halle habt ihr schon in so vielen Filmen gesehen, ihr werdet denken, ihr seid schon mal dort gewesen), Flat Iron Building, Financial District mit dem 9/11 Memorial, Staten Island Ferry (einmal kostenlos die Brise um die Nase wehen lassen und der Freiheitsstatue zuwinken), Guggenheim Museum und im Bryant Park neben der Public Library zwischen den Hochhäusern die Beine hochlegen.

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meine Liebsten in Leipzig

Mir ist Letztens so aufgefallen, dass ich ganz schön lange gebraucht habe, um meine (heute) liebsten Geschäfte in Leipzig zu finden. Für alteingesessene Leipziger sind die nachfolgenden Shops wahrscheinlich nichts Neues, aber vielleicht ist ja für den Einen oder Anderen Bastel-, Einrichtungs- und Schöne-Dinge-Shoppen-Fan etwas dabei!

Ganz neu auf meiner Liste ist Das Rote Paket. Hier gibt es originelle Einrichtungsgegenstände, wie Lampen, Stühle und individuelle Bilder. Aber auch kleinere Deko-Dinge von Kerzenständer über Uhren bis hin zu Wandschmuck. Außerdem gibt es Kinderspielzeug und tolle Geschenkideen, wie z.B. DIY-Girlanden (habe ich beispielweise schon gekauft – super toll) und nette Dinge für auf und um den Schreibtisch. Und wenn man nicht so genau weiß, was man denn schenken könnte, ist das Personal eine tolle Hilfe! Das Rote Paket findet ihr innenstadtnah in der Gotschedstraße 22.

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Ebenso ein super Tipp, wenn man auf Geschenksuche ist, ist das Vielfach in der Südvorstadt. Hier mieten verschiedene Designer und Selbermacher Laden- und Regalflächen und als Besucher hat man eine tolle Auswahl zwischen vielen verschiedenen Stilen und individuellen Produkten. Fündig wird man bei Taschen, Schmuck und Dekoration. Auch hier wird man super beraten und geht wahrscheinlich nicht nur mit dem gesuchten Geschenk, sondern noch einer hübschen Beton-Kette für einen selbst nach Hause! Die Adresse ist die Karl-Liebknecht-Straße 66.

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Mein dritter Tipp für Geschenksuchende in Leipzig ist das Tranquillo. Hier gibt es zwar auch viele Klamotten, aber mich interessieren vor allem die Interieur-Ideen. Von süßen Papeterie-Artikeln über Geschirr bis hin zu Textilien kann man sich selbst und die Freunde neu eindecken. Leider hatte ich bisher immer Pech mit der Freundlichkeit der Damen hinter der Theke, aber die tollen Wohnaccessoires locken mich trotzdem immer wieder in den Laden. Ihr findet das Tranquillo ebenfalls in der Südvorstadt, nämlich in der Karl-Liebknecht-Straße 91.

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Ebenfalls eine super Adresse zum Stöbern, wenn man noch nicht so genau weiß, was man schenken möchte oder wie das Wohnzimmer umdekoriert werden könnte, ist der Wohnmacher in der Innenstadt. Ich habe jetzt auch begeistert entdeckt, dass Wohnmacher Interieur aus Dänemark verkauft! Wenn ich also etwas Fernweh nach Kopenhagen habe, bin ich dort zu finden. Leider habe ich keine eigenen Fotos aus dem Geschäft parat, aber auf der Website könnt ihr euch einen Überblick, über witzige Geschenkideen, skandinavische Einrichtungsgegenstände und kreative Dekoartikel verschaffen. Ihr findet Wohnmacher in der Nikolaistr. 36.

