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Tag: diy

Schlafen auf Rädern #2

by Nora

Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, kennt mein Bett auf Rollen bereits. Das Bett ist nun schon vier Jahre alt und ich habe es damals mit meinem Daddy gemeinsam entworfen und gebaut. Das Grundprinzip ist ganz einfach: Ein Bettkasten aus vier Brettern, zwei lange Winkel für den Lattenrost und 4 Rollen auf denen das Bett steht. Jetzt habe ich meinem immer noch geliebten Bett ein Kopfteil verpasst.

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Um der Frage, ob das Bett denn nicht wegrollt, vorweg zugreifen: Die Rollen haben Bremsen und man merkt sie daher gar nicht 😉  Nun zum Kopfteil – so wie eigentlich alle meine Projekte ist es auch wieder super simpel. Alles was ihr braucht ist eine Platte in der Größe, die das Kopfteil nachher haben soll (bei mir 160 x 150 cm, 1,3 cm dick, Birke).  Für die Wandbefestigung habe ich zwei 3 Meter lange Balken (9,5 cm x 9,5 cm stark) ausgesucht, die ich mir im Baumarkt auf drei mal 95 cm und zwei mal 105 Meter zuschneiden lassen habe. Aus dem gleichen Material wie die Platte habe ich noch zwei Bretter als versteckte Ablagen zuschneiden lassen (19 x 9,5 cm). Achtet darauf, dass die Bretter für die Ablage genauso breit wie die Balken stark sind, da die Stärke der Balken den Abstand zwischen Platte und Wand bestimmt.

Dazu braucht ihr noch eine Behandlung für das Holz. Bei mir ist es weiße Holzbeize geworden, passend zum Bettkasten. Wenn ihr noch eine indirekte Beleuchtung dazu basteln möchtet, benötigt ihr noch 4 m flexibles LED-Band. Eine Einkaufsliste findet ihr am Ende des Beitrags.

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Aus den Balken schraubt ihr mit Winkeln die Wandbefestigung zusammen (siehe Bild), das ist schnell gemacht. Diese schraubt ihr auch wiederum mit Winkeln an die Wand. Ihr solltet bei der Aufhängung darauf achten, dass die Wandbefestigung so angebracht ist, dass sie verhindert, dass sich das Brett nachher durchbiegen kann. Bei mir geht sie beispielsweise noch ein wenig tiefer als der Bettkasten beginnt, sodass der Bettkasten nicht die Platte zur Wand drücken kann.

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Danach schleift ihr die Holzplatte und beizt sie. Das trocknet recht schnell, sodass ihr sie bald umdrehen könnt und falls ihr euch für die indirekte Beleuchtung entschieden habt, das LED-Band mit dem selbstklebenden Streifen auf das Holz anbringen könnt. Ich habe es mit etwa 2 cm Abstand zur Kante um die drei sichtbaren Kanten herum geklebt. Danach schraubt ihr die versteckte Ablage mit Winkeln an die Platte. Bei mir ist es etwa die Höhe des Bettkastens geworden. Ich habe die Ablage so bemessen, das ein Wasserglas plus Handy oder 2-3 Bücher plus Handy darauf Platz finden. Außerdem passt mit den Maßen das Ladekabel zwischen Wandbefestigung und Rückseite der Ablage hindurch.

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Nun kommt die Kür: Die Platte an die Wandbefestigung anbringen. Ich habe zuerst den Abstand für die Winkel zur Befestigung am oberen Ende der Wandbefestigung ausgemessen (etwa 19 cm) und sie an die Platte geschraubt. Mit Hilfe der Winkel, habe ich die Platte auf die Wandbefestigung gelegt und somit die Stelle für die Winkel zur Befestigung am unteren Ende der Wandbefestigung festgestellt. Dann habe ich die unteren Winkel auch an die Platte geschraubt, sodass ich danach von oben und unten die Platte and die Wandbefestigung schrauben konnte. Das Anbringen der unteren Winkel an die Wandbefestigungen war ein wenig fummelig, da nur wenig Platz zwischen Fußboden und Platte und ebenso Platte und Wand war – hat aber mit etwas Geduld alles geklappt!

