WoodenQuarter

Ein neues Kapitel

by Nora

Es ist soweit, ich ziehe wieder um! Zwei Jahre habe ich in meiner wunderschönen Wohnung in Friedrichshain gewohnt (länger als in den meisten bisher) und jetzt ist es Zeit für etwas Neues! Hannes ist endlich zu mir nach Berlin gezogen und da 50qm dann doch etwas klein sind, haben wir uns eine neue Wohnung gesucht.

image5.jpgIch freue mich schon riesig auf das neue Kapitel, zusammenwohnen, neue Wohnung und so weiter, aber ich werde auch etwas nostalgisch. Die Zeit in dieser Wohnung war eine sehr schöne. Ich verbinde viele tolle Momente mit ihr und seit langem mal wieder ein „Zuhause“-Gefühl. Deshalb fällt mir der Abschied auch nicht ganz leicht. Zum Abschied möchte ich daher noch einmal meine schönsten Bilder in einem Post sammeln.

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Im August 2016 bin ich hier eingezogen und jetzt nach zwei Jahren, zum September 2018 ziehen wir um. Ich habe mir viel Zeit mit der Einrichtung gelassen, natürlich auch aus monetären Gründen, aber vor allem, um mit Bedacht auszuwählen, was ich gerne jeden Tag um mich haben möchte. Der Prozess ist auch noch nicht abgeschlossen und ich freue mich ihn in der neuen Wohnung fortzusetzen.

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Ich habe übrigens viele meiner Möbel und Einrichtungsgegenstände selber gemacht. Im Badezimmer zum Beispiel das Regal oder auch den Handtuchhalter. Im Schlafzimmer ist die Wanddekoration selbstgestaltet und das Bett selbstgebaut sowie die Werkbank im Wohnzimmer.

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Meine Wohnung hat 2 Zimmer, im Wohnzimmer geht es um die Ecke in die Küche und auch zum Balkon. Dann gibt es noch einen kleinen Flur und ein Badezimmer. Genau ausreichend Platz für eine Person also. Besonders verliebt habe ich mich in die hohen Decken mit ein wenig Stuck und in den tollen Dielenboden. Das alles bleibt mir auch in der neuen Wohnung erhalten, worüber ich mich sehr freue.

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Mit dem Umzug verabschiede ich mich nicht nur von meiner Wohnung, sondern auch vom alleine Wohnen. Ab dem 31. August teile ich mein Hab und Gut und vor allem meine Zeit Zuhause mit Hannes. Darauf freue ich mich sehr, aber wie der Titel schon sagt, beginnt auch ein neues Kapitel. Ich bin gespannt – drückt mir/uns die Daumen!

P.S.: Die Anleitung für den Pulli unten gibt es übrigens hier.

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Eine Woche in New York City

by Nora

Tipps und Highlights – Ein Reisebericht

New York City ist für mich eine der aufregendsten Städte, die ich kenne und jetzt wo mich Freunde nach ein paar Tipps gefragt haben, dachte ich, schreibe ich sie endlich mal zusammen. Hannes und ich waren zwei mal zusammen in der Stadt, beide mal haben wir in AirBnb’s übernachtet. Einmal in Harlem und einmal in Brooklyn (Bedford Stuyvesant), beides super Ausgangsorte, um die Stadt zu erkunden.

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Ein paar Tipps vorab:

  • Kauft euch eure Eingangstickets online bequem von der Couch und bringt sich ausgedruckt mit auf die Reise. So habt ihr keinen Stress euch zwei mal in die Schlangen anzustellen.
  • Besorgt euch ein Subway Ticket für mehrere Tage (1 Woche etwa 30$) gleich am Flughafen an den Ticketschaltern (die Automaten sind etwas verwirrend, deshalb entweder gut vorab informieren oder am Schalter nachfragen)
  • Ladet euch die Offline Karte von Manhattan auf Google Maps herunter
  • Speichert euch ein Bild der Subway Karte auf dem Handy
  • Delis sind eure Weltretter zum Lunch: macht es wie die New Yorker und holt euch einen Bagel oder Sandwich für wenige Dollar auf die Hand
  • Packt euch bequeme Schuhe ein, denn am schönsten ist es die Stadt zu Fuß zu erkunden und sich einfach treiben lassen zu können
  • Bester Aussichtspunkt neben Empire State Building und One World Trade ist die Aussichtsplattform Top of the Rock (Rockefeller Center), da ihr von dort sowohl den eingerahmten Central Park als auch ganz Manhattan inklusive Empire State Building sehen könnt

 

Tag 1 – Einen ersten Eindruck bekommen

Dumbo – Brooklyn Bridge Park – Brooklyn Bridge – High Line – Meatpacking District (Chelsea Market)

Endlich in New York angekommen würde ich euch empfehlen, erst einmal wieder aus Manhattan rauszufahren, nämlich nach Brooklyn, und sich langsam zu Fuß den Wolkenkratzern zu nähern. Ihr nehmt die Subway entweder zur York Street (F Linie) oder High Street – Brooklyn Bridge Station (A Linie) und lauft nach Dumbo zur Ecke Washington/Water St für das klassische Fotomotiv des Empire State Buildings im Pfeiler der Manhattan Bridge.

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Von dort lauft ihr zum East River und spaziert den Brooklyn Bridge Park entlang Richtung Brooklyn Bridge. Geht am besten noch darüber hinaus und schaut euch die phänomenale Skyline des Financial Districts über das Wasser hinweg an.

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Wenn ihr euch daran satt gesehen habt, wagt ihr den Weg in den Beton Dschungel über die Brooklyn Bridge. Bringt ein wenig Zeit mit, denn hier ist man selten allein unterwegs, aber die Aussicht ist es wert. In Manhattan angekommen entschwindet ihr schnell dem Trubel in dem ihr in die Subway Station Fulton St abtaucht und mit der A Linie bis 14 St/ 8 Av fahrt.

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Dort angekommen holt ihr euch einen Kaffee auf die Hand und spaziert die High Line entlang. Die High Line ist eine stillgelegte Hochbahntrasse und wurde begrünt und dem Fußgänger zugänglich gemacht. Hier könnt ihr oberhalb des Straßenrummels in Ruhe den Hudson River sowie die Straßenschluchten beobachten, und hin und wieder einen Blick auf das Empire State Builiding genießen. Am Besten ihr lauft sie hin und zurück, damit ihr die Ausblicke von beiden Seiten bewundern könnt.

