WoodenQuarter

Tag: Inspiration

Schlafen auf Rädern #2

by Nora

Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, kennt mein Bett auf Rollen bereits. Das Bett ist nun schon vier Jahre alt und ich habe es damals mit meinem Daddy gemeinsam entworfen und gebaut. Das Grundprinzip ist ganz einfach: Ein Bettkasten aus vier Brettern, zwei lange Winkel für den Lattenrost und 4 Rollen auf denen das Bett steht. Jetzt habe ich meinem immer noch geliebten Bett ein Kopfteil verpasst.

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Um der Frage, ob das Bett denn nicht wegrollt, vorweg zugreifen: Die Rollen haben Bremsen und man merkt sie daher gar nicht 😉  Nun zum Kopfteil – so wie eigentlich alle meine Projekte ist es auch wieder super simpel. Alles was ihr braucht ist eine Platte in der Größe, die das Kopfteil nachher haben soll (bei mir 160 x 150 cm, 1,3 cm dick, Birke).  Für die Wandbefestigung habe ich zwei 3 Meter lange Balken (9,5 cm x 9,5 cm stark) ausgesucht, die ich mir im Baumarkt auf drei mal 95 cm und zwei mal 105 Meter zuschneiden lassen habe. Aus dem gleichen Material wie die Platte habe ich noch zwei Bretter als versteckte Ablagen zuschneiden lassen (19 x 9,5 cm). Achtet darauf, dass die Bretter für die Ablage genauso breit wie die Balken stark sind, da die Stärke der Balken den Abstand zwischen Platte und Wand bestimmt.

Dazu braucht ihr noch eine Behandlung für das Holz. Bei mir ist es weiße Holzbeize geworden, passend zum Bettkasten. Wenn ihr noch eine indirekte Beleuchtung dazu basteln möchtet, benötigt ihr noch 4 m flexibles LED-Band. Eine Einkaufsliste findet ihr am Ende des Beitrags.

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Aus den Balken schraubt ihr mit Winkeln die Wandbefestigung zusammen (siehe Bild), das ist schnell gemacht. Diese schraubt ihr auch wiederum mit Winkeln an die Wand. Ihr solltet bei der Aufhängung darauf achten, dass die Wandbefestigung so angebracht ist, dass sie verhindert, dass sich das Brett nachher durchbiegen kann. Bei mir geht sie beispielsweise noch ein wenig tiefer als der Bettkasten beginnt, sodass der Bettkasten nicht die Platte zur Wand drücken kann.

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Danach schleift ihr die Holzplatte und beizt sie. Das trocknet recht schnell, sodass ihr sie bald umdrehen könnt und falls ihr euch für die indirekte Beleuchtung entschieden habt, das LED-Band mit dem selbstklebenden Streifen auf das Holz anbringen könnt. Ich habe es mit etwa 2 cm Abstand zur Kante um die drei sichtbaren Kanten herum geklebt. Danach schraubt ihr die versteckte Ablage mit Winkeln an die Platte. Bei mir ist es etwa die Höhe des Bettkastens geworden. Ich habe die Ablage so bemessen, das ein Wasserglas plus Handy oder 2-3 Bücher plus Handy darauf Platz finden. Außerdem passt mit den Maßen das Ladekabel zwischen Wandbefestigung und Rückseite der Ablage hindurch.

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Nun kommt die Kür: Die Platte an die Wandbefestigung anbringen. Ich habe zuerst den Abstand für die Winkel zur Befestigung am oberen Ende der Wandbefestigung ausgemessen (etwa 19 cm) und sie an die Platte geschraubt. Mit Hilfe der Winkel, habe ich die Platte auf die Wandbefestigung gelegt und somit die Stelle für die Winkel zur Befestigung am unteren Ende der Wandbefestigung festgestellt. Dann habe ich die unteren Winkel auch an die Platte geschraubt, sodass ich danach von oben und unten die Platte and die Wandbefestigung schrauben konnte. Das Anbringen der unteren Winkel an die Wandbefestigungen war ein wenig fummelig, da nur wenig Platz zwischen Fußboden und Platte und ebenso Platte und Wand war – hat aber mit etwas Geduld alles geklappt!

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Jetzt nur noch den Stecker der LEDs in die Steckdose, Bettkasten dank der Rollen easy peasy an das Kopfteil rollen, Bremsen fixieren und fertig!

Einkaufsliste:

  • 3 x 2 m Balken (9,5 x 9,5 cm stark), geschnitten auf 2 x 105 cm, 3 x 95 cm
  • 160 x 150 cm Holzzuschnitt Birke (1,3 cm stark)
  • 19 x 9,5 cm Holzzuschnitt Birke (1,3 cm stark) für die versteckte Ablage
  • 4 Winkel für Wandbefestigung an der Wand
  • 6 Winkel für Wandbefestigung
  • 4 Winkel für die Befestigung der Platte
  • 2 Winkel für die Befestigung der Nachttischbretter
  • 4,5 m flexibles LED-Bank (ich habe eins mit verschiedenen Farbe und Dimmer genommen, da ich den Weißtönen immer nicht traue)
  • Holzbehandlung (z.B. Beize)
  • Schrauben & Dübel

 

Mehr DIYs fürs Schlafzimmer findet ihr hier:

Advent Advent

by Nora

Die schönste Zeit des Winters steht bevor und ich war schon fleißig am Basteln: Ein selbstgemachter Adventskalender!