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Jetzt nur noch den Stecker der LEDs in die Steckdose, Bettkasten dank der Rollen easy peasy an das Kopfteil rollen, Bremsen fixieren und fertig!

Einkaufsliste:

  • 3 x 2 m Balken (9,5 x 9,5 cm stark), geschnitten auf 2 x 105 cm, 3 x 95 cm
  • 160 x 150 cm Holzzuschnitt Birke (1,3 cm stark)
  • 19 x 9,5 cm Holzzuschnitt Birke (1,3 cm stark) für die versteckte Ablage
  • 4 Winkel für Wandbefestigung an der Wand
  • 6 Winkel für Wandbefestigung
  • 4 Winkel für die Befestigung der Platte
  • 2 Winkel für die Befestigung der Nachttischbretter
  • 4,5 m flexibles LED-Bank (ich habe eins mit verschiedenen Farbe und Dimmer genommen, da ich den Weißtönen immer nicht traue)
  • Holzbehandlung (z.B. Beize)
  • Schrauben & Dübel

 

Mehr DIYs fürs Schlafzimmer findet ihr hier:

Selbstgemachte Peanut Butter

by Nora

Geht es besser als homemade Peanut Butter? Für mich ist das schon ziemlich der Höhepunkt, wenn es ums Selbermachen geht. Ich versuche aktuell etwas mehr darauf zu achten, was ich zu mir nehme und da ich Peanut Butter liebe, wollte ich gern ein Rezept zum Selbermachen ausprobieren.

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Nach etwas suchen habe ich gleich mehrere Rezepte gefunden und für mich daraus das beste herausgesucht. Dieses super einfache und so leckere DIY möchte ich gerne mit euch teilen:

Was ihr braucht:

  • Ein Einweckglas, das 350g fasst (z.B. ein leeres Marmeladenglas)
  • Eine Küchenmaschine die Nüsse zerkleinern kann (manche Mixer können das auch und viele Pürierstäbe haben dafür einen Aufsatz)

Zutaten (bekommt man übrigens alles super im Unverpackt-Laden):

  • 200g Erdnüsse
  • 100g Mandeln
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1/2 TL Meersalz
  • 2-3 EL Sonnenblumenkern- oder Rapsöl

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Die Zubereitung:

Ihr röstet die Nüsse bei 180 Grad für etwa 10 Minuten bis sie sich etwas bräunen (dreht sie währenddessen immer mal um). Der Röstgrad bestimmt nachher den Geschmack und ich mag es beispielsweise nicht so sehr geröstet. Fertig geröstet mahlt ihr die Nüsse in der Küchenmaschine. Wenn ihr eine Crunchy Peanut Butter machen möchtet, nehmt nach ein paar Umdrehungen eine Handvoll Nüsse wieder heraus, um sie später zur Creme dazuzugeben. Die restlichen Nüsse werden nun zur Creme verarbeitet. Dafür braucht man etwas Geduld und muss immer mal wieder Umrühren und die Seiten der Maschine abschaben, damit die Nüsse gleichmäßig gemahlen werden können. Jetzt könnt ihr dabei zuschauen, wie die Nüsse zuerst zerhackt, dann gemahlen und auf einmal aus dem Mehl zu einer Creme werden. Wenn euch die Konsistenz zu dick ist, könnt ihr 1-3 EL Öl dazugeben, damit sie flüssiger wird. Außerdem gebt ihr einen halben TL Meersalz und 2 EL Agavendicksaft oder Honig dazu und lasst es von der Maschine vermengen. Wenn euch die Konsistenz und der Geschmack passt, dann gebt ihr die zerhackten Nüsse wieder dazu, rührt um und gebt die Peanut Butter in das vorbereitete Glas. Tolle Variationen gibt es übrigens hier (auf Englisch) oder hier.