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Wer nun wie ich auf DIY-Projekte und Selbermachen steht, kann das nötige Zubehör in den nachfolgenden Shops besorgen. Meine erste Adresse dafür ist Das creative Hobby in den Höfen am Brühl. Im Untergeschoss des neuen Einkaufszentrums bekommt ihr alles von Papier und Malbedarf über Strickzubehör und Wolle bis hin zu Kursen in allen Bastelbereichen. Die Auswahl ist riesig und sowohl Bastelanfänger als auch Profis bekommen hier eine super Beratung. Ohne diesen Bastelladen, wäre mein Blog nicht derselbe!

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Wenn man nun gezielt nach Zubehör für das Selbermachen von Schmuck sucht, ist in Leipzig mit dem Perlentaucher an der besten Adresse. Wenn man nun eine stilvolle Kette für die Oma, verspielte Ohrringe für die Cousine oder einen süßen Anhänger für die beste Freundin sucht, wird man hier fündig. Eine unbeschreiblich große Auswahl an Perlen, Ketten und Anhängern macht die Entscheidung fast schon schwer, aber zur Not steht das Personal mit Entscheidungshilfen zur Seite. Super ist auch der Basteltisch, an dem man sein Schmuck-Projekt gleich mit den bereitgestellten Zangen umsetzen kann. Den Perlentaucher findet ihr in der Karl-Liebknecht-Straße 51. Hier habe ich schon mal ein Perlentaucher-Projekt gebloggt.

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Nicht wegzudenken für alle Bastelmenschen ist natürlich der Idee im Karstadt in Leipzig. Die Kette gibt es mittlerweile in allen größeren Städten und man wird meist fündig. Leider sind Beratung und Preise manchmal bedenklich, aber die Auswahl ist top. Eine günstigere Alternative ist ansonsten noch ein Baumarkt des Vertrauens, aber wenn man nun keinen 20l Betonsack nach Hause schleppen möchte, hat Idee da die passendere Menge im Regal.

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So nun seid ihr gefragt, liebe Leipziger! Was sind eure Top-Adressen für Einrichtung, Deko und DIY? Welche Läden fehlen in meiner Auflistung und sollten unbedingt hinzugefügt werden? Ich freue mich auf eure Tipps!

Einmal Paradies zum Mitnehmen, bitte!

Mit dem Masterabschluss so gut wie in der Tasche, haben Carolin und ich so etwas wie eine Studienabschlussfahrt zu zweit gemacht. Eigentlich wollten wir eine längere Zeit und ein ganzes Land bereisen. Leider hat das nicht geklappt, da ich noch Masterarbeit schreibe und Caro ihr Referendariat bald anfängt. Da wir trotzdem etwas ganz besonderes unternehmen wollten, haben wir uns nach langem Überlegen für die Seychellen entschieden – beste Entscheidung EVER!

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Wir haben drei Inseln bereist, Mahé, Praslin und La Digue. Letztere hat uns am aller besten gefallen, da dort kaum Autos fahren und die Welt sich scheinbar ein bisschen langsamer dreht. Auch die anfänglichen Sorgen, dass die Seychellen touristisch abgegrast sein könnten, stellte sich als schlichtweg falsch heraus. An den meisten Stränden waren wir alleine oder mussten erst ein paar Schritte gehen um andere Urlauber zu treffen.

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Wir hatten die ersten Tage leider gar nicht mal so gutes Wetter, aber das gab uns die Chance unsere geplanten Wanderungen und Ausflüge auch tatsächlich durchzuziehen und nicht nur faul am Strand herum zu liegen. Letzteres haben wir dann natürlich noch ausgiebig nachgeholt, als die Sonne sich dann zeigte.

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Gehsteige gibt es auf den Seychellen eher weniger, also spazieren und auch wandern gehen, ist häufig mit am Straßenrand entlang laufen verbunden. Aber dadurch, dass es generell nicht viele Autos gibt, ist das auch nicht weiter schlimm. Die Inseln sind außerdem relativ bergig, sodass die Straßen immer an der Küste entlang führen und man permanente eine super Aussicht auf das Meer und die umliegenden Inseln hat.