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Am Wochenende habe ich den Kalender Agi nach Barcelona gebracht und zurück in Deutschland traf mich dann der Kälteschock. Ich bin, wie gesagt, kein Fan von kalten Temperaturen und muss mir daher den Herbst und Winter immer schön reden. Was dabei hilft sind natürlich schöne Winterklamotten, leckerer Tee und Adventskalender!

Dieses Jahr habe ich einen selbgenäht, die Anleitung folgt unten. Wer nicht so gerne näht kann sich auch hier von meinem Adventskalender aus kleinen Papiertüten inspirieren lassen.

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Ich habe für den Adventskalender zwei verschiedene Stoffe, beide Jersey und viele verschiedene Bänder zum verschnüren gekauft. Für die Aufhängung habe ich einen Drahtrad, Tannenzweige und Draht zum Befestigen genutzt. Die kleinen Taschen habe ich nachher mit einer Kordel am Drahtrad befestigt. Für die Zahlen habe ich bei DM kleine Schilder besorgt und diese mit Stempeln nummeriert.

Zuerst habe ich die ganzen kleinen Dinge besorgt, die ich in den Adventskalender hinein tun wollte: Süßigkeiten, kleine Sachen von DM und so weiter. Daran habe ich ausgemacht wie groß die Taschen sein müssen und sie entsprechend zurecht geschnitten. Danach habe ich einen Tunnelzug für das Band zum Verschließen eingenäht und mittig auf der Vorderseite ein Loch in den Tunnelzug geschnitten, wo das Band verknotet werden soll.   Dann habe ich das Band hindurchgezogen und die Taschen auf links zusammengenäht. Somit fixiert man zwar auch das Band zum verknoten, was aber kein Problem ist. Dann habe ich die Tasche gefüllt und mit dem eingenähten Band verschlossen. Durch die Schleife habe ich dann die Kordel gezogen, die Nummer dran gehängt und es am Drahtrad befestigt.

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Ich habe die Täschchen in unterschiedlichen Abständen an dem Drahtrad aufgehangen, damit sie schön verteilt sind. Zum Schluss habe ich die Tannenzweige mit Draht drangebunden und noch zwei Taschen oben befestigt und eine Schleife drumherum gebunden.

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Sweater Weather

by Nora

Ich trauere dem Sommer immer noch hinterher, aber was mir dagegen hilft sind kuschlig-warme Klamotten auf die ich mich im Herbst und Winter freuen kann. Daher kommt dieser gestrickte, kurze Pulli in den ich mich schon jetzt verliebt habe. Mit dicker Wolle und Perlmuster war er ruckzug fertig.

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Ich bin super happy mit dem kurzen Pulli, den man super mit Kleidern, Röcken oder High Waist Jeans kombinieren kann. Ich mag vor allem, dass er so weit ist und die Ärmel erst an den Handgelenken enger werden. Weitere Pullis die ich hier gestrickt habe gibt es hier: Pulli mit Aztekenmuster, Dorthe Skappel Sweater, Männerpulli.

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Das ist das Material:

Ich habe Linie 311 Asparo (50% Polyacryl, 25% Alpaca, 25% Wolle) von ONline in Farbe 002 verwendet und mit einer 0.8 Rundnadel gestrickt. Für eine Größe S habe ich etwa 7-8 Knäuel gebraucht.

Hier geht’s zur Anleitung:

Ich habe das Vorder- und Rückteil an einem Stück gestrickt, sodass ich keine Nähte an den Seiten habe. Dafür habe ich 100 M (Maschen) aufgenommen und die ersten beiden Reihen rechts links gestrickt für das Bündchen. Ich würde euch aber empfehlen ruhig ein paar Reihen mehr für das Bündchen zu stricken, ich glaube das würde mir besser gefallen.

Danach habe ich für 24 cm im Perlmuster auf der Rundnadel gestrickt, um dann jeweils eine Masche für die Aussparung, wo nachher die Arme angestrickt werden, abzuketten. Zwischen den abgeketteten Maschen sollten also auf beiden Seiten 48 M liegen. Jetzt werden Vorder- und Rückteil getrennt weiter gestrickt.

Nach insgesamt 37 cm des Vorderteils, also 13 cm nach dem ich den Armausschnitt angefangen habe, habe ich den Halsausschnitt begonnen und dafür 8 M abgekettet. Damit teilt ihr das Vorderteil und benötigt eine weitere Nadel. In der nächsten Reihen habe ich auf beiden Seiten jeweils 2 M, 2 M, 1 M und am Ende noch einmal 1 M abgekettet.

Für das Rückenteil habe ich nach 39 den Halsausschnitt begonnen. Dafür habe ich 16 M in der Mitte abgekettet und dann in den nächsten Reihen auf beiden Seiten jeweils 1 M, 1 M, 1 M, 1 M abgekettet.

Ich habe dann Vorder- und Rückteil an der Oberseite innen zusammengestrickt, um die Armlänge besser abschätzen zu können. Für den Halsausschnitt habe ich dann neue Maschen aufgenommen und rechts links gestrickt für drei Reihen.