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Die Peanut Butter ist etwa einen Monat haltbar, wenn ihr sie im Kühlschrank aufbewahrt. Aber bis dahin ist das Glas bestimmt schon längst geleert 😉 2-3 EL Peanut Butter sind am Tag sogar gesund und ich esse sie super gern Pur als Dip mit Äpfeln oder morgens als Topping für mein Porridge. Peanut Butter lässt sich auch in viele andere Rezepte einbauen, wie Muffins, Kuchen oder auch herzhaftes wie asiatisches Curry. Ihr merkt schon, mein Herz schlägt für Peanut Butter!

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Übrigens: Wer nicht nur darauf achten möchte, was man so zu sich nimmt, sondern auch Wert darauf legt das es fair und nachhaltig ist, dem empfehle ich Unverpackt-Läden oder wenn es das nicht gibt, Bioläden. Im Unverpackt-Laden spart ihr eine Menge Plastik und Karton und könnt davon ausgehen, dass auf faire Produktion geachtet wird. In den meisten Läden erzählen euch auch die Leute hinter dem Tresen gerne mehr. Im Bioladen gibt es Siegel auf den Verpackungen, die euch verraten, auf was bei der Herstellung geachtet wurde. So schmeckt die Peanut Butter gleich noch viel besser!

Hier gibt es eine Karte von Läden von Zero Waste Map und hier habe ich ein paar für euch herausgesucht:

Kennt ihr noch weitere Läden die hier unbedingt aufgeführt werden sollten? Ich freue mich auf eure Tipps!

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(Un-) Ordnung für geliebte Pullis

by Nora

Es gibt ein DIY Update aus der neuen Wohnung, das erste!

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In das neue Schlafzimmer passt meine Kleiderstange nicht mehr hinein, weswegen eine andere Lösung her musste. Eigentlich wollten wir noch eine zweite Schranklösung anschaffen, aber irgendwie war mir das dann zu viel Schrank im Schlafzimmer, wo dort schon mein PAX steht.

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In der Abstellkammer bin ich dann auf die Bretter meines alten, hängenden Nachttischs gestoßen, den ich mir damals in Leipzig gebaut hatte und fand es schade, dass dieser nicht mehr im Einsatz ist. Am gleichen Nachmittag habe ich beim Einkaufen dann zufällig eine Kleiderstande in der gleichen Länge gefunden und die Puzzleteile fügten sich in meinem Kopf zusammen. Fix haben Hannes und ich die Konstruktion des Nachtischs an die Schlafzimmerwand angepasst und die Kleiderstange darunter angebracht. Die Anleitung für das hängende Regal gibt es hier.

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Jetzt haben nicht nur die hellen Hemden und Blusen einen Platz, sondern auch die liebsten Pullis. Super easy peasy – so könnte es immer sein! Und hier noch ein paar Bilder aus dem Schlafzimmer. Die bespannten Stickrahmen und der Blumenkranz sind übrigens auch selbst gemacht, die Anleitung findet ihr hier. Ach und das Bett übrigens auch! Darüber könnt ihr hier lesen.

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Ein neues Kapitel

by Nora

Es ist soweit, ich ziehe wieder um! Zwei Jahre habe ich in meiner wunderschönen Wohnung in Friedrichshain gewohnt (länger als in den meisten bisher) und jetzt ist es Zeit für etwas Neues! Hannes ist endlich zu mir nach Berlin gezogen und da 50qm dann doch etwas klein sind, haben wir uns eine neue Wohnung gesucht.

image5.jpgIch freue mich schon riesig auf das neue Kapitel, zusammenwohnen, neue Wohnung und so weiter, aber ich werde auch etwas nostalgisch. Die Zeit in dieser Wohnung war eine sehr schöne. Ich verbinde viele tolle Momente mit ihr und seit langem mal wieder ein „Zuhause“-Gefühl. Deshalb fällt mir der Abschied auch nicht ganz leicht. Zum Abschied möchte ich daher noch einmal meine schönsten Bilder in einem Post sammeln.