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Man kann auf den Inseln auch super Busfahren und so die verschiedenen Traumstrände abklappern. Außer auf La Digue, da braucht man ein Fahrrad, da es keine Busse oder Leihwagen gibt. Aber auf dem Fahrrad die Insel zu umrunden war auch ein absolutes Highlight unserer Reise. Man fühlt sich so sorglos wie man da zwischen den Einheimischen entlang cruist. Ein anderes Hightlight war die Bootstour, die wir durch Zufall mit unseren Vermietern machen durften. Auf dem offenen Meer mit einem kleinen Motorboot und der Gischt in den Haaren zu sein und an den kleineren unbewohnten Inseln vorbei zu gleiten, war wahnsinnig toll.

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All das könnt ihr noch viel besser in unserem zusammengeschnibbelten Video erleben, aber seid gewarnt, wenn ich das sehe, will ich direkt zurück! Caro und ich haben uns auch kleine Erinnerungen gebastelt, darüber könnt ihr hier lesen. Mehr Erlebnisse von mir unterwegs gibt es übrigens schon in zwei Wochen, dann aus New York City!

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Yay heute ist ein super duper toller Tag! Denn ich fliege auf die Seychellen UND als wäre es nicht schon genug: Ich bin im sweet paul Magazin mit meiner Wolken-Fußmatte!



Ich grinse schon die ganze Zeit von Ohr zu Ohr, heute ist wirklich ein Lieblingstag! Aber was ich an dieser Stelle noch loswerden möchte: Ich danke euch Bastlern, Bloggern und Freunden, dass ihr so viel Interesse an meinem Blog zeigt, dass ein Magazin sogar auf mich aufmerksam wird. Danke, danke, danke – You made my day!

Hiermit melde ich mich auch erst einmal ab und nach dem Urlaub hab ich dann fantastische Bilder im Gepäck! Jetzt hab ich erstmal bammel vor 15 Stunden Flug, aber so beflügelt wie ich bin, wird es nur halb so wild. 





DIY Reisebegleiter

Mich hat die Wanderlust gepackt und jetzt habe ich große Pläne. Dieses Jahr fahre ich mit meiner Freundin Caro für zwei Wochen auf die Seychellen als eine Art Abschlussfahrt unserer Studienzeit (Ja, ich weiß, ich studiere noch bis März, aber hey!) und mit Hannes fliege ich für eine Woche nach New York City. Ich bin schon wahnsinnig aufgeregt und als kleines Dankeschön für meine Reisepartner habe ich beiden ein Reisetagebuch gebastelt.

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Ich liebe Notizhefte und wenn ich welche im Laden sehe, bin ich immer versucht sie zu kaufen. Aber jetzt kam ich auf die Idee, dass man die doch bestimmt auch selber machen kann. Und wie ihr sehen könnt: man kann!

Ist auch mal wieder super einfach: Ihr braucht eine DinA4 Pappe und beliebig viele leere A4 Blätter. Die Pappe und auch das Papier faltet ihr in der Mitte und falzt noch einmal nach. Dann legt ihr das Papier in die Pappe und näht es daran fest.

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Dann könnt ihr den Umschlag natürlich auch noch beliebig verzieren. Ich habe mit meinem super tollen Beschriftungsgerät jeweils das Urlaubsziel vorne drauf geklebt und mit einem IKEA Sticker die erste Seite verziert.

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Jetzt geht es erst einmal für eine Woche auf Fahrradtour im schönen Havelland mit meiner Mama und danach beginnen die Urlaubsvorbereitungen für die Seychellen. Ich habe schon ein wenig Angst vor den tausend Stunden Flug, nicht dass mir langweilig wird! Caro und ich haben schon überlegt, dass man ja wunderbar Armbänder knüpfen kann. Habt ihr noch Ideen, wie wir uns die Zeit vertreiben können, falls wir nicht die ganze Zeit Film schauen möchten? Wir sind für jede Anregung dankbar!

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