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Wieder am Anfang angekommen, könnt ihr euch im Meatpacking District zwischen den alten Lagerhallen und Speichern aus Backstein in denen junge Kunstgalerien, und individuelle Designerlabels untergekommen sind, in den kleine Markthallen wie der Chelsea Market und der Gansevoort Market stärken. Hier reicht die Auswahl von Street Food über Hummer bis zu Pancakes und Cookies und damit ist das Abendessen gesichert.

 

Tag 2 – Midtown

Chrysler Building – Grand Central – Public Library – Bryant Park – Time Square – Broadway – Empire State – Flat Iron – Chinatown – Nolita

Ihr startet im Hauptbahnhof (gut zu erreichen mit der Subway), der Grand Central Station, welcher an sich schon eine Sehenswürdigkeit ist. Die riesige Wartehalle und die verschlungenen Wege dorthin sind einfach super hübsch. Wenn ihr aus der Tür tretet, peilt ihr die 42nd St an und geht zuerst Richtung Osten und schaut noch oben, um das unglaublich schöne Chrysler Building mit seinen unverkennbaren Art Deco Merkmalen zu bewundern. Wenn ihr noch weiter Richtung Osten auf der 42nd spaziert kommt ihr zum UN Headquarter, was aber nicht besonders sehenswürdig ist (meiner Meinung nach, Hannes sieht das anders). Wenn ihr aber weiter Richtung Westen auf der 42nd lauft, gelangt ihr in das Zentrum von Midtown und stolpert über die die New York Public Library. Ich empfehle euch von ganzem Herzen die wunderschöne Architektur und die tollen Lesesäle von Innen zu bewundern. Es gibt auch einen wirklich originelles Andenkengeschäft mit einer tollen Auswahl an Büchern, kleinen Geschenken und Mitbringsel.

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Direkt an die Library schließt der Bryant Park an. Dieses kleine Fleck Grün umsäumt von Wolkenkratzern strahlt eine unglaublich schöne Ruhe aus und man kann hier gut bei einer Tasse Kaffee (am besten von einen der umliegenden Delis mitbringen) entspannen und kurz durchatmen. Denn von dort geht es zum Time Square, dem wohl trubeligsten Ort in NYC. Lasst euch einfach von der Menge durch die Leuchtreklamen mitnehmen und beobachtet das Spektakel.

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Wenn ihr dann das Gefühl habt alles um euch ist nur noch bunt, leuchtet und will eure Aufmerksamkeit, dann ist es Zeit Richtung Süden den Broadway hinunter zu schlendern. Ihr kommt am Empire State Building vorbei und steuert das Flat Iron an. Nun könnt ihr den Broadway immer weiter spazieren, dort shoppen gehen oder euch überlegen, ob ihr Lust habt noch nach China Town und daran angrenzende aber sehr gegensätzliche Nolita zu erkunden. In beiden Stadtteilen gibt es viele kleine Restaurants, in Chinatown etwas quirliger und in Nolita etwas gemütlicher, aber beides sehr zu empfehlen. Wenn eure Füße müde sind, fahrt ihr in Richtung 9th Ave und geht bodenständig im Westway Diner in einer Booth amerikanisch essen mit Milkshake und allem was dazu gehört.

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Tag 3 – Money Money

Wall Street – Financial District – 9/11 Memorial – Battery Park – Staten Island Ferry (Statue of Liberty) – Docks – Wassertaxi – Williamsburg – Second Hand shopping – Rooftop bar

Ihr fahrt mit der Subway zur Chambers St oder Fulton St und besucht das 9/11 Memorial. Bei meinem ersten Besuch in NYC wollte ich das fast weglassen, aber es ist wirklich ein eindrucksvoller Ort zur Erinnerung. Ganz im Gegensatz zu diesem emotionalen Ort stehen die umliegenden Wolkenkratzer des Financial Districts wie auch das One World Trade. Sucht euch euren Weg am Charging Bull vorbei zur Wall Street und von dort zum Battery Park. Bei gutem Wetter erwartet euch hier der glitzernde Hudson und in der Ferne die Statue of Liberty.

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Hier nehmt ihr die kostenlose Arbeiterfähre Staten Island Ferry rüber nach Staten Island und genießt die Brise um die Nase und den Ausblick auf die Statue of Liberty, die Skyline von Manhattan und die Brooklyn Bridge. Auf Staten Island angekommen könnt ihr im Fährhafen gleich die nächste Fähre zurück nehmen und alle Fotos schießen, die ihr auf der Hinfahrt noch nicht aufgenommen habt oder ihr legt einfach die Beine hoch.

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Zurück in Manhattan angekommen könnt ihr noch an den Docks lang spazieren und die letzten Häuser aus der Zeit der Niederländer entdecken. Von Pier 11 geht es dann weiter mit dem Wassertaxi, der NYC Ferry nach Williamsburg South (ein one-way Ticket kostet 2,75$, alle 20 Minuten). Williamsburg zeigt meiner Meinung nach am Besten wie hipster New York sein kann. Hier findet ihr tausende Secondhand Läden, selbstgemachte Einzelstücke (da geht mir ja das Herz auf), individuelle Labels und ein kuschliges Café nach dem anderen.  Zum krönenden Abschluss kann ich euch The Ides Bar mit super leckeren Cocktails, Rooftop und atemberaubendem Blick auf Manhattan empfehlen.

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Tag 4 – Rainy Day

Shopping in Soho – 5th Ave – Oculus – MoMa/Met/Guggenheim

Auch bei Regen gibt es in NYC tolle Ziele bei denen das Wetter einfach keine Rolle spielt. Beispielsweise könnt ihr in Soho in der Canal St auf Höhe des Broadway aussteigen und einfach entlang des Broadways Richtung Norden sämtliche Geschäfte abklappern. Es lohnt sich auch einmal rechts und links abzubiegen. Hier findet ihr Geschäfte wie Topshop, Bloomingdale’s, Victoria’s Secret und Uniqlo.

Alternativ könnt ihr auch ganz wie im Film auf der 5th Ave ab der Höhe der Public Library (42nd St) Richtung Norden sämtliche Geschäfte besuchen so wie Muji, Cos, Barnes & Nobles sowie Sacks und die Klassiker wie H&M und Zara.