Für die Armteile habe ich 22 M aufgenommen und auch hier wieder für das Bündchen 2 Reihen rechts links gestrickt, also insgesamt 4 mal hin und zurück. Bei der ersten Reihe Perlmuster habe ich dann 15 Maschen dazu aufgenommen, damit der Arm weiter wird. Danach habe ich ich mit den insgesamt 37 M weiter gestrickt, bis ich 41 cm Länge erreicht hatte. Die Arme habe ich in der Innenseite zusammengestrickt

Am Ende habe ich das zusammengestrickte Vorder- und Rückenteil auf der Außenseite mit den Armen zusammengestrickt, damit man die „Naht“ Außen sehen kann. Für das Zusammenstricken nehme ich einfach immer jeweils eine Masche der Teile die verbunden werden sollen auf die Nadel und mache eine neue Masche durch beide hindurch, um sie dann mit der nächsten genauso entstandenen Masche abzuketten.

Und schon seit ihr bestens für das Sweater Weather (The Neighborhood) gewappnet. Ich wünsche euch kuschlige Nachmittage auf der Couch und schöne Herbstspaziergänge!

Mein Badezimmer

by Nora

Es hat über ein Jahr gedauert, bis ich endlich alles für mein Badezimmer zusammen hatte, aber jetzt ist es soweit. I proudly present:

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Es ist leider ein innenliegendes Bad und es ist auch nicht besonders groß, aber ich bin trotzdem sehr glücklich damit. Da es jedoch nicht gerade groß ist, passen nicht besonders viele Möbel hinein. Deswegen habe ich kurzer Hand einfach selber welche gebaut: Ein Handtuchständer und ein Wandregal.

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Für den Handtuchständer habe ich ein langes Kupferrohr, einen Holzblock, 4 Halterungen, 4 Schrauben für die Halterungen und 2 Muffen (90 Grad Ecken). Das Kupferrohr habe ich noch an der Sägestation im Baumarkt in drei Teile gesägt (die Seiten jeweils 97 cm lang, das Mittelteil 55 cm lang) und den Holzblock habe ich im Holzzuschnitt auf 55 cm kürzen lassen. Danach habe ich nur noch die die Halterungen am Holzblock festgeschraubt, die Kupferrohre mit den Muffen verbunden und schon ist es fertig! Empfehlenswert ist es jedoch sowohl den Holzblock als auch das Kupferrohr noch entsprechend zu lackieren oder zu behandeln, damit sie auch lange schön bleiben.

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Für das Wandregal bekommt man auch alles im Baumarkt: Seil, Kordel, Holzbrett (90 x 30 cm), Kupferrohr (1 m), Muffen und Schrauben & Dübel. Ihr bindet die Seile mit der Kordel zusammen, sodass sie beide etwa 155 cm lange Schlaufe ergeben. Danach bohrt ihr die Löcher für die Dübel und schraub die Schrauben hinein. Als Verschönerung steckt ihr die Muffen darauf und legt das Kupferrohr in den Winkel der Muffe hinein. Jetzt braucht ihr noch die Seilschlaufen darüber zu hängen und das Brett einzulegen – fertig! Auch hier rät es sich natürlich das Holz und das Kupfer zu behandeln, aber das habe auch ich noch nachzuholen 😉 Ein ähnliches Regal mit zwei Böden habe ich hier auch schon einmal gebaut.

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Kroatien Roadtrip

by Nora

Wir haben uns einen VW T3 Bulli gemietet und sind zu zweit von Berlin bis nach Dubrovnik gefahren – 4000 Km. Zwei Wochen Kroatien Roadtrip: Immer an der Küste entlang mit dem Blick auf wunderbar klares Meer, unzählige Inseln und schroffe Felsen. Es war einer der schönsten Urlaube, die ich bis jetzt erleben durfte. Es war ein Abenteuer (Kommt der Bulli denn da hoch? Er hat doch nur 62 PS und ächzt schon ganz schön!) mit den tollsten Ausblicken (Heckklappe auf – Meerblick) und abwechslungsreichster Natur (exotische Inseln – hast du die Schlange/Spinne/Echse gesehen?! – kahle Felsen und riesige Wasserfälle).

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Ich habe meine schönsten Bilder herausgesucht und vielleicht weckt es ja bei dem ein oder anderen die Abenteuer- und Reiselust. Dazwischen findet ihr unsere einzelnen Trips mit den Links zu unseren liebsten Orten und Campingplätzen. Die meisten Campingplätze hatten wir vorab reserviert, immer mit der Option einen Tag vorher noch absagen zu können und ohne eien Anzahlung machen zu müssen. Den Bulli haben wir übrigens bei Felix von Rent-a-bulli gemietet.

Tag 1: Berlin – München

Voll bepackt ging es gleich nach der Arbeit zu Felix und wir haben unseren Bulli abgeholt. Nach einer einstündigen Einweisung in Öl-Check, Wasser- und Gastank sowie Markisen- und Küchenbenutzung waren wir schon auf dem Weg nach München. Mit gemütlichen 100 Km/h ging es dann nach München, obwohl jeder Hang ein kleines Abenteuer war und wir von LKW und Fernbussen überholt wurden. Übernachtet haben wir bei Freunden – Danke Vali & Hubi!

 

Tag 2: München – Sveti Juraj

Nach einem hervorragenden Frühstück in der Loretta Bar ging es weiter durch Österreich und Slowenien nach Kroatien.  Für die Maut haben wir für Hin- und Rückweg insgesamt etwa 70€ bezahlt (Autobahnmaut in beiden Ländern plus Tunnel/Pass-Maut). Die Fahrt an sich durch die Alpen und Landschaften war schon ein Highlight. Außerdem zeigten sich schon die ersten Vorteile mit dem Bulli unterwegs zu sein: kalte Getränke, Kleiderschrank griffbereit genauso die Snacks. Spät abends kamen wir dann in Camp Ujča in Sveti Juraj an. Ein kleiner Campingplatz direkt am Meer mit eigenem Strand und sehr nettem Team.

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Tag 3: Sveti Juraj – Zadar

Morgens wurden wir mit dem tollsten Ausblick für den langen Ritt am Vortag belohnt: Vorhänge auf und drei Meter entfernt lag uns das klare Meer und der blaue Himmel vor den Füßen, traumhaft!

Nach einem gemütlichen Frühstück und den ersten Schwimmzügen ging es weiter gen Süden in einen Ort bei Zadar, Rtina. Auf der Fahrt wurde uns erst bewusst, was wir wohl am Vorabend auf der Küstenstraße von Rijeka aus verpasst haben müssen. Die Straße geht direkt an der Küste entlang, also wirklich direkt. Nur, wenn man an Orten vorbei kommt trennen die kleinen Häuser die Straße vom Meer. So schlängelten wir uns an aufregenden Serpentinen an den Hängen entlang, immer mit dem Blick auf die umliegenden Inseln. Nachmittags in Zadar kamen wir auf unserem Camping Platz Camp Miocic an. Auch dieser war direkt am Meer mit eigenem Strand gelegen. Nur wollte uns der Besitzer etwas gutes tun und bot uns ein schattiges Plätzchen unter einem Bastdach an, unter das unser Bulli leider nicht passte. Das merkten wir allerdings auch erst als wir beim Rauffahren ein lautes Brechen hörten und wir das Dachfenster eingedrückt hatten. Dank Gaffertape konnten wir ein größeres Unglück abwenden, aber unsere Urlaubskasse hat dieser kleine Unfall etwas mehr belastet als geplant.

Abends fuhren wir noch nach Zadar, eine sehr schöne kleine Stadt direkt am Meer.

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Tag 4: Zadar – Dugi Otok

Wieder nach einem sehr leckeren Frühstück und einer Abkühlung im Meer ging es endlich auf eine der kleinen Inseln (juhu Fähre fahren!). Es gibt diese super Website die einem das Fährennetz und die Preise sogar auf deutsch erklärt. Nach einer herrlichen Fahrt kamen wir auf einer der schönsten Inseln an, auf denen ich bisher war: Dugi Otok.

Wir hatten uns auch hier vorher im Internet einen Campingplatz herausgesucht. Wir hatten wieder einen Platz direkt am Meer, sodass wir nur aussteigen und ins Meer hüpfen brauchten.

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Tag 5: Dugi Otok

Wie schon gesagt, ist Dugi Otok eine der schönsten Inseln, die ich bisher gesehen habe und morgens die Heckklappe zu öffnen und das türkis-farbene Meer und einen Leuchtturm zu sehen, war einer meiner Highlights. Dafür war der Platz auch nicht ganz günstig, aber allemal wert.

Da wir das erste Mal zwei Nächte geblieben sind hatten wir Zeit für eine größere Wanderung und sind mit dem Bulli in den Süden nach Sali gefahren. Schon allein die Fahrt dorthin versetzt einen in eine exotischere Welt. Im Süden angekommen ließen wir den Bulli auf dem Parkplatz des Naturparks Telašćica stehen und wanderten am Salzsee vorbei zu der steilen Felsenküste bis hin zu einem kleinen sandigen Strand, den wir ganz für uns hatten. Auf dem Rückweg sprangen wir von den nicht ganz so hohen Klippen ins Meer – noch ein Highlight!

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Tag 6: Dugi Otok – Krka Nationalpark

Nach zwei wunderschönen Nächten auf Dugit Otok nahmen wir die Fähre zurück nach Zadar und steuerten den Krka Nationalpark an. Auf einem liebevoll angelegten Holzsteg spazierten wir durch den Wald, vorbei an Mangroven, kleinen Wasserläufen und -fällen und unzähligen Fischen sowie Libellen. Zum Schluss hat man den umwerfenden Blick auf den größten Wasserfall des Park und kann dort sogar schwimmen gehen, was wir auch taten (Oh das ist ja Süßwasser!). Wir waren erst gegen 17 Uhr (Achtung: Kassen schließen tlw. 17 Uhr) dort, sodass die meisten Touristen wohl schon gegangen waren und wir das Naturspektakel noch mehr genießen konnten. Übernachtet haben wir in dem eher zweckmäßigen, aber dafür preiswerten Camp Marina.

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Tag 7: Krka Nationalpark – Primosten – Trogir – Split – Omiš

Am nächsten Tag hatten wir einiges vor: 4 Städte standen auf dem Programm! Wir haben uns letztendlich für die Besichtigung von Trogir und Split entschieden, waren dann aber beim Blick auf Primosten (1. Bild) doch schwer versucht noch einen Stopp hinzuzufügen. Trogir und Split haben uns beide unglaublich gut gefallen. Obwohl sie auch sehr touristisch sind, haben sie ihren mittelalterlichen Charme nicht verloren. Abgesehen von den großen Plätzen, kann man sich doch allein in den vielen verwinkelten Gassen verlieren und immer wieder ins Staunen geraten. Der Nescafé Frappe in Trogir war übrigens on-point!

Abends kamen wir in Omis bei etwas bewölktem Himmel an und entschieden gleich weiter bis zum Campingplatz zu fahren. Die steilen Berge um die kleine Stadt herum sind schon aus dem Bulli heraus beeindruckend. Auf dem Rückweg (Tag 11) sind wir aber dann noch einmal hindurch spaziert. Übernachtet haben wir in Camp Sirena, ein super cooler Campingsplatz, auch wieder mit eignem Strand und von jedem Platz hat man einen tollen Blick auf die Berge und das Meer.

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Tag 8: Omiš – Žuljana (Pelješac)

Von Omis sind wir (natürlich nach dem morgendlichen Schwimmen/Tauchen oder für Hannes, Plantschen) auf die Halbinsel Peljesac in das Fischerörtchen Zuljana gefahren.  Hannes und ich fanden beide diesen Streckenabschnitt am allerschönsten und ein wenig aufregend sind die etwa 7 km die man durch Bosnien Herzegowina hindurchfährt, natürlich auch wieder mit Grenzkontrolle). Abends kamen wir dem herausgesuchten Campingplatz an, der uns dann leider gar nicht gefiel. Kurz entschlossen suchten wir uns bei Google einen Platz ganz in der Nähe und hatten Glück. Camp Vucine war ein totaler Volltreffer, wenn man mal vor der abenteuerlichen Anfahrt zum Platz absieht (ich hatte schon viel Angst, dass unser kleiner Bulli das nicht schafft). Wir hatten einen großen Platz, sehr abgeschottet, der uns jeden Abend einen spektakulären Sonnenuntergang anbot. Wir kamen hier eine Nacht früher an, als wir gedacht hatten und waren zufällig genau rechtzeitig zum Dorffest, bei dem es für alle Dorfbewohner und Gäste bei Livemusik kostenlose Sardinen und Wein sowie eine Fackelprozession mit abschließendem Lagerfeuer gab. Wir konnten unser Glück gar nicht fassen, es war so lecker und es hat sich so richtig angefühlt.

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Tag 9: Žuljana (Pelješac)

Nach über einer Woche Abenteuer haben wir einen Tag Pause eingelegt. Wir sind auf die kleinen vorgelagerten Inseln geschwommen, haben Eis gegessen und die warmen Sonnenstrahlen, das klare Wasser und die Zeit zu zweit genossen.

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Tag 10: Žuljana (Pelješac)

Nach dem einen Tag Pause dachten wir, dass wir das noch einen Tag länger gebrauchen könnten und haben die Vorzüge des kleinen Dorfs genossen. Morgens haben wir uns ein Kanu ausgeliehen und sind auf die andere Seite der Bucht gepaddelt (woah ich bin so schlecht im Paddeln) und haben den Tag mit leckerem Obst und guten Büchern, oder in Hannes Fall den besten Steinen zum Flippen, an uns vorbeiziehen lassen.

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Tag 11: Žuljana (Pelješac) – Dubrovnik – Omiš

Nach zwei Tagen Faulenzen fuhren wir schweren Herzens weiter nach Dubrovnik. Die Strecke immer direkt an den Felsen entlang und der längsten Mauer Europas in von Ston erleichterte den Abschied vom zurückgelassenen Paradies. In Dubrovnik mussten wir uns einmal durch den Stadtverkehr kämpfen, da unser Bulli in kein Parkhaus passte und parkten dann am Ende am Hafen auf der anderen Seite der Stadt. Nach 40 Minuten Fußweg kamen wir in der vollkommen überfüllten Altstadt an. Mir waren es einfach zu viele Game of Throne Souvenirshops und Touristenattraktionen. Wir flüchteten uns in die Seitengassen, aber so richtig genießen konnte ich die eigentlich wunderschöne Stadt nicht. Wir fuhren nachmittags wieder zurück nach Omis in das Autocamp Sirena.

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Tag 12: Omiš

Nach dem turbulenten Besuch in Dubrovnik, legten wir erst einmal wieder eine Pause ein und genossen den Tag am Strand und bummelten durch Omis, wo es leckere Sardellen gab. In Omis hätte man wunderbar Wildwasserrafting machen könne, was wir aber leider zu spät entdeckten.

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Tag 13: Omiš – Nationalpark Plitvicer Seen

Am nächsten morgen starteten wir relativ früh morgens, da wir den Tag im Nationalpark der Plitvicer Seen verbringen wollten. Kaum auf dem Parkplatz angekommen, fing es an zu schütten. Uns kamen die Touristenmengen entgegen und wir versuchten abzuwägen, was wir nun tun könnten. Nach 10 Minuten überlegen, und aus den Ausgängen herausströmenden Besuchermassen hörte es auf zu regnen und wir wanderten bei schönstem Sonnenschein an den türkis-farbenen Seen und aufregenden Wasserfällen und Höhlen vorbei. Der Regen hatte für uns den Park geleert und wir konnten spektakuläre Ausblicke teilweise ganz allein genießen. Übernachtet haben wir auf dem sehr einfach gestalteten Camp Borje, der aus einer großen Wiese besteht auf der man sich den Platz aussuchen kann.

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Tag 14: Nationalpark Plitvicer Seen – Sachsen

Nach einem unglaublichen Gewitter fuhren wir am nächsten Tag wieder zurück. Erst einmal nur nach Sachsen, wo wir Hannes Familie und Oma & Opa besuchten.

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Tag 15: Sachsen – Berlin

Nach einer Bulli-Tour für die Familie ging es dann weiter nach Berlin, wo wir den Bulli schweren Herzens wieder an Felix zurückgaben. Ob wir uns in nächster Zeit einen Bulli kaufen, ist eher unwahrscheinlich, aber ausleihen müssen wir den ganz bald mal wieder!

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Meine Top 5 Kroatien-Highlights:

  • Wandern im Naturpark auf der Insel Dugi Otok
  • Kanufahren auf Peljesac in der Bucht vor Zuljana
  • Bummeln in Split
  • Gegen die Strömung der Krka Wasserfällen schwimmen
  • Wandern um die Plitvicer Seen 

 

Meine Top 3 Campingplätze:

 

Unsere Camping Must Haves:

  • Mückenspray
  • Hut gegen die Sonne
  • Sportschuhe und Flip Flops
  • Kerzen
  • Gaffertape
  • Wäscheleine

Werkbank

by Nora

Endlich habe ich mal wieder ein richtiges Möbelstück gebaut! Mit anfänglichen Anlaufschwierigkeiten habe ich endlich einen Platz für meine DIY-Sachen: meine selbstgebaute Werkbank! Hier kann ich meine angefangen Projekte einfach liegen lassen, ohne dass sie im Weg sind, habe alles was ich brauche in Griffweite und dabei sieht das Ganze auch noch schön aus – super gut!

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Genau genommen ist es natürlich keine echte Werkbank, sondern eher ein Sideboard in Kombination mit meiner Werkzeugwand. Die Werkzeugwand war letztes Jahr in der WG ein erster Schritt für mein Atelier in ferner Zukunft und jetzt in meiner eigenen Wohnung habe ich zwar immer noch keinen ganzen Raum, aber dafür schon einmal eine Werkbank. Der zweite Schritt in Richtung Atelier ist also damit gemacht! Was natürlich noch fehlt ist ein toller, höhenverstellbarer Hocker, aber den finde ich auch noch.

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Für die Werkbank habe ich zwei Multiplex-Platten mit 0,9 cm Stärke und einem Maß von 170 auf 50 cm, 4 Seitenteile/Trenner mit den Maßen 50 auf 12 und 3 verstärkende Platten mit den Maßen 1) 12 auf 36, 2) 12 auf 72 und 3) 12 auf 56 cm, alle mit der Stärke 1,2 cm, alle Multiplex. Die Maße ergeben sich aus dem Platz für die Zeitschriften und den IKEA Kasten rechts. Für die Aufhängung habe ich 3 Winkel genutzt.

Ich habe es zuerst ohne die verstärkenden Platten versucht, aber dann war das Sideboard zu instabil. Deswegen geht man am Besten wie folgt vor:

Ihr legt die Teile so aufeinander, wie ihr sie am Ende haben wollt. Bei mir waren das die beiden Seitenteile, wobei diese bündig mit den großen Platten abgeschlossen haben und dann rechts von dem linken Seitenteil 56 cm der nächste Trenner und 72 cm daneben der zweite Trenner. Quer zu den Trenner habe ich die verstärkenden Platten mit einem Abstand von 12 cm zur hinteren Kante angeschraubt. So verliert man eben die 12 cm Stauraum, aber anders war meine Konstruktion nicht in sich stabil. Am besten ihr schraubt zu erst alle Teile an die obere große Platte und danach an die untere.

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Ich habe oben jeweils 3 Schrauben genutzt, um die Seitenteile und 2 Schrauben, um die Trenner anzuschrauben. So habe ich oben nicht zu viele sichtbare Schrauben. Die verstärkenden Platten habe ich mit kleinen Winkeln an der Oberseite befestigt. Unten habe ich wesentlich mehr Schrauben genutzt, um die Seitenteile und Trenner anzubringen. Außerdem habe ich hier auch die verstärkenden Platten direkt an die untere Platte geschraubt.

Zuletzt schraubt ihr die Winkel an das Sideboard und legt das Sideboard am besten auf etwas in der richtigen Höhe drauf, sodass ihr ohne Probleme die Winkel danach an die Wand schrauben könnt. Und das wars auch schon!

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Klar, nur ein Bruchteil meiner Bastelmaterialien finden hier ihren Platz, aber es ist ein guter Anfang. Wie verstaut ihr eure DIY- und Bastelsachen? Habt ihr noch Tipps für mich?

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Strickpulli #3

by Nora

Den gesamten Herbst habe ich eigentlich an einem Projekt gestrickt: Einem Pulli für Hannes zum Geburtstag. Dies ist der dritte Pulli nach dem Dorthe Skappel Pulli  und dem ZickZack Pulli an den ich mich gewagt habe. Zwar ist es ja jetzt eigentlich schon Frühling und wir sehnen uns alle danach T-Shirts und Shorts zu tragen, aber besonders der Berliner Frühling zeigt die kühle Schulter. Also hat der ein oder andere von euch ja doch noch Lust auf Stricken!

Eigentlich bin ich ja recht fix beim Stricken, nur hab ich mir die Strickschrift selbst ausgedacht und dann musste ich doch ab und zu noch die Maschen aufmachen, überlegen und neu anfangen. Das führte dann leider dazu, dass der Pulli am Geburtstag mit nur einem Arm übergeben werden konnte, minderte aber nicht die Freude. Ich selbst bin auch sehr happy mit dem Ergebnis!

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Wolle: „Cotton“ von Zeemann, Color 80, 100 g auf 150 m, 85% Baumwolle und 15% Polyester

Nadel: Rundstricknadel 6

Und hier die Strickschrift für eine S/M:

Tipp: Nehmt euch am besten einen Pulli zum Vergleich, sodass ihr euer Gestricktes immer wieder darauflegen und vergleichen könnt.

Für den vorderen und hinteren Teil nehmt ihr jeweils 88 Maschen auf die Nadel und strickt die ersten zwei Finger breit eine M links und eine rechts abwechseln für das Bündchen. Danach strickt ihr glatt links (Hinreihe links, Rückreihe rechts) bis ihr 40 cm erreicht habt.

Dann kettet ihr für den Armausschnitt auf jeder Seite 2 M ab, in der darauffolgenden 1M, in der darauffolgenden 3, wieder 3 und dann noch mal 1M ab bis ihr nach 5 cm, 6 cm weniger breite erreicht habt. Ich persönlich finde den Armausschnitt etwas knapp also nehmt hier ruhig noch etwas mehr Maschen ab. Dann strickt ihr weitere 10 cm.

Nach den 10 cm strickt ihr den Halsausschnitt. Wer ihn weniger tief möchte fängt später an und nimmt weniger Maschen weg. Ihr strickt die ersten 24 Maschen, kettet 18 ab und strickt die restlichen 24 wieder normal. Jetzt braucht ihr eine zweite Nadel, um die beiden Seiten rechts und links vom Halsausschnitt weiter zu stricken. Dabei kettet ihr bei jeder Reihe am Halsausschnitt eine Masche zusätzlich ab. Bis ihr noch jeweils 14 Maschen auf jeder Seite übrig habt. Dann kettet ihr die gesamte Reihe ab.

Für den Rückhalsausschnitt fangt ihr erst nach ca. 15 cm an. Ihr strickt 19 Maschen und kettet dann 27 Maschen ab. Auch für den Rückenausschnitt kettet ihr dann in jeder weiteren Reihe 1M ab, bis ihr noch 16 M übrig habt und kettet dann die gesamte Reihe ab.

Für die Arme nehmt ihr 45 M auf und strickt wieder zwei Finger breit das Bündchen rechts links und strickt die ersten 10 cm. Danach nehmt ihr jede Reihe 1M auf beiden Seiten dazu. Das macht ihr etwa über die Hälfte des Ärmels, also über den Ellenbogen hinaus und strickt dann gerade weiter bis ihr etwa 55 cm erreicht habt. Aber macht das an der Armlänge des Pulliträgers fest. Am Ende angelangt strickt ihr die Armlänge genauso ab, wie ihr es schon an der Front und dem Rückteil für den Armausschnitt getan habt: Ihr kettet in ersten Reihe 2 M ab, in der darauffolgenden 1M, in der darauffolgenden 3, wieder 3 und dann noch mal 1M. Dann kettet ihr die gesamte Reihe ab.

Ich habe die Teile so zusammengenäht, dass die Naht nach außen kommt, was den rauen und unebenen Charakter des Pulli noch unterstreichen soll.

Für den Pulli braucht man wirklich kein Strickprofi sein. Man braucht nur etwas Geld 😉 Ich bin immer auf der Suche nach neuen Strickschriften und freue mich über Links!

5 Ideen für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke

by Nora

Das Problem, das man als DIY Blogger hat, ist, dass alles was man an selbstebastelten Geschenken vor Weihnachten bloggt bei der Bescherung keine überraschende Freude mehr auslöst. Ist ja auch verständlich. Da ich aber so viele tolle Ideen bei anderen Bloggern gefunden habe, wollte ich wenigstens die mit euch teilen!

 

#1 Selbstgemachter Schmuck

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Bei Luisa von schereleimpapier gibt es eine wunderschöne Kupferkette zum Selbermachen. Ich bin ganz verliebt und würde sie am liebsten für mich ganz alleine basteln.

 

#2 DIY Badekugeln

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Für alle Freundinnen, Mamas und Omas in Besitz einer Badewanne ist das hier wohl das perfekte selbstgemachte Geschenk: Badekugeln nach dem Rezept von Herzideen.

 

#3 Chai Latte Syrup

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Bei Saskia auf dem Blog gibt es selbstgemachten Chai Latte Syrup für euch. Ist in 20 Minuten fertig und hübsch verpackt, ist es ein super tolles Geschenk.

 

#4 Pralinen

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Meine liebe Freundin Liv hat auf ihrem Blog Thank you for eating super leckere Pralinen für euch zum nach „backen“.  Darüber freuen sich mit Sicherheit alle Feinschmecker und Schokoliebhaber.

 

#5 Verfeinertes Öl

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Bei My simply life gibt es eine tolle Idee wie ihr ganz normales Olivenöl als Geschenk verfeinert könnt. Für alle Köche in der Familie und unter den Freunden seid ihr hiermit bestens vorbereitet.

Ich hoffe es waren ein paar Ideen für eure Liebsten dabei. Habt ihr denn noch Links zu tollen Ideen fürs Selbermachen? Ich freu mich über eure Inspiration! Habt eine schöne Vorweihnachtszeit.

Home sweet home

by Nora

Momentan ist es bei mir auf Arbeit ganz schön crazy. Ich glaube ich habe noch nie so viel gearbeitet, wie in den letzten zwei Monaten. Aber es macht auch Spaß, so ist es ja nicht. Ich hab ein tolles Team, das mir die Überstunden versüßt. Nur leider kommen aktuell Freizeit, Freunde, Freund und auch meine liebste Beschäftigung, das Basteln, zu kurz.

Wofür ich mir jedoch etwas Zeit genommen habe, ist die Einrichtung meiner neuen Wohnung. So habe ich es wenigstens die paar Stunden am Abend und an den Wochenenden schön. Meine schönsten Bilder habe ich euch für einen kleinen Einblick rausgesucht.

Facts

Friedrichshain, Beletage, 2-Raum, Balkon, ca. 50qm, Altbau, Dielen, Stuck

Wohn-/Esszimmer

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Mein Wohn-/ und Esszimmer ist der größte Raum der Wohnung. Verliebt habe ich mich direkt wegen der hohen Decken und dem wunderschönen (aber ganz schön schrägen) Dielenboden. Der Esstisch begleitet mich schon seit meinem ersten Semester und hat nun vier neue Stühle bekommen, die ich über Ebay Kleinanzeigen erstanden habe. Es sind leider nur Repliken, aber für die echten Vitra Eames muss ich noch ein wenig sparen. Das Bild über dem Esstisch gibt es auch immer noch bei Ikea und meine Teelichter auf dem Esstisch sind von verschiedenen Flohmärkten (AGRA Leipzig, Boxi Berlin).

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Die Couch ist ganz neu, auch von IKEA und macht mich unglaublich glücklich. Abends nach Hause zu kommen und dort die Beine auszustrecken ist das aller Schönste. Die Bilderwand oben drüber begleitet mich auch shcon eine Weile, obwohl ich sie bei jedem Umzug etwas ausgewechselt habe. Ausgestellt habe ich hier Museumsposter, Plakate, Zeitungsausschnitte und Postkarten.

 

Küche

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Die Küche habe ich von der Vormierterin übernommen. Das hat ganz gut gepasst, da ich vorher auch keine hatte. Mit ein paar Details, wie dem Servierwagen von IKEA, der Bilderleiste und einer neuen Lampe (ebenfalls IKEA) habe ich sie noch ein wenig verschönert. Ganz neu ist es für mich mit einem Gasherd zu kochen und backen, aber es läuft erstaunlich gut!

Balkon

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Mein eigener kleiner Balkon.. Ebenfalls eine Neuheit, die ich über den Sommer unglaublcih zu schätzen gelernt habe. Ich wohne nun in einer Seitenstraße, die nur von den Anwohnern befahren wird, weswegen es sehr ruhig ist. So habe ich meinen eigenen kleinen Sonnenplatz zum entspannen nach einem wuseligen und lauten Tag im Großraumbüro und dem Großstadttumult.

Schlafzimmer

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Mein Schlafzimmer ist noch relativ nüchtern, was mir noch aber auch sehr gut gefällt. Schlafen tue ich auf jeden Fall hervorragend!

Wie ihr sehen könnt, ist immer noch einiges zu tun. Geplant sind natürlich noch eine Werkbank und vielleicht wünsche ich mir endlich eine Nähmaschine zu Weihnachten. Ich halte euch auf dem Laufenden 😉

Habt ihr noch irgendwelche Einrichtungsläden in Berlin die ihr mir empfehlen könnt und für ein kleineres Budget gedacht sind? Ich hab schon gesehen, dass in der Rosenthaler Str. ein Granit aufgemacht hat. Habt ihr noch Tipps?

Schlafen auf Rädern

by Nora

Ich bin schon wieder umgezogen! Und ich brauchte ein neues Bett. Nach einer tollen Inspiration haben mein Papa und ich ein neues selbst gebaut und das sieht so aus:

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Und das Beste an dem Design ist, dass es super simpel ist! Ihr braucht 4 Bretter, 4 Eckstücke, 2 Winkel, ein Paar Schrauben und 4 Rollen. Je nach dem wie groß ihr das Bett bauen möchtet, müsst ihr die Maße anpassen. Bei mir sind die Maße auf ein Bett mit einer 140 cm breiten Matratze zugeschnitten.

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Die Spezialität dieses Betts sind die Rollen. Und nein, ich möchte das Bett nicht durch das Zimmer rollen, die Rollen haben Bremsen und das Bett bleibt wo es ist 🙂

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Jetzt kann ich auf Rädern schlafen und mich in meinen Träumen bequem im Bett fortbewegen!

Das ist also ein kleiner Vorgeschmack auf mein neues Zimmer und es werden ganz bald weitere Projekte folgen. Ich halt euch auf dem neuesten Stand, versprochen!

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