New York, New York!

von Nora

Wow, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Damit wie klein man sich in den Hochhäuserfluchten in Midtown fühlt? Damit wie man sich ständig mit den Massen treiben lassen kann? Damit wie lange man unterirdisch mit der Metro von einem zum nächsten Stadtteil braucht? New York City hat mich wirklich begeistert und ich hoffe, dass meine Bilder ein wenig Fernweh in euch wecken können! Es folgen meine 6 New York Highlights.

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1. Highlight: Die Aussicht vom Top of the Rock, der Aussichtsplattform des Rockefeller Centers. Wir haben lang überlegt von welchem Aussichtspunkt wir die Stadt von oben sehen möchten, denn ganz preiswert ist es ja nicht. Für den Top of the Rock haben wir uns entschieden, weil man von hier dieses wundervolle Panorama auf das Empire State Building hat. Das Rockefeller Center an sich ist weniger spektakulär aus geschichtlichen und architektonischen Sichtweisen, weswegen man da auch nichts verpasst. Hier oben hätte ich noch länger als die zwei Stunden, die wir da waren (also Zeit einplanen!), die Skyline der Stadt bewundern können.

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2. Highlight: Die Brooklyn Bridge. Sowohl bei Sonnenschein als auch bei von Wolken verhangenem Himmel ist die Aussicht vom Brooklyn Bridge Park auf die Skyline von Manhattan großartig. Umgeben vom Wasser des Hudsons und dem stählernen Blau des Himmels oder den nebligen Wolken wirken die Hochhäuser noch viel eindrucksvoller als wenn man zwischen ihnen hindurch läuft. Mein Tipp ist es mit der U-Bahn nach Brooklyn zu fahren, einmal durch den Park zu spazieren, um dann über die Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan zu laufen. Außerdem ist bei schlechterem Wetter viel weniger los als bei strahlendem Sonnenschein, kann ich nur empfehlen!

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3. Highlight: Bedford Ave in Williamsburg. Williamsburg zeigt meiner Meinung nach am Besten wie hip New York tatsächlich ist. Tausende Secondhand Läden, selbstgemachte Einzelstücke (da geht mir ja das Herz auf), individuelle Labels und ein kuschliges Café nach dem anderen. Zum Shoppen, abseits von den großen Ketten, die es mittlerweile in jeder Großstadt gibt, ist die Bedford Ave die beste Adresse in ganz New York City!

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4. Highlight: Central Park. Sobald die Sonne rauskommt, müsst ihr auf dem schnellsten Weg in den Central Park. Über die Bow Bridge zu flanieren und von der Bethesda Terrace den Schwänen auf dem Lake zuzusehen ist unglaublich entspannend und man kann sich von dem Treiben der Stadt erholen. Wenn es etwas wärmer ist als jetzt, kann man sich auch kurz beim Umpire Rock in das Gras legen und den Wolken dabei zusehen wie sie an den Wolkenkratzern vorbeiziehen. Ach und wenn euch der Hunger packt, schaut unbedingt bei Gray’s Papaya in der Upper West Side für die besten Hot Dogs meines Lebens vorbei. Oder wenn der Hunger etwas größer ist kann ich das El Paso Taqueria in der 97th Street Upper East Side empfehlen.

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5. Highlight: Meatpacking District. Auf dem Weg zum eigentlichen Highlight der Gegend, der High Line, stolperten wir zufällig auf ein New Yorker Juwel. Der Meatpacking District überraschte uns mit alten Lagerhallen und Speichern aus Backstein in denen junge Kunstgalerien, individuelle Designerlabels und kleine Markthallen wie der Chelsea Market und der Gansevoort Market untergekommen sind. Wenn man sich dort mit Hummer, China-Nudeln, Pizza, Pancakes und/oder Cookies gestärkt hat, kommt man über die High Line zurück Richtung Midtown. Eine stillgelegte Hochbahntrasse wurde hier begrünt und dem Fußgänger zugänglich gemacht, und so konnten wir oberhalb des Straßenrummels in Ruhe den Hudson River sowie die Straßenschluchten beobachten, und hin und wieder einen Blick auf das Empire State Builiding genießen.

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6. Highlight: Metropolitan Museum of Art und Museum of Modern Art. Wir haben lang überlegt, welche Museen wir uns anschauen möchten, denn bekanntlich braucht ein Museumsbesuch ja etwas Zeit und auch etwas Geld. Letztendlich fiel die Wahl auf das Met (erstes Bild) und das MoMa und beide kann ich genauso weiterempfehlen.  Beim Met braucht man einen Schlachtplan, welche Dinge einen interessieren, ansonsten ist man den ganzen Tag dort. Ich kann empfehlen: The Temple of Dendur (super tolle Ägyptische Exponate), The American Wing (amerikanische Kunst und Kultur hat man ja sonst eher selten in deutschen Museen und hier sind sie toll in Szene gesetzt), 19th- and Early 20th-Century European Paintings and Sculpture (hier reihen sich die großen Meister wie Picasso, Matisse, Degas, Manet, Van Gogh, Gaugin, …). Die Masse an Kunstwerken von den hochkarätigsten Künstlern der Welt hat mich einfach umgehauen. Genauso das MoMa. Es ist übersichtlicher und moderner angelegt als das Met doch kann man hier Van Gogh’s Starry Night bewundern und es gibt eine riesige Andy Warhol Sammlung.

Was ihr euch meiner Meinung nach ebenfalls nicht entgehen lassen dürft, aber auch euer Reiseführer empfehlen wird, sind Grand Central Station (die große Halle habt ihr schon in so vielen Filmen gesehen, ihr werdet denken, ihr seid schon mal dort gewesen), Flat Iron Building, Financial District mit dem 9/11 Memorial, Staten Island Ferry (einmal kostenlos die Brise um die Nase wehen lassen und der Freiheitsstatue zuwinken), Guggenheim Museum und im Bryant Park neben der Public Library zwischen den Hochhäusern die Beine hochlegen.

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