Als dritte Alternative und ganz regenfest kann ich noch das Westfield im Oculus empfehlen. Neben wirklich einzigartiger Architektur des World Trade Center Bahnhofs und gleichzeitigem Shopping Center gibt es hier überdacht sämtliche Shops wie Aesop, Cos, & Other Stories, Under Armour und Kiehl’s.

Wer weniger gerne shoppen geht oder das nicht den ganzen Tag machen möchte, hat in New York eine der tollsten Museenlandschaften. Mein aller liebstes ist das MoMa (Museum of Modern Art) in denen Dali, Pollock, van Gogh, Miro, Warhol, Lichtenstein und und und zu finden sind. Hier ist auch sehr das Museumscafé zu empfehlen, von dessen überdachtem Balkon man einen tollen Ausblick in den Skulpturengarten hat.

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Wenn ihr jedoch weniger auf moderne Kunst steht, sondern lieber die Antike bis zum Mittelalter mögt, dann seid ihr im Met (Metropolitan Museum of Art) richtig. Das Met hat eine super tolle Terrasse mit Blick in den Central Park für eine kleine Pause von den eindrucksvollen Exponaten. Nicht zu vergessen ist natürlich das Guggenheim, in dem ich selber leider noch nicht war, von dem ich aber nur begeisterte Geschichten gehört habe.

In der Ecke vom Met gibt es auch einen tollen kleinen Mexikaner El Paso Taqueria in der 97th St der Upper East Side.

 

Tag 5 – Feeling like a local

East Village – Greenwich Village – Washington Square Park – NYU – Union Square Park – Central Park

Falls ihr schon einmal die Serie Friends geschaut haben solltet, dann kennt ihr euch im East Village eigentlich schon aus. Die Straßenzüge hier sind genau wie in Film und Fernsehen dargestellt: Kleine Vorgärten mit den Treppenstufen ins erste Geschoss und Klinkerfassade. Schnappt euch einen Kaffee auf die Hand und schlendert einfach drauf los, denn hier entkommt ihr dem Trubel der Stadt und könnt in Ruhe die Häuser, kleinen Cafés und Boutiquen ausfindig machen. Orientiert euch dann Richtung Greenwich Village in dem viele Gebäude der NYU zu finden sind. Auch hier ist es eher ruhig und einfach hübsch zum Spazierengehen.

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Ihr steuert dann am besten den Union Square an und holt euch auf dem Weg ein leckeres Sandwich bei einem Deli (sehr zu empfehlen ist Garden of Eden Marketplace auf der 14th St) oder ihr lauft sogar noch weiter zum Washington Square Park und beobachtet die Menschen während ihr euch euer Lunch schmecken lasst. So lässt sich New York auch ziemlich lässig genießen.

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Wenn dann noch richtig gutes Wetter ist, könnt ihr entweder per Subway oder zu Fuß den Central Park anpeilen und dort eine Runde um den Lake spazieren und/oder die Bekannte Bow Bridge und Bethesda Fountain erkunden. Abseits dieser Sights könnt ihr auf dem Rasen eine Pause einlegen und die Wolken beobachten, wie sie an den Spitzen der Wolkenkratzer, die hinter den Baumkronen aufragen, vorbeiziehen. Falls ihr dann wieder oder noch Appetit haben solltet, empfiehlt euch Hannes Gray’s Papaya am Broadway Ecke 72nd St. Dort gibt es super leckere Hot Dogs mit Sauerkraut und weniger leckerem Papaya Saft.

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Wenn ihr euch dann so richtig wie New Yorker fühlt, bringt auch der nächste Tipp wieder ein wenig zurück in die Realität, da eine Bootstour schon immer sehr touristisch ist. Trotzdem kann ich euch wirklich nur raten eine solche Tour zu machen. Wir haben uns damals für eine Tour entschieden, die zur Dämmerung beginnt, sodass man vom Wasser aus den Sonnenuntergang beobachten kann und sieht wie in den Hochhäusern nach und nach die Lichter angehen.

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Advent Advent

by Nora

Die schönste Zeit des Winters steht bevor und ich war schon fleißig am Basteln: Ein selbstgemachter Adventskalender!

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Am Wochenende habe ich den Kalender Agi nach Barcelona gebracht und zurück in Deutschland traf mich dann der Kälteschock. Ich bin, wie gesagt, kein Fan von kalten Temperaturen und muss mir daher den Herbst und Winter immer schön reden. Was dabei hilft sind natürlich schöne Winterklamotten, leckerer Tee und Adventskalender!

Dieses Jahr habe ich einen selbgenäht, die Anleitung folgt unten. Wer nicht so gerne näht kann sich auch hier von meinem Adventskalender aus kleinen Papiertüten inspirieren lassen.

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Ich habe für den Adventskalender zwei verschiedene Stoffe, beide Jersey und viele verschiedene Bänder zum verschnüren gekauft. Für die Aufhängung habe ich einen Drahtrad, Tannenzweige und Draht zum Befestigen genutzt. Die kleinen Taschen habe ich nachher mit einer Kordel am Drahtrad befestigt. Für die Zahlen habe ich bei DM kleine Schilder besorgt und diese mit Stempeln nummeriert.

Zuerst habe ich die ganzen kleinen Dinge besorgt, die ich in den Adventskalender hinein tun wollte: Süßigkeiten, kleine Sachen von DM und so weiter. Daran habe ich ausgemacht wie groß die Taschen sein müssen und sie entsprechend zurecht geschnitten. Danach habe ich einen Tunnelzug für das Band zum Verschließen eingenäht und mittig auf der Vorderseite ein Loch in den Tunnelzug geschnitten, wo das Band verknotet werden soll.   Dann habe ich das Band hindurchgezogen und die Taschen auf links zusammengenäht. Somit fixiert man zwar auch das Band zum verknoten, was aber kein Problem ist. Dann habe ich die Tasche gefüllt und mit dem eingenähten Band verschlossen. Durch die Schleife habe ich dann die Kordel gezogen, die Nummer dran gehängt und es am Drahtrad befestigt.

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Ich habe die Täschchen in unterschiedlichen Abständen an dem Drahtrad aufgehangen, damit sie schön verteilt sind. Zum Schluss habe ich die Tannenzweige mit Draht drangebunden und noch zwei Taschen oben befestigt und eine Schleife drumherum gebunden.