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Im August 2016 bin ich hier eingezogen und jetzt nach zwei Jahren, zum September 2018 ziehen wir um. Ich habe mir viel Zeit mit der Einrichtung gelassen, natürlich auch aus monetären Gründen, aber vor allem, um mit Bedacht auszuwählen, was ich gerne jeden Tag um mich haben möchte. Der Prozess ist auch noch nicht abgeschlossen und ich freue mich ihn in der neuen Wohnung fortzusetzen.

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Ich habe übrigens viele meiner Möbel und Einrichtungsgegenstände selber gemacht. Im Badezimmer zum Beispiel das Regal oder auch den Handtuchhalter. Im Schlafzimmer ist die Wanddekoration selbstgestaltet und das Bett selbstgebaut sowie die Werkbank im Wohnzimmer.

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Meine Wohnung hat 2 Zimmer, im Wohnzimmer geht es um die Ecke in die Küche und auch zum Balkon. Dann gibt es noch einen kleinen Flur und ein Badezimmer. Genau ausreichend Platz für eine Person also. Besonders verliebt habe ich mich in die hohen Decken mit ein wenig Stuck und in den tollen Dielenboden. Das alles bleibt mir auch in der neuen Wohnung erhalten, worüber ich mich sehr freue.

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Mit dem Umzug verabschiede ich mich nicht nur von meiner Wohnung, sondern auch vom alleine Wohnen. Ab dem 31. August teile ich mein Hab und Gut und vor allem meine Zeit Zuhause mit Hannes. Darauf freue ich mich sehr, aber wie der Titel schon sagt, beginnt auch ein neues Kapitel. Ich bin gespannt – drückt mir/uns die Daumen!

P.S.: Die Anleitung für den Pulli unten gibt es übrigens hier.

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Advent Advent

by Nora

Die schönste Zeit des Winters steht bevor und ich war schon fleißig am Basteln: Ein selbstgemachter Adventskalender!

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Am Wochenende habe ich den Kalender Agi nach Barcelona gebracht und zurück in Deutschland traf mich dann der Kälteschock. Ich bin, wie gesagt, kein Fan von kalten Temperaturen und muss mir daher den Herbst und Winter immer schön reden. Was dabei hilft sind natürlich schöne Winterklamotten, leckerer Tee und Adventskalender!

Dieses Jahr habe ich einen selbgenäht, die Anleitung folgt unten. Wer nicht so gerne näht kann sich auch hier von meinem Adventskalender aus kleinen Papiertüten inspirieren lassen.

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Ich habe für den Adventskalender zwei verschiedene Stoffe, beide Jersey und viele verschiedene Bänder zum verschnüren gekauft. Für die Aufhängung habe ich einen Drahtrad, Tannenzweige und Draht zum Befestigen genutzt. Die kleinen Taschen habe ich nachher mit einer Kordel am Drahtrad befestigt. Für die Zahlen habe ich bei DM kleine Schilder besorgt und diese mit Stempeln nummeriert.

Zuerst habe ich die ganzen kleinen Dinge besorgt, die ich in den Adventskalender hinein tun wollte: Süßigkeiten, kleine Sachen von DM und so weiter. Daran habe ich ausgemacht wie groß die Taschen sein müssen und sie entsprechend zurecht geschnitten. Danach habe ich einen Tunnelzug für das Band zum Verschließen eingenäht und mittig auf der Vorderseite ein Loch in den Tunnelzug geschnitten, wo das Band verknotet werden soll.   Dann habe ich das Band hindurchgezogen und die Taschen auf links zusammengenäht. Somit fixiert man zwar auch das Band zum verknoten, was aber kein Problem ist. Dann habe ich die Tasche gefüllt und mit dem eingenähten Band verschlossen. Durch die Schleife habe ich dann die Kordel gezogen, die Nummer dran gehängt und es am Drahtrad befestigt.

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Ich habe die Täschchen in unterschiedlichen Abständen an dem Drahtrad aufgehangen, damit sie schön verteilt sind. Zum Schluss habe ich die Tannenzweige mit Draht drangebunden und noch zwei Taschen oben befestigt und eine Schleife drumherum gebunden.

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Mein Badezimmer

by Nora

Es hat über ein Jahr gedauert, bis ich endlich alles für mein Badezimmer zusammen hatte, aber jetzt ist es soweit. I proudly present:

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Es ist leider ein innenliegendes Bad und es ist auch nicht besonders groß, aber ich bin trotzdem sehr glücklich damit. Da es jedoch nicht gerade groß ist, passen nicht besonders viele Möbel hinein. Deswegen habe ich kurzer Hand einfach selber welche gebaut: Ein Handtuchständer und ein Wandregal.

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Für den Handtuchständer habe ich ein langes Kupferrohr, einen Holzblock, 4 Halterungen, 4 Schrauben für die Halterungen und 2 Muffen (90 Grad Ecken). Das Kupferrohr habe ich noch an der Sägestation im Baumarkt in drei Teile gesägt (die Seiten jeweils 97 cm lang, das Mittelteil 55 cm lang) und den Holzblock habe ich im Holzzuschnitt auf 55 cm kürzen lassen. Danach habe ich nur noch die die Halterungen am Holzblock festgeschraubt, die Kupferrohre mit den Muffen verbunden und schon ist es fertig! Empfehlenswert ist es jedoch sowohl den Holzblock als auch das Kupferrohr noch entsprechend zu lackieren oder zu behandeln, damit sie auch lange schön bleiben.

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Für das Wandregal bekommt man auch alles im Baumarkt: Seil, Kordel, Holzbrett (90 x 30 cm), Kupferrohr (1 m), Muffen und Schrauben & Dübel. Ihr bindet die Seile mit der Kordel zusammen, sodass sie beide etwa 155 cm lange Schlaufe ergeben. Danach bohrt ihr die Löcher für die Dübel und schraub die Schrauben hinein. Als Verschönerung steckt ihr die Muffen darauf und legt das Kupferrohr in den Winkel der Muffe hinein. Jetzt braucht ihr noch die Seilschlaufen darüber zu hängen und das Brett einzulegen – fertig! Auch hier rät es sich natürlich das Holz und das Kupfer zu behandeln, aber das habe auch ich noch nachzuholen 😉 Ein ähnliches Regal mit zwei Böden habe ich hier auch schon einmal gebaut.

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Blumen & Pflanzen

by Nora

Steff war zu Besuch und hat mir einen Instagram-Beitrag gezeigt, der mir direkt Lust gemacht hat mal wieder zu basteln: Stickrahmen mit Pflanzenbildern und Holzreifen mit Kunstblumen. Ich hatte letztes Jahr in meinem Schlafzimmer eine Bilderleiste angebracht, aber irgendwie hatte ich mich daran satt gesehen und wollte etwas Neues. Die floralen Muster waren dafür genau das richtige.

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Das braucht ihr für die Stickrahmen mit floralem Muster:

  • Stickrahmen
  • Stickgarn
  • Nadel
  • Stoff

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Das braucht ihr für die Holzringe mit Kunstblumen:

  • Holzringe
  • Kunstblumen
  • Draht
  • Drahtzange

In Begleitung von meinem persönlichen Quatsch-Comedy Club, Clara und Kira, habe ich im Bastelladen zwei verschiedene Größen von Stickrahmen und Holzringen gekauft. Bei meinem Glück waren viele Kunstblumen bei Butlers gerade im Angebot und die restlichen Materialien hatte ich (dank meiner Werkbank und Aufbewahrungswand) schon Zuhause.

Für die Blumenkränze habe ich die Kunstblumen gekürzt und mit kupferfarbenen Draht an den Holzringen befestigt. Mir hat dabei eine Drahtzange geholfen, aber es geht bestimmt auch nur mit einer Schere. Geht super schnell und sieht top aus!

Für die Stickrahmen mit floralem Muster spannt ihr den Stoff eurer Wahl in den Rahmen und achtet darauf, dass noch genug übersteht, damit ihr es nachher hinten vernähen könnt. Dann druckt ihr euch ein Muster aus und paust es gegen das Licht auf den Stoff oder übertragt es frei Hand. Ich habe zum ersten Mal gestickt und die Stiche hier bei Brigitte gelernt. Ich habe den Perlen- und Margeritenstich für mein Muster benutzt. Am Ende vernäht ihr hinten den überstehenden Stoff. Das Ganze hat nur einen Abend gedauert – super fix!

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DIY Crochet Top

by Nora

Für meinen Sommerurlaub wollte ich gerne ein Top haben, dass man sowohl am Strand als auch unterwegs anziehen kann und nach etwas googeln bin ich auf Crochet Tops gestoßen. Dank YouTube habe ich dann schnell eine Anleitung gefunden und mein eigenes Top gehäkelt. Wie das ging schreibe ich euch nachfolgend auf. Brigitte hat übrigens einen super Überblick über die verschiedenen Maschen.

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Ich habe einfach Wolle genommen, die ich noch Zuhause hatte und die einzige Häkelnadel, die ich besitze – Hat super funktioniert 😉 Es ging auch echt fix, nach zwei Abenden war ich fertig. Eine tolle Anleitung zum Körbchen häkeln gibt es übrigens auf YouTube von Aquahannah. Ich habe es euch unten versucht zusammenzufassen:

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Für eine Größe, die so in etwa vergleichbar mit einer 36 ist, macht ihr jeweils für die beiden Körbchen 7 Luftmaschen (LM) aneinander (für ein größeres Körbchen nehmt ihr mehr auf) und stecht dann in die 6. Masche für eine feste Masche (FM), dann in die 5. M und so weiter bis ihr wieder am unteren Anfang eurer Luftmaschenkette angekommen seid. Es sollten 6 FM sein. Bei der letzten LM macht ihr noch eine zweite FM und daran eine LM. Jetzt macht ihr noch eine dritte und vierte FM in die vorherige Masche, sodass ihr 2FM, 1LM und noch 2FM in der letzten Masche eurer Kette habt. Nun häkelt ihr wieder mit einzelnen FM die andere Seite herunter. Dann dreht ihr das entstehende Körbchen herum, macht 2LM und häkelt wieder zur Spitze mit FM. An der Spitze angekommen nehmt macht ihr wieder in 2FM, 1LM und wieder 2FM in die Masche an der Spitze. Dann häkelt ihr wieder an der Seite herunter, am Ende macht ihr wieder 2LM und häkelt wieder zurück. Das macht ihr so lange, bis das Körbchen eine gute Größe für euch erreicht hat und wiederholt alles für das zweite Körbchen. Bei einem Körbchen könnt ihr den Faden verknotet, beim anderen lasst ihr ihn dran und nutzt ihn weiter.

Eine Anleitung wie ich weiter gemacht habe gibt es auch hier von Dana.

Wenn ihr soweit seid und am unteren Ende des Körbchens angelangt seid, macht ihr 2LM und häkelt am unteren Rand des Körbchens mit Stäbchen entlang (LM anschlagen, durch die nächste Masche stechen, Faden durch die erste Schlinge ziehen und wieder Faden holen, durch 2 Schlingen ziehen und noch einmal Faden holen und durch die letzten beiden Schlingen ziehen). Ihr könnt dabei in die Löcher stechen, die bei den LM beim Umdrehen gemacht worden sind. Dann nehmt ihr das andere Körbchen und stecht in die erste Masche am unteren Ende des Körbchens und macht auch dort halbe Stäbchen bis zum anderen Ende. Dann macht ihr 2LM und dreht die jetzt verbundenen Körbchen um. Die nächste Reihe macht ihr noch einmal mit Stäbchen zurück.

Die nächste Reihe macht ihr mit Löchern zwischen den Stäbchen. Also ihr häkelt ein Stäbchen, macht eine LM, überspringt eine Masche und macht wieder ein Stäbchen und so weiter, bis ihr am Ende angekommen seid. Am Ende nehmt so viele LM auf, sodass es um euren Oberkörper passt (macht es ruhig etwas enger, meins ist zu locker geraten), bei mir waren es 68LM. Dann macht ihr einmal komplett herum Stäbchen, um dann ein doppeltes V Stäbchen in die nächste Reihe zu häkeln. Dafür macht ihr zwei Stäbchen in eine Masche, dann 1LM, wieder zwei Stäbchen in die gleiche Masche, um dann in die nächste Masche nur ein Stäbchen zu machen. Dann wieder 2 Stäbchen, 1LM, 2 Stäbchen in die nächste Masche und so weiter. Daraus ergeben sich diese hübschen Blumenmuster. Das gleiche wiederholt ihr in der nächsten Reihe, wobei ihr immer in die LM von der vorherigen Reihe die 2 Stäbchen, LM und wieder 2 Stäbchen macht. In der Reihe darauf macht ihr wieder die Stäbchen mit einer Lücke, also ein Stäbchen, 1LM, eine Masche auslassen, 1 Stäbchen usw. In der nächsten Reihe folgen ganz normale Stäbchen. In der letzten Reihe folgen dann „richtige Blümchen“ mit einem Stäbchen, 1LM, 2M auslassen, 3 Stäbchen in einer Masche, 1LM und wieder drei Stäbchen in die gleiche Masche. Dann wieder 1LM, 2M auslassen, 1 Stäbchen, 1LM, 2M auslassen, 3 Stäbchen in eine Masche, 1LM, und noch 3 Stäbchen in die gleiche Masche. Das ist praktisch die untere Borte des Oberteils und ihr könnt den Faden am Ende verknoten.

Die eben beschriebene Borte mit dem Blümchen oder auch Muschel-Muster habe ich auch noch an die Körbchen gehäkelt. Für die Träger habe ich einfach nur Luftmaschen gemacht und sie an der Spitze der Körbchen und dem Rückenteil verknotet.

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Werkbank

by Nora

Endlich habe ich mal wieder ein richtiges Möbelstück gebaut! Mit anfänglichen Anlaufschwierigkeiten habe ich endlich einen Platz für meine DIY-Sachen: meine selbstgebaute Werkbank! Hier kann ich meine angefangen Projekte einfach liegen lassen, ohne dass sie im Weg sind, habe alles was ich brauche in Griffweite und dabei sieht das Ganze auch noch schön aus – super gut!

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Genau genommen ist es natürlich keine echte Werkbank, sondern eher ein Sideboard in Kombination mit meiner Werkzeugwand. Die Werkzeugwand war letztes Jahr in der WG ein erster Schritt für mein Atelier in ferner Zukunft und jetzt in meiner eigenen Wohnung habe ich zwar immer noch keinen ganzen Raum, aber dafür schon einmal eine Werkbank. Der zweite Schritt in Richtung Atelier ist also damit gemacht! Was natürlich noch fehlt ist ein toller, höhenverstellbarer Hocker, aber den finde ich auch noch.

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Für die Werkbank habe ich zwei Multiplex-Platten mit 0,9 cm Stärke und einem Maß von 170 auf 50 cm, 4 Seitenteile/Trenner mit den Maßen 50 auf 12 und 3 verstärkende Platten mit den Maßen 1) 12 auf 36, 2) 12 auf 72 und 3) 12 auf 56 cm, alle mit der Stärke 1,2 cm, alle Multiplex. Die Maße ergeben sich aus dem Platz für die Zeitschriften und den IKEA Kasten rechts. Für die Aufhängung habe ich 3 Winkel genutