WoodenQuarter

Home sweet home

Momentan ist es bei mir auf Arbeit ganz schön crazy. Ich glaube ich habe noch nie so viel gearbeitet, wie in den letzten zwei Monaten. Aber es macht auch Spaß, so ist es ja nicht. Ich hab ein tolles Team, das mir die Überstunden versüßt. Nur leider kommen aktuell Freizeit, Freunde, Freund und auch meine liebste Beschäftigung, das Basteln, zu kurz.

Wofür ich mir jedoch etwas Zeit genommen habe, ist die Einrichtung meiner neuen Wohnung. So habe ich es wenigstens die paar Stunden am Abend und an den Wochenenden schön. Meine schönsten Bilder habe ich euch für einen kleinen Einblick rausgesucht.

Facts

Friedrichshain, Beletage, 2-Raum, Balkon, ca. 50qm, Altbau, Dielen, Stuck

Wohn-/Esszimmer

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Mein Wohn-/ und Esszimmer ist der größte Raum der Wohnung. Verliebt habe ich mich direkt wegen der hohen Decken und dem wunderschönen (aber ganz schön schrägen) Dielenboden. Der Esstisch begleitet mich schon seit meinem ersten Semester und hat nun vier neue Stühle bekommen, die ich über Ebay Kleinanzeigen erstanden habe. Es sind leider nur Repliken, aber für die echten Vitra Eames muss ich noch ein wenig sparen. Das Bild über dem Esstisch gibt es auch immer noch bei Ikea und meine Teelichter auf dem Esstisch sind von verschiedenen Flohmärkten (AGRA Leipzig, Boxi Berlin).

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Die Couch ist ganz neu, auch von IKEA und macht mich unglaublich glücklich. Abends nach Hause zu kommen und dort die Beine auszustrecken ist das aller Schönste. Die Bilderwand oben drüber begleitet mich auch shcon eine Weile, obwohl ich sie bei jedem Umzug etwas ausgewechselt habe. Ausgestellt habe ich hier Museumsposter, Plakate, Zeitungsausschnitte und Postkarten.

 

Küche

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Die Küche habe ich von der Vormierterin übernommen. Das hat ganz gut gepasst, da ich vorher auch keine hatte. Mit ein paar Details, wie dem Servierwagen von IKEA, der Bilderleiste und einer neuen Lampe (ebenfalls IKEA) habe ich sie noch ein wenig verschönert. Ganz neu ist es für mich mit einem Gasherd zu kochen und backen, aber es läuft erstaunlich gut!

Balkon

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Mein eigener kleiner Balkon.. Ebenfalls eine Neuheit, die ich über den Sommer unglaublcih zu schätzen gelernt habe. Ich wohne nun in einer Seitenstraße, die nur von den Anwohnern befahren wird, weswegen es sehr ruhig ist. So habe ich meinen eigenen kleinen Sonnenplatz zum entspannen nach einem wuseligen und lauten Tag im Großraumbüro und dem Großstadttumult.

Schlafzimmer

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Mein Schlafzimmer ist noch relativ nüchtern, was mir noch aber auch sehr gut gefällt. Schlafen tue ich auf jeden Fall hervorragend!

Wie ihr sehen könnt, ist immer noch einiges zu tun. Geplant sind natürlich noch eine Werkbank und vielleicht wünsche ich mir endlich eine Nähmaschine zu Weihnachten. Ich halte euch auf dem Laufenden😉

Habt ihr noch irgendwelche Einrichtungsläden in Berlin die ihr mir empfehlen könnt und für ein kleineres Budget gedacht sind? Ich hab schon gesehen, dass in der Rosenthaler Str. ein Granit aufgemacht hat. Habt ihr noch Tipps?

Cheesecake autumn edition

Es ist kalt, grau, der Wind fegt einem um die Nase und es ist fast dunkel, wenn man nach der Arbeit nach Hause kommt. Viele finden den Herbst ja toll – ich gehöre nicht dazu. Was also tun, um diese Jahreszeit erträglicher zu gestalten? Dicke Wollpullis kaufen, Mamas Stricksocken anziehen und vor allem ganz viel Zeit mit Kaffee und Kuchen verbringen.

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Als meine liebste Agi zu Besuch war haben wir uns einen kleinen Backmarathon vorgenommen und das beste Pumpkin Cheesecake Rezept gefunden. Dazu gab es noch Walnuss Scones. Die Originalrezepte gibt es hier und hier. Wer aber keine Lust hat amerikanische Zutaten in Deutschland zu suchen und auch zu faul zum Umrechnen der Maßeinheiten ist, kann hier unsere super leckere Kürbis-Käsekuchen-Variation nach backen.

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Kürbis-Käsekuchen

Für den Boden:

  • 150g Butterkekse
  • 1 TL Zimt
  • 30g Zucker
  • 1EL brauner Zucker
  • 6EL geschmolzene Butter

Für den Käsekuchen:

  • 460g Frischkäse (Raumtemperatur)
  • 75g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 130g Kürbismuß
  • 0,5 TL Zimt

Für die Streusel:

  • 110g Zucker
  • 65g Mehl
  • 20g Haferflocken
  • 1/2TL Zimt
  • 60g warme Butter
  • 1 Packung Vanillezucker

Für das Kürbismuß kauft ihr einen Hokkaido oder Speisekürbis, schneidet ihn der Länge nach auf, entnehmt die Kerne und legt ihn mit der aufgeschnittenen Seite in einer Auflaufform, die etwa 2cm mit Wasser gefüllt ist, für eine halbe Stunde in den 180 °C heißen Ofen. Wenn der Kürbis dann weich ist, püriert ihr das Fleisch und das Muß ist fertig.

Danach legt ihr eine Auflaufform mit Backpapier aus und haltet den Ofen auf 180°C warm. Die Kekse füllt ihr in einen Gefrierbeutel und zerbröselt sie, danach mischt ihr Zucker und Zimt darunter. In einer Schüssel vermengt ihr die Keks-Zucker-Mischung mit der geschmolzenen Butter, verteilt sie auf dem Boden der Auflaufform und drückt sie etwas an.

Den Frischkäse (Raumtemperatur) mit dem Zucker und Vanillezucker mit der Hilfe eines Mixers solange verrühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Danach nacheinander die Eier gut unterrühren. Die Hälfte der Masse verteilt ihr gleichmäßig auf dem Keksboden.

Die andere Hälfte vermengt ihr mit dem Kürbismuß und gebt ihn vorsichtig auf die Cheesecake-Schicht, ohne dass sich die beiden Schichten vermengen.

Für die Streusel vermengt ihr alle Zutaten und verteilt sie auf der Kürbis-Cheesecake-Schicht. Euer Käsekuchen braucht dann etwa 50-55 Minuten im Ofen. Mir schmeckt er auch warm sehr gut oder ihr lasst ihn eben 1-2 Stunden abkühlen. Super lecker!

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Badezimmer

Wie ihr vielleicht bereits gelesen habt, bin ich vergangenen Monat umgezogen, Umzug No. 6 war das. Mittlerweile sind (fast) alle Kartons  ausgepackt und die Bude ist ganz schön leer. Ich hatte noch nie so viel Platz wie jetzt und daher fehlen mir nun 1-2 Einrichtungsgegenstände.

Als Schöner Wohnen Abonnentin (danke an Hannes) habe ich mir fest vorgenommen, die Einrichtung langsam anzugehen und genau zu überlegen, was mir wichtig ist, welche Farben ich nutzen möchte und wie ich diese am Besten kombiniere. Daher habe ich mir überlegt mir Mood boards für jeden Raum zu erstellen. Angefangen habe ich mit dem Badezimmer:

No. 1. Mint

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No. 2. Rose

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No. 3. Grau

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Nun habe ich das Problem, dass mir alle drei Kombinationen Mint, Rose und Grau unglaublich gut gefallen. Kombiniert habe ich Mint mit Kupfer und weiß. Rose gefällt mir zusammen mit Gold und „abgenutztem“ Holzton. Grau paart sich wunderbar mit schwarz/weiß und Brauntönen.

Habt ihr noch Tipps oder Inspirationsseiten, die mir bei der Entscheidungshilfe helfen könnten? Worauf sollte ich bei der Badeinrichtung eventuell noch achten? Ich bin dankbar für jeden Hinweis oder Link!

Umzug #6

Einige von euch werden jetzt vielleicht lachen, aber ja, ich bin schon wieder umgezogen und nein, es ist kein Hobby. Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, bin ich Anfang Januar für meinen Job bei Zalando nach Berlin gezogen. Erst mal zog es mich in eine WG, weil ich mich in meiner alten in Leipzig so wohl gefühlt habe und ich dachte es könnte mir helfen anzukommen. Wie sich jedoch rausstellt, hab ich super schnell neue Freunde gefunden und auf Arbeit steppt der Bär. Zuhause hätte ich daher gerne eine Ruhezone.

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Nach einigem Suchen habe ich dann die perfekte Wohnung, zwei Straßen entfernt von meiner WG gefunden. Ich muss mich also nicht mal umgewöhnen und habe den gleichen Arbeitsweg, Weg zum Supermarkt, Bank usw.! Perfekt!

Ich wohne jetzt eine Woche in der neuen Bude und es herrscht totales Chaos. Trotzdem bin ich mehr als verliebt in den Stuck, den kleinen Balkon, die alten Dielen und die Ruhe, die ich dort genießen kann.

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Wie ich das Chaos bekämpfe und meine neue Wohnung einrichte, folgt dann die nächsten Wochen – Stay tuned!

DIY ripped Jeans

Letzte Woche habe ich endlich mal wieder Steffi gesehen und neben Sekt und unendlich viel Gequatsche hat sie mir ihre selbstgemachte ripped Jeans gezeigt. Wie sie habe ich auch viel zu viele Jeans im Schrank, die ich teilweise nicht mehr so gerne trage, obwohl sie noch gut sitzen. Sonntag hatte ich dann etwas Zeit, weil mein Herzblatt für Klausuren lernen musste und habe mir eine meiner alten Jeans geschnappt. Hier das DIY:

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Ihr benötigt eine Jeans, am Besten mit wenig Stretchanteil, einen Stift zum Markieren, einen Cutter oder eine Schere, Schleifpapier und eine Pinzette.

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Mit dem Schleifpapier könnt ihr die Stellen, die ihr bearbeiten wollt aufrauen und der Jeans einen erste Gebrauchspuren verpassen. Ich habe mich beim rechten Bein für ein großes Loch oberhalb des Knies und eine kleine Stelle unterhalb der Tasche entschieden. Für das linke Bein gab es eine längliche Stelle mittig auf dem Oberschenkel und eine auf der Potasche. Die Stellen habe ich Vorab mit Kreide auf der Jeans, während ich sie anhatte, markiert. Für Inspiration hilft auch die Google Suche😉

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Das ist die Jeans vorher und das war mir etwas zu langweilig. Ich habe mehrere Sachen ausprobiert, wie ich die Löcher oder auch Cut-Outs machen könnte und meine liebste Variante ist diese:

Ihr schneidet mit dem Cutter oder der Schere zwei parallele Schnitte übereinander und senkrecht zur Naht in die Hose. Achtet dabei darauf, nur in das vordere bzw. hintere Teil der Hose zu schneiden, um nicht beide Seiten zu erwischen. Dann zuppelt ihr mit der Pinzette vorsichtig an den Rändern der Schnittstellen entlang, sodass sich die blauen Fäden von den weißen etwas lösen. Die weißen Querfäden wollen wir ja behalten. Wenn ihr das an beiden Schnittstellen gemacht habt, müsstet ihr die Fäden einfach vom einen Cut zum nächsten durchziehen und somit entfernen können. Übrig bleiben dann die gewünschten weißen Fäden, die das Loch noch etwas verdecken.

Eine andere Variante beschreibt Steff auf ihrem Blog, einmal hier entlang bitte.

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Ich war erst einmal vorsichtig und habe die Löcher nicht allzu riesengroß gemacht, weil ich gelesen habe, dass sie sich vom Tragen und Waschen noch weiten werden. Aber falls mir irgendwann noch nach größeren Löchern ist, kann ich das ja jederzeit nachholen. Ich bin auf jeden Fall super happy mit dem Ergebnis! Und habt ihr schon meine super schönen Birkis auf dem letzten Bild entdeckt?

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I <3 BBQ

Die Grillsaison ist in vollem Gange und ich versuche jede Gelegenheit zu nutzen, um den Grill anzuschmeißen. Jetzt würde ich mich nicht unbedingt als Fleisch-Liebhaber bezeichnen, aber wieso ich trotzdem so ein Grill-Fan bin, beantworten diese fünf Grillrezepte!

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#1 Kräuterbutter

Selbstgemachte Kräuterbutter mit frisch aufgebackenem Baguette ist für mich ein zart schmelzender Traum. Einfach eine halbe oder ganze Packung Butter (kommt darauf an wieviele Gäste ihr erwartet) in der Mikrowelle erwärmen und wenn sie rührbar ist mit frischem Knoblauch, einer beliebigen Kräutermischung aus dem Garten oder der Tiefkühltruhe, Salz un Pfeffer vermischen. Abschmecken und ab in die Tiefkühltruhe damit zum fest werden.

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#2 Bruschetta

Neben Kräuterbutter ist Bruschetta meine liebste Art Baguette zum Grillen vorzubereiten. Für 8 Scheiben Bruschetta benötigt ihr ein halbes Baguette oder Ciabatta, das ihr in Scheiben geschnitten im Ofen röstet und danach mit einer Knoblauchzehe abreibt. Darauf kommt eine Mischung aus etwa 6/7 Tomate mit frischem Basilikum, einer halben Zwiebel, etwas Olivenöl und Essig sowie Salz und Pfeffer.

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#3 Tomate Mozarella oder auch ToMo

Einer meiner liebsten Sommerrezepte ist Tomate Mozarella. Super schnell sind Tomaten und Mozarella in etwa gleich große Scheiben geschnitten, mit Olivenöl und Balsamicocreme beträufelt und mit Meersalz und grobem Pfeffer gewürzt. Am Ende noch mit frischem Basilikum belegen und schon ist die Beilage fertig.

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#4 Grillgemüse

Das Rezept habe ich von meine liebsten Exmitbewohnerin und ich liebe es einmal, weil es so lecker ist, zweimal weil man es super vorbereiten kann und dreimal weil es kaum Arbeit macht. Einfach Gemüse, wie Zucchini, Aubergine, Pilze und Tomaten waschen und in etwa gleich große Stücke schneiden, etwas Olivenöl darüber geben und mit Salz/Pfeffer würzen. Besonders lecker wird es noch, wenn ihr Knoblauch in großen Stücken und frischen Rosmarin mit in das Alupaket packt, dass dann gut zu gewickelt auf den Grill kommt.

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#5 selbgemachter Eistee

Die perfekte Ergänzung zu Radler beim Grillen ist für mich selbst gemachter Eistee. Und den besten Eistee macht meine Mama. Dafür Eiswürfel vorbereiten und am Besten schon beim Frühstück schwarzen Tee mit frischer Minze aufkochen und abkühlen lassen. Den Tee nur ganz kurz ziehen lassen und mit etwas Zucker süßen. Wenn der Tee abgekühlt ist könnt ihr noch etwas frische Zitronenmelisse oder Syrup hinzufügen und ein Obst eurer Wahl hinein schnippeln. Mein Supermarkt hatte letztens keine ungespritzten Zitronen oder Orangen mehr, weswegen ich auf Nektarinen ausgewichen bin. Den Tee dann auf Eiswürfeln servieren – super lecker!

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Was sind eure absoluten Grill Highlights? Lasst’s euch schmecken!

 

Road Trip Portugal #2

Wie ihr im ersten Road Trip Beitrag schon lesen konntet, war der Urlaub wirklich wunderschön. Und deshalb haben Hannes und ich noch ein Video zusammen geschnitten mit unserem GoPro Material. Leider kann man das Video nur vom Läppi ansehen.

Roadtrip Portugal

Wow, wow und noch einmal wow! Nach 1600 km, 12 Tagen, einer wunderschönen europäischen Hauptstadt, unendlichen Steilküsten und einer Million Korkbäumen kann ich mit größter Sicherheit sagen, dass unser Roadtrip durch Portugal einer der besten Urlaube war, die ich bisher erlebt habe. Lissabon hebt sich mit seinen schmalen, steilen Gassen und den wunderschönen Fliesen an den Fassaden von allen anderen Hauptstädten ab. Und die Portugiesen sind so freundlich. Sogar die Autofahrten zwischen unseren Stopps waren auf Grund der tollen Landschaften rechts und links der Landstraßen traumhaft schön. Mir viel es sehr schwer meine Fotos auszusortieren, habt also etwas Nachsicht mit mir, dass es so viele geworden sind.

Lissabon, Tag 1-3

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Wir sind mit Iberia (nicht weiter zu empfehlen) von Berlin nach Lissabon geflogen und haben drei Nächte bei Valter in Lissabon gewohnt. Valter hat uns super coole Tipps für Restaurant, Aussichtspunkt und Bars gegeben, die wir direkt ausprobiert haben. Unsere zwei Tage in Lissabon haben wir dann damit verbracht, durch die verschiedenen Stadtteile zu spazieren und freuten uns immer wieder über die hübschen kleinen Gassen, kleinen Balkons und die bunten Fassen, die mit Fliesen verziert sind.

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Wir sind eigentlich gar keiner besonderen Route gefolgt oder von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit marschiert, sondern haben einfach einen Fuß vor den anderen gesetzt und überall wo wir entlang kamen war es wunderschön. Eine besonders tolle Aussicht hat man übrigens vom Castello, vom Miradouro da Senhora do Monte und der Igreja e Convento da Graça (Bilder nachfolgend in der Reihenfolge).

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Überrascht war ich davon, dass die Trams doch genauso wie auf den Postkarten aussehen und massig viele davon sich durch die engen Straßen der Innenstadt winden. Für Lissabon habe ich keine spezifischen Empfehlungen für euch, mir hat einfach alles, auch abseits der touristischen Ziele unglaublich gut gefallen. Ein Highlight war jedoch die Dachterrasse in Valters Apartment auf der wir mit Blick auf die Dächer frühstücken konnten.

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São Francisco da Serra, Tag 3-5

An unserem dritten Urlaubstag haben wir uns ein Auto gemietet und sind in die Region Alentejo nach São Francisco da Serra gefahren. Wir wollten viel von der Landschaft sehen und sind deshalb ausschließlich Landstraße gefahren, wodurch wir uns außerdem die Maut gespart haben. Unsere Route habe ich euch als Bild und hier auch als Link angehängt.

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Ebenfalls über AirBnB haben wir bei Cristina die Mühle ihrer Familie für zwei Nächte angemietet. So abgefahren habe ich noch nie gewohnt. Die Mühle hat einen kleinen Wohnraum mit Bad im Erdgeschoss und einen oberen Raum wo mittig unter dem Mühlwerk ein gusseisernes Bett steht. Nachts prasselte der Regen auf das Dach und so intensiv habe ich den Regen noch nie wahr genommen.

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Tagsüber schien dann die Sonne und wir konnten von unserer Mühle Ausflüge an die Küste unternehmen. Besonders gut gefallen hat mit Porto Covo. Dort liegen viele kleine Buchten eingefasst in raue Felsen und wir waren für ein paar Stunden ganz für uns. Auch der Ort Porto Covo ist sehenswert mit einem kleinen Marktplatz und typisch weiß getünchten Häusern.

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Tavira, Tag 5-10

Schweren Herzens trennten wir uns nach zwei Nächten von unserer Mühle und fuhren entlang der Westküste Richtung Sagres. Auf dem Weg dorthin fuhren wir vorbei an felsigen Steilküsten, wilden Wiesen mit Korkbäumen und vielen, vielen Serpentinen. In Sagres war die Küste noch eindrucksvoller als wir es vorher im Westen gesehen hatten. Der Zwischenstopp hatte sich definitiv gelohnt.

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Von Sagres sind wir über Lagos and der Algarve entlang bis nach Tavira gefahren. Dieses Stück ist nicht besonders sehenswert, zumindest nicht die Strecke die wir gefahren sind. Hier ist es sehr industriell und auch touristisch geprägt. Was ich auch verstehen kann bei den tollen Felformationen bei Lagos.

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Aber in Tavira im Apartment von Gitte hat es mir doch noch viel besser gefallen. Tavira ist ein super süßer Ort mit vorgelagerter Insel mit einem schier endlos wirkendem Sandstrand. Man kann dort nur mit dem Boot hinfahren, dass einen zwei mal die Stunde übersetzt. So viele Muscheln wie hier, gab es nicht mal auf den Seychellen. Ich war schwer versucht drei Tüten mit nach Hause zu schleppen. Tavira war der perfekte Ort um die Seele etwas baumeln zu lassen und abends durch die belebten Gassen spazieren zu gehen.

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Evora, Tag 10-11

Auch hier war es schwer die Dachterasse zurückzulassen und weiter nach Evora zu fahren. Aber der Abschiedsschmerz war schnell vergessen als wir im verträumten Mertola ankamen. Mertola liegt auf einem Berg mit einem Castello von dem man einen tollen Ausblick auf das Dorf, den Fluss und die umliegende Landschaft hat. Mit Magnum Peanut Butter in der Hand ließ sich der Ausblick gleich noch viel mehr genießen.

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Aber auch Evora ist ein super schönes Städtchen, dessen Altstadt noch komplett umgeben ist von einer Stadtmauer mit Aquädukt. Wie auch zuvor in Lissabon und Tavira verliert man sich hier in den kleinen, verwinkelten Gassen voller Leben.

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Tomar, Tag 11-12

Unsere letzte Etappe brachte uns zu den Tempelrittern in Tomar. Ich habe schon wirklich viele Burgen in meinem Leben besichtigt, schon allein in Portugal, aber dieses Castello übertrifft alles, was ich bisher kennengelernt habe. In diesen Mix aus Hogwarts, Ritterburg und Kloster habe ich mich auf Anhieb verliebt und wäre am liebsten noch stundenlang durch die Säulen umrahmten Gänge spaziert.

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Sieht die Treppe nicht aus als würde sie sich gleich nach oben zu Dumbledore’s Büro winden? Leider ging mit unserem Tag in Tomar auch unser Roadtrip zu Ende und am nächsten morgen fuhren wir zurück nach Lissabon, um von dort nach Hause zu fliegen.

Ich hätte noch so viel mehr Bilder und so viel mehr Beschreibungen in diesen Blogpost stecken können, weil es mir einfach so, so, so gut gefallen hat. Schreibt mir unbedingt, falls ihr auch einen Urlaub in Portugal geplant habt, dann kann ich euch noch so viel mehr erzählen!

Hausboot fahren

Als ich letztes Jahr im Sommer mit meiner Mama auf Fahrradtour im Havelland unterwegs war, sind uns überall diese süßen Hausboote aufgefallen, die die Havel entlang schipperten. Ich hab mich direkt in die Vorstellung verliebt, selbst auf einem solchen Kahn zu sitzen und durch die brandenburgischen Gewässer zu schippern. Es hat nicht viel Überzeugungskraft gebraucht und schon waren Laura, Nico und Hannes mit von der Partie.

IMG_1305IMG_1237IMG_1126Angemietet haben wir unser Hausboot bei Bunbo in Lindow/Neuruppin und sind dann ein Wochenende lang den Gudelacksee, Möllensee und den Zermützelsee entlanggegondelt. Man benötigt keinen Seefahrtsschein, sondern muss nur etwas Zeit für eine Einweisung mitbringen. Wir waren im April unterwegs, da alle anderen Wochenenden schon ausgebucht waren und da war es noch etwas frisch. Das war aber gar kein Problem denn wir hatten einen süßen kleinen Ofen an Board, der uns bei unseren Spielabenden einheizte.

IMG_1287IMG_4934IMG_4936Unser Boot hatte zwei Schlafzimmer, ein Badezimmer, einen Wohn- und Essbereich sowie eine wunderschöne Terrasse auf der wir grillen konnten. Außerdem gab es eine Hängematte – was will man mehr? Ihr merkt ich komme gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Aber es war auch wirklich ein super toller Trip mit der besten Crew, die man sich wünschen kann.

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Bilderrahmen

Momentan bin ich viel unterwegs und besuche Freunde und Familie, da kommt das Basteln etwas zu kurz. Aber heute habe ich endlich mal wieder ein DIY-Projekt zum Bloggen. Und zwar habe ich einen Bilderrahmen gebaut.

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Ich hatte mir noch in Leipzig diesen tollen New York City Stadtplan gekauft. Nur leider ist das Bild viel zu groß und ich konnte keinen Rahmen dafür finden. Nachdem es ewig rumgestanden hat, hab ich jetzt eine Lösung gefunden.

Für diesen Bilderrahmen benötigt ihr 4 Holzleisten mit der gleichen Länge, 4 Magnete, Sekundenkleber und eine Kordel. Die Länge der Leisten entspricht bei mir der Breite des Bildes, aber das könnt ihr variieren wie ihr möchtet. Am Besten ihr lasst euch das gleich im Baumarkt zuschneiden. So spart ihr euch das sägen.

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Ihr klebt die vier Magnete an die Leisten, sodass ihr euer Bild dazwischen einklemmen könnt. Die Kordel knotet ihr um die obere, hintere Leiste, um das Bild daran aufzuhängen. Und schon ist der Bilderrahmen fertig und mein NYC Bild hängt endlich an der Wand!

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