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Sweater Weather

by Nora

Ich trauere dem Sommer immer noch hinterher, aber was mir dagegen hilft sind kuschlig-warme Klamotten auf die ich mich im Herbst und Winter freuen kann. Daher kommt dieser gestrickte, kurze Pulli in den ich mich schon jetzt verliebt habe. Mit dicker Wolle und Perlmuster war er ruckzug fertig.

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Ich bin super happy mit dem kurzen Pulli, den man super mit Kleidern, Röcken oder High Waist Jeans kombinieren kann. Ich mag vor allem, dass er so weit ist und die Ärmel erst an den Handgelenken enger werden. Weitere Pullis die ich hier gestrickt habe gibt es hier: Pulli mit Aztekenmuster, Dorthe Skappel Sweater, Männerpulli.

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Das ist das Material:

Ich habe Linie 311 Asparo (50% Polyacryl, 25% Alpaca, 25% Wolle) von ONline in Farbe 002 verwendet und mit einer 0.8 Rundnadel gestrickt. Für eine Größe S habe ich etwa 7-8 Knäuel gebraucht.

Hier geht’s zur Anleitung:

Ich habe das Vorder- und Rückteil an einem Stück gestrickt, sodass ich keine Nähte an den Seiten habe. Dafür habe ich 100 M (Maschen) aufgenommen und die ersten beiden Reihen rechts links gestrickt für das Bündchen. Ich würde euch aber empfehlen ruhig ein paar Reihen mehr für das Bündchen zu stricken, ich glaube das würde mir besser gefallen.

Danach habe ich für 24 cm im Perlmuster auf der Rundnadel gestrickt, um dann jeweils eine Masche für die Aussparung, wo nachher die Arme angestrickt werden, abzuketten. Zwischen den abgeketteten Maschen sollten also auf beiden Seiten 48 M liegen. Jetzt werden Vorder- und Rückteil getrennt weiter gestrickt.

Nach insgesamt 37 cm des Vorderteils, also 13 cm nach dem ich den Armausschnitt angefangen habe, habe ich den Halsausschnitt begonnen und dafür 8 M abgekettet. Damit teilt ihr das Vorderteil und benötigt eine weitere Nadel. In der nächsten Reihen habe ich auf beiden Seiten jeweils 2 M, 2 M, 1 M und am Ende noch einmal 1 M abgekettet.

Für das Rückenteil habe ich nach 39 den Halsausschnitt begonnen. Dafür habe ich 16 M in der Mitte abgekettet und dann in den nächsten Reihen auf beiden Seiten jeweils 1 M, 1 M, 1 M, 1 M abgekettet.

Ich habe dann Vorder- und Rückteil an der Oberseite innen zusammengestrickt, um die Armlänge besser abschätzen zu können. Für den Halsausschnitt habe ich dann neue Maschen aufgenommen und rechts links gestrickt für drei Reihen.

Für die Armteile habe ich 22 M aufgenommen und auch hier wieder für das Bündchen 2 Reihen rechts links gestrickt, also insgesamt 4 mal hin und zurück. Bei der ersten Reihe Perlmuster habe ich dann 15 Maschen dazu aufgenommen, damit der Arm weiter wird. Danach habe ich ich mit den insgesamt 37 M weiter gestrickt, bis ich 41 cm Länge erreicht hatte. Die Arme habe ich in der Innenseite zusammengestrickt

Am Ende habe ich das zusammengestrickte Vorder- und Rückenteil auf der Außenseite mit den Armen zusammengestrickt, damit man die „Naht“ Außen sehen kann. Für das Zusammenstricken nehme ich einfach immer jeweils eine Masche der Teile die verbunden werden sollen auf die Nadel und mache eine neue Masche durch beide hindurch, um sie dann mit der nächsten genauso entstandenen Masche abzuketten.

Und schon seit ihr bestens für das Sweater Weather (The Neighborhood) gewappnet. Ich wünsche euch kuschlige Nachmittage auf der Couch und schöne Herbstspaziergänge!

Mein Badezimmer

by Nora

Es hat über ein Jahr gedauert, bis ich endlich alles für mein Badezimmer zusammen hatte, aber jetzt ist es soweit. I proudly present:

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Es ist leider ein innenliegendes Bad und es ist auch nicht besonders groß, aber ich bin trotzdem sehr glücklich damit. Da es jedoch nicht gerade groß ist, passen nicht besonders viele Möbel hinein. Deswegen habe ich kurzer Hand einfach selber welche gebaut: Ein Handtuchständer und ein Wandregal.

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Für den Handtuchständer habe ich ein langes Kupferrohr, einen Holzblock, 4 Halterungen, 4 Schrauben für die Halterungen und 2 Muffen (90 Grad Ecken). Das Kupferrohr habe ich noch an der Sägestation im Baumarkt in drei Teile gesägt (die Seiten jeweils 97 cm lang, das Mittelteil 55 cm lang) und den Holzblock habe ich im Holzzuschnitt auf 55 cm kürzen lassen. Danach habe ich nur noch die die Halterungen am Holzblock festgeschraubt, die Kupferrohre mit den Muffen verbunden und schon ist es fertig! Empfehlenswert ist es jedoch sowohl den Holzblock als auch das Kupferrohr noch entsprechend zu lackieren oder zu behandeln, damit sie auch lange schön bleiben.

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Für das Wandregal bekommt man auch alles im Baumarkt: Seil, Kordel, Holzbrett (90 x 30 cm), Kupferrohr (1 m), Muffen und Schrauben & Dübel. Ihr bindet die Seile mit der Kordel zusammen, sodass sie beide etwa 155 cm lange Schlaufe ergeben. Danach bohrt ihr die Löcher für die Dübel und schraub die Schrauben hinein. Als Verschönerung steckt ihr die Muffen darauf und legt das Kupferrohr in den Winkel der Muffe hinein. Jetzt braucht ihr noch die Seilschlaufen darüber zu hängen und das Brett einzulegen – fertig! Auch hier rät es sich natürlich das Holz und das Kupfer zu behandeln, aber das habe auch ich noch nachzuholen 😉 Ein ähnliches Regal mit zwei Böden habe ich hier auch schon einmal gebaut.

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Blumen & Pflanzen

by Nora

Steff war zu Besuch und hat mir einen Instagram-Beitrag gezeigt, der mir direkt Lust gemacht hat mal wieder zu basteln: Stickrahmen mit Pflanzenbildern und Holzreifen mit Kunstblumen. Ich hatte letztes Jahr in meinem Schlafzimmer eine Bilderleiste angebracht, aber irgendwie hatte ich mich daran satt gesehen und wollte etwas Neues. Die floralen Muster waren dafür genau das richtige.

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Das braucht ihr für die Stickrahmen mit floralem Muster:

  • Stickrahmen
  • Stickgarn
  • Nadel
  • Stoff

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Das braucht ihr für die Holzringe mit Kunstblumen:

  • Holzringe
  • Kunstblumen
  • Draht
  • Drahtzange

In Begleitung von meinem persönlichen Quatsch-Comedy Club, Clara und Kira, habe ich im Bastelladen zwei verschiedene Größen von Stickrahmen und Holzringen gekauft. Bei meinem Glück waren viele Kunstblumen bei Butlers gerade im Angebot und die restlichen Materialien hatte ich (dank meiner Werkbank und Aufbewahrungswand) schon Zuhause.

Für die Blumenkränze habe ich die Kunstblumen gekürzt und mit kupferfarbenen Draht an den Holzringen befestigt. Mir hat dabei eine Drahtzange geholfen, aber es geht bestimmt auch nur mit einer Schere. Geht super schnell und sieht top aus!

Für die Stickrahmen mit floralem Muster spannt ihr den Stoff eurer Wahl in den Rahmen und achtet darauf, dass noch genug übersteht, damit ihr es nachher hinten vernähen könnt. Dann druckt ihr euch ein Muster aus und paust es gegen das Licht auf den Stoff oder übertragt es frei Hand. Ich habe zum ersten Mal gestickt und die Stiche hier bei Brigitte gelernt. Ich habe den Perlen- und Margeritenstich für mein Muster benutzt. Am Ende vernäht ihr hinten den überstehenden Stoff. Das Ganze hat nur einen Abend gedauert – super fix!

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DIY Crochet Top

by Nora

Für meinen Sommerurlaub wollte ich gerne ein Top haben, dass man sowohl am Strand als auch unterwegs anziehen kann und nach etwas googeln bin ich auf Crochet Tops gestoßen. Dank YouTube habe ich dann schnell eine Anleitung gefunden und mein eigenes Top gehäkelt. Wie das ging schreibe ich euch nachfolgend auf. Brigitte hat übrigens einen super Überblick über die verschiedenen Maschen.

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Ich habe einfach Wolle genommen, die ich noch Zuhause hatte und die einzige Häkelnadel, die ich besitze – Hat super funktioniert 😉 Es ging auch echt fix, nach zwei Abenden war ich fertig. Eine tolle Anleitung zum Körbchen häkeln gibt es übrigens auf YouTube von Aquahannah. Ich habe es euch unten versucht zusammenzufassen:

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Für eine Größe, die so in etwa vergleichbar mit einer 36 ist, macht ihr jeweils für die beiden Körbchen 7 Luftmaschen (LM) aneinander (für ein größeres Körbchen nehmt ihr mehr auf) und stecht dann in die 6. Masche für eine feste Masche (FM), dann in die 5. M und so weiter bis ihr wieder am unteren Anfang eurer Luftmaschenkette angekommen seid. Es sollten 6 FM sein. Bei der letzten LM macht ihr noch eine zweite FM und daran eine LM. Jetzt macht ihr noch eine dritte und vierte FM in die vorherige Masche, sodass ihr 2FM, 1LM und noch 2FM in der letzten Masche eurer Kette habt. Nun häkelt ihr wieder mit einzelnen FM die andere Seite herunter. Dann dreht ihr das entstehende Körbchen herum, macht 2LM und häkelt wieder zur Spitze mit FM. An der Spitze angekommen nehmt macht ihr wieder in 2FM, 1LM und wieder 2FM in die Masche an der Spitze. Dann häkelt ihr wieder an der Seite herunter, am Ende macht ihr wieder 2LM und häkelt wieder zurück. Das macht ihr so lange, bis das Körbchen eine gute Größe für euch erreicht hat und wiederholt alles für das zweite Körbchen. Bei einem Körbchen könnt ihr den Faden verknotet, beim anderen lasst ihr ihn dran und nutzt ihn weiter.

Eine Anleitung wie ich weiter gemacht habe gibt es auch hier von Dana.

Wenn ihr soweit seid und am unteren Ende des Körbchens angelangt seid, macht ihr 2LM und häkelt am unteren Rand des Körbchens mit Stäbchen entlang (LM anschlagen, durch die nächste Masche stechen, Faden durch die erste Schlinge ziehen und wieder Faden holen, durch 2 Schlingen ziehen und noch einmal Faden holen und durch die letzten beiden Schlingen ziehen). Ihr könnt dabei in die Löcher stechen, die bei den LM beim Umdrehen gemacht worden sind. Dann nehmt ihr das andere Körbchen und stecht in die erste Masche am unteren Ende des Körbchens und macht auch dort halbe Stäbchen bis zum anderen Ende. Dann macht ihr 2LM und dreht die jetzt verbundenen Körbchen um. Die nächste Reihe macht ihr noch einmal mit Stäbchen zurück.

Die nächste Reihe macht ihr mit Löchern zwischen den Stäbchen. Also ihr häkelt ein Stäbchen, macht eine LM, überspringt eine Masche und macht wieder ein Stäbchen und so weiter, bis ihr am Ende angekommen seid. Am Ende nehmt so viele LM auf, sodass es um euren Oberkörper passt (macht es ruhig etwas enger, meins ist zu locker geraten), bei mir waren es 68LM. Dann macht ihr einmal komplett herum Stäbchen, um dann ein doppeltes V Stäbchen in die nächste Reihe zu häkeln. Dafür macht ihr zwei Stäbchen in eine Masche, dann 1LM, wieder zwei Stäbchen in die gleiche Masche, um dann in die nächste Masche nur ein Stäbchen zu machen. Dann wieder 2 Stäbchen, 1LM, 2 Stäbchen in die nächste Masche und so weiter. Daraus ergeben sich diese hübschen Blumenmuster. Das gleiche wiederholt ihr in der nächsten Reihe, wobei ihr immer in die LM von der vorherigen Reihe die 2 Stäbchen, LM und wieder 2 Stäbchen macht. In der Reihe darauf macht ihr wieder die Stäbchen mit einer Lücke, also ein Stäbchen, 1LM, eine Masche auslassen, 1 Stäbchen usw. In der nächsten Reihe folgen ganz normale Stäbchen. In der letzten Reihe folgen dann „richtige Blümchen“ mit einem Stäbchen, 1LM, 2M auslassen, 3 Stäbchen in einer Masche, 1LM und wieder drei Stäbchen in die gleiche Masche. Dann wieder 1LM, 2M auslassen, 1 Stäbchen, 1LM, 2M auslassen, 3 Stäbchen in eine Masche, 1LM, und noch 3 Stäbchen in die gleiche Masche. Das ist praktisch die untere Borte des Oberteils und ihr könnt den Faden am Ende verknoten.

Die eben beschriebene Borte mit dem Blümchen oder auch Muschel-Muster habe ich auch noch an die Körbchen gehäkelt. Für die Träger habe ich einfach nur Luftmaschen gemacht und sie an der Spitze der Körbchen und dem Rückenteil verknotet.

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Kroatien in bewegten Bildern

by Nora

Wie auch letztes Jahr zu unserem Portugal Roadtrip haben wir ein Video aus den schönsten Momenten erstellt. Wenn ihr mehr über unseren Kroatien Roadtrip lesen möchtet, einmal hier klicken bitte. Für alle anderen viel Spaß beim Anschauen 🙂

Kroatien Roadtrip

by Nora

Wir haben uns einen VW T3 Bulli gemietet und sind zu zweit von Berlin bis nach Dubrovnik gefahren – 4000 Km. Zwei Wochen Kroatien Roadtrip: Immer an der Küste entlang mit dem Blick auf wunderbar klares Meer, unzählige Inseln und schroffe Felsen. Es war einer der schönsten Urlaube, die ich bis jetzt erleben durfte. Es war ein Abenteuer (Kommt der Bulli denn da hoch? Er hat doch nur 62 PS und ächzt schon ganz schön!) mit den tollsten Ausblicken (Heckklappe auf – Meerblick) und abwechslungsreichster Natur (exotische Inseln – hast du die Schlange/Spinne/Echse gesehen?! – kahle Felsen und riesige Wasserfälle).

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Ich habe meine schönsten Bilder herausgesucht und vielleicht weckt es ja bei dem ein oder anderen die Abenteuer- und Reiselust. Dazwischen findet ihr unsere einzelnen Trips mit den Links zu unseren liebsten Orten und Campingplätzen. Die meisten Campingplätze hatten wir vorab reserviert, immer mit der Option einen Tag vorher noch absagen zu können und ohne eien Anzahlung machen zu müssen. Den Bulli haben wir übrigens bei Felix von Rent-a-bulli gemietet.

Tag 1: Berlin – München

Voll bepackt ging es gleich nach der Arbeit zu Felix und wir haben unseren Bulli abgeholt. Nach einer einstündigen Einweisung in Öl-Check, Wasser- und Gastank sowie Markisen- und Küchenbenutzung waren wir schon auf dem Weg nach München. Mit gemütlichen 100 Km/h ging es dann nach München, obwohl jeder Hang ein kleines Abenteuer war und wir von LKW und Fernbussen überholt wurden. Übernachtet haben wir bei Freunden – Danke Vali & Hubi!

 

Tag 2: München – Sveti Juraj

Nach einem hervorragenden Frühstück in der Loretta Bar ging es weiter durch Österreich und Slowenien nach Kroatien.  Für die Maut haben wir für Hin- und Rückweg insgesamt etwa 70€ bezahlt (Autobahnmaut in beiden Ländern plus Tunnel/Pass-Maut). Die Fahrt an sich durch die Alpen und Landschaften war schon ein Highlight. Außerdem zeigten sich schon die ersten Vorteile mit dem Bulli unterwegs zu sein: kalte Getränke, Kleiderschrank griffbereit genauso die Snacks. Spät abends kamen wir dann in Camp Ujča in Sveti Juraj an. Ein kleiner Campingplatz direkt am Meer mit eigenem Strand und sehr nettem Team.

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Tag 3: Sveti Juraj – Zadar

Morgens wurden wir mit dem tollsten Ausblick für den langen Ritt am Vortag belohnt: Vorhänge auf und drei Meter entfernt lag uns das klare Meer und der blaue Himmel vor den Füßen, traumhaft!

Nach einem gemütlichen Frühstück und den ersten Schwimmzügen ging es weiter gen Süden in einen Ort bei Zadar, Rtina. Auf der Fahrt wurde uns erst bewusst, was wir wohl am Vorabend auf der Küstenstraße von Rijeka aus verpasst haben müssen. Die Straße geht direkt an der Küste entlang, also wirklich direkt. Nur, wenn man an Orten vorbei kommt trennen die kleinen Häuser die Straße vom Meer. So schlängelten wir uns an aufregenden Serpentinen an den Hängen entlang, immer mit dem Blick auf die umliegenden Inseln. Nachmittags in Zadar kamen wir auf unserem Camping Platz Camp Miocic an. Auch dieser war direkt am Meer mit eigenem Strand gelegen. Nur wollte uns der Besitzer etwas gutes tun und bot uns ein schattiges Plätzchen unter einem Bastdach an, unter das unser Bulli leider nicht passte. Das merkten wir allerdings auch erst als wir beim Rauffahren ein lautes Brechen hörten und wir das Dachfenster eingedrückt hatten. Dank Gaffertape konnten wir ein größeres Unglück abwenden, aber unsere Urlaubskasse hat dieser kleine Unfall etwas mehr belastet als geplant.

Abends fuhren wir noch nach Zadar, eine sehr schöne kleine Stadt direkt am Meer.

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Tag 4: Zadar – Dugi Otok

Wieder nach einem sehr leckeren Frühstück und einer Abkühlung im Meer ging es endlich auf eine der kleinen Inseln (juhu Fähre fahren!). Es gibt diese super Website die einem das Fährennetz und die Preise sogar auf deutsch erklärt. Nach einer herrlichen Fahrt kamen wir auf einer der schönsten Inseln an, auf denen ich bisher war: Dugi Otok.

Wir hatten uns auch hier vorher im Internet einen Campingplatz herausgesucht. Wir hatten wieder einen Platz direkt am Meer, sodass wir nur aussteigen und ins Meer hüpfen brauchten.

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Tag 5: Dugi Otok

Wie schon gesagt, ist Dugi Otok eine der schönsten Inseln, die ich bisher gesehen habe und morgens die Heckklappe zu öffnen und das türkis-farbene Meer und einen Leuchtturm zu sehen, war einer meiner Highlights. Dafür war der Platz auch nicht ganz günstig, aber allemal wert.

Da wir das erste Mal zwei Nächte geblieben sind hatten wir Zeit für eine größere Wanderung und sind mit dem Bulli in den Süden nach Sali gefahren. Schon allein die Fahrt dorthin versetzt einen in eine exotischere Welt. Im Süden angekommen ließen wir den Bulli auf dem Parkplatz des Naturparks Telašćica stehen und wanderten am Salzsee vorbei zu der steilen Felsenküste bis hin zu einem kleinen sandigen Strand, den wir ganz für uns hatten. Auf dem Rückweg sprangen wir von den nicht ganz so hohen Klippen ins Meer – noch ein Highlight!

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Tag 6: Dugi Otok – Krka Nationalpark

Nach zwei wunderschönen Nächten auf Dugit Otok nahmen wir die Fähre zurück nach Zadar und steuerten den Krka Nationalpark an. Auf einem liebevoll angelegten Holzsteg spazierten wir durch den Wald, vorbei an Mangroven, kleinen Wasserläufen und -fällen und unzähligen Fischen sowie Libellen. Zum Schluss hat man den umwerfenden Blick auf den größten Wasserfall des Park und kann dort sogar schwimmen gehen, was wir auch taten (Oh das ist ja Süßwasser!). Wir waren erst gegen 17 Uhr (Achtung: Kassen schließen tlw. 17 Uhr) dort, sodass die meisten Touristen wohl schon gegangen waren und wir das Naturspektakel noch mehr genießen konnten. Übernachtet haben wir in dem eher zweckmäßigen, aber dafür preiswerten Camp Marina.

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Tag 7: Krka Nationalpark – Primosten – Trogir – Split – Omiš

Am nächsten Tag hatten wir einiges vor: 4 Städte standen auf dem Programm! Wir haben uns letztendlich für die Besichtigung von Trogir und Split entschieden, waren dann aber beim Blick auf Primosten (1. Bild) doch schwer versucht noch einen Stopp hinzuzufügen. Trogir und Split haben uns beide unglaublich gut gefallen. Obwohl sie auch sehr touristisch sind, haben sie ihren mittelalterlichen Charme nicht verloren. Abgesehen von den großen Plätzen, kann man sich doch allein in den vielen verwinkelten Gassen verlieren und immer wieder ins Staunen geraten. Der Nescafé Frappe in Trogir war übrigens on-point!

Abends kamen wir in Omis bei etwas bewölktem Himmel an und entschieden gleich weiter bis zum Campingplatz zu fahren. Die steilen Berge um die kleine Stadt herum sind schon aus dem Bulli heraus beeindruckend. Auf dem Rückweg (Tag 11) sind wir aber dann noch einmal hindurch spaziert. Übernachtet haben wir in Camp Sirena, ein super cooler Campingsplatz, auch wieder mit eignem Strand und von jedem Platz hat man einen tollen Blick auf die Berge und das Meer.

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Tag 8: Omiš – Žuljana (Pelješac)

Von Omis sind wir (natürlich nach dem morgendlichen Schwimmen/Tauchen oder für Hannes, Plantschen) auf die Halbinsel Peljesac in das Fischerörtchen Zuljana gefahren.  Hannes und ich fanden beide diesen Streckenabschnitt am allerschönsten und ein wenig aufregend sind die etwa 7 km die man durch Bosnien Herzegowina hindurchfährt, natürlich auch wieder mit Grenzkontrolle). Abends kamen wir dem herausgesuchten Campingplatz an, der uns dann leider gar nicht gefiel. Kurz entschlossen suchten wir uns bei Google einen Platz ganz in der Nähe und hatten Glück. Camp Vucine war ein totaler Volltreffer, wenn man mal vor der abenteuerlichen Anfahrt zum Platz absieht (ich hatte schon viel Angst, dass unser kleiner Bulli das nicht schafft). Wir hatten einen großen Platz, sehr abgeschottet, der uns jeden Abend einen spektakulären Sonnenuntergang anbot. Wir kamen hier eine Nacht früher an, als wir gedacht hatten und waren zufällig genau rechtzeitig zum Dorffest, bei dem es für alle Dorfbewohner und Gäste bei Livemusik kostenlose Sardinen und Wein sowie eine Fackelprozession mit abschließendem Lagerfeuer gab. Wir konnten unser Glück gar nicht fassen, es war so lecker und es hat sich so richtig angefühlt.

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Tag 9: Žuljana (Pelješac)

Nach über einer Woche Abenteuer haben wir einen Tag Pause eingelegt. Wir sind auf die kleinen vorgelagerten Inseln geschwommen, haben Eis gegessen und die warmen Sonnenstrahlen, das klare Wasser und die Zeit zu zweit genossen.

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Tag 10: Žuljana (Pelješac)

Nach dem einen Tag Pause dachten wir, dass wir das noch einen Tag länger gebrauchen könnten und haben die Vorzüge des kleinen Dorfs genossen. Morgens haben wir uns ein Kanu ausgeliehen und sind auf die andere Seite der Bucht gepaddelt (woah ich bin so schlecht im Paddeln) und haben den Tag mit leckerem Obst und guten Büchern, oder in Hannes Fall den besten Steinen zum Flippen, an uns vorbeiziehen lassen.

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Tag 11: Žuljana (Pelješac) – Dubrovnik – Omiš

Nach zwei Tagen Faulenzen fuhren wir schweren Herzens weiter nach Dubrovnik. Die Strecke immer direkt an den Felsen entlang und der längsten Mauer Europas in von Ston erleichterte den Abschied vom zurückgelassenen Paradies. In Dubrovnik mussten wir uns einmal durch den Stadtverkehr kämpfen, da unser Bulli in kein Parkhaus passte und parkten dann am Ende am Hafen auf der anderen Seite der Stadt. Nach 40 Minuten Fußweg kamen wir in der vollkommen überfüllten Altstadt an. Mir waren es einfach zu viele Game of Throne Souvenirshops und Touristenattraktionen. Wir flüchteten uns in die Seitengassen, aber so richtig genießen konnte ich die eigentlich wunderschöne Stadt nicht. Wir fuhren nachmittags wieder zurück nach Omis in das Autocamp Sirena.

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Tag 12: Omiš

Nach dem turbulenten Besuch in Dubrovnik, legten wir erst einmal wieder eine Pause ein und genossen den Tag am Strand und bummelten durch Omis, wo es leckere Sardellen gab. In Omis hätte man wunderbar Wildwasserrafting machen könne, was wir aber leider zu spät entdeckten.

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Tag 13: Omiš – Nationalpark Plitvicer Seen

Am nächsten morgen starteten wir relativ früh morgens, da wir den Tag im Nationalpark der Plitvicer Seen verbringen wollten. Kaum auf dem Parkplatz angekommen, fing es an zu schütten. Uns kamen die Touristenmengen entgegen und wir versuchten abzuwägen, was wir nun tun könnten. Nach 10 Minuten überlegen, und aus den Ausgängen herausströmenden Besuchermassen hörte es auf zu regnen und wir wanderten bei schönstem Sonnenschein an den türkis-farbenen Seen und aufregenden Wasserfällen und Höhlen vorbei. Der Regen hatte für uns den Park geleert und wir konnten spektakuläre Ausblicke teilweise ganz allein genießen. Übernachtet haben wir auf dem sehr einfach gestalteten Camp Borje, der aus einer großen Wiese besteht auf der man sich den Platz aussuchen kann.

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Tag 14: Nationalpark Plitvicer Seen – Sachsen

Nach einem unglaublichen Gewitter fuhren wir am nächsten Tag wieder zurück. Erst einmal nur nach Sachsen, wo wir Hannes Familie und Oma & Opa besuchten.

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Tag 15: Sachsen – Berlin

Nach einer Bulli-Tour für die Familie ging es dann weiter nach Berlin, wo wir den Bulli schweren Herzens wieder an Felix zurückgaben. Ob wir uns in nächster Zeit einen Bulli kaufen, ist eher unwahrscheinlich, aber ausleihen müssen wir den ganz bald mal wieder!

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Meine Top 5 Kroatien-Highlights:

  • Wandern im Naturpark auf der Insel Dugi Otok
  • Kanufahren auf Peljesac in der Bucht vor Zuljana
  • Bummeln in Split
  • Gegen die Strömung der Krka Wasserfällen schwimmen
  • Wandern um die Plitvicer Seen 

 

Meine Top 3 Campingplätze:

 

Unsere Camping Must Haves:

  • Mückenspray
  • Hut gegen die Sonne
  • Sportschuhe und Flip Flops
  • Kerzen
  • Gaffertape
  • Wäscheleine

Werkbank

by Nora

Endlich habe ich mal wieder ein richtiges Möbelstück gebaut! Mit anfänglichen Anlaufschwierigkeiten habe ich endlich einen Platz für meine DIY-Sachen: meine selbstgebaute Werkbank! Hier kann ich meine angefangen Projekte einfach liegen lassen, ohne dass sie im Weg sind, habe alles was ich brauche in Griffweite und dabei sieht das Ganze auch noch schön aus – super gut!

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Genau genommen ist es natürlich keine echte Werkbank, sondern eher ein Sideboard in Kombination mit meiner Werkzeugwand. Die Werkzeugwand war letztes Jahr in der WG ein erster Schritt für mein Atelier in ferner Zukunft und jetzt in meiner eigenen Wohnung habe ich zwar immer noch keinen ganzen Raum, aber dafür schon einmal eine Werkbank. Der zweite Schritt in Richtung Atelier ist also damit gemacht! Was natürlich noch fehlt ist ein toller, höhenverstellbarer Hocker, aber den finde ich auch noch.

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Für die Werkbank habe ich zwei Multiplex-Platten mit 0,9 cm Stärke und einem Maß von 170 auf 50 cm, 4 Seitenteile/Trenner mit den Maßen 50 auf 12 und 3 verstärkende Platten mit den Maßen 1) 12 auf 36, 2) 12 auf 72 und 3) 12 auf 56 cm, alle mit der Stärke 1,2 cm, alle Multiplex. Die Maße ergeben sich aus dem Platz für die Zeitschriften und den IKEA Kasten rechts. Für die Aufhängung habe ich 3 Winkel genutzt.

Ich habe es zuerst ohne die verstärkenden Platten versucht, aber dann war das Sideboard zu instabil. Deswegen geht man am Besten wie folgt vor:

Ihr legt die Teile so aufeinander, wie ihr sie am Ende haben wollt. Bei mir waren das die beiden Seitenteile, wobei diese bündig mit den großen Platten abgeschlossen haben und dann rechts von dem linken Seitenteil 56 cm der nächste Trenner und 72 cm daneben der zweite Trenner. Quer zu den Trenner habe ich die verstärkenden Platten mit einem Abstand von 12 cm zur hinteren Kante angeschraubt. So verliert man eben die 12 cm Stauraum, aber anders war meine Konstruktion nicht in sich stabil. Am besten ihr schraubt zu erst alle Teile an die obere große Platte und danach an die untere.

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Ich habe oben jeweils 3 Schrauben genutzt, um die Seitenteile und 2 Schrauben, um die Trenner anzuschrauben. So habe ich oben nicht zu viele sichtbare Schrauben. Die verstärkenden Platten habe ich mit kleinen Winkeln an der Oberseite befestigt. Unten habe ich wesentlich mehr Schrauben genutzt, um die Seitenteile und Trenner anzubringen. Außerdem habe ich hier auch die verstärkenden Platten direkt an die untere Platte geschraubt.

Zuletzt schraubt ihr die Winkel an das Sideboard und legt das Sideboard am besten auf etwas in der richtigen Höhe drauf, sodass ihr ohne Probleme die Winkel danach an die Wand schrauben könnt. Und das wars auch schon!

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Klar, nur ein Bruchteil meiner Bastelmaterialien finden hier ihren Platz, aber es ist ein guter Anfang. Wie verstaut ihr eure DIY- und Bastelsachen? Habt ihr noch Tipps für mich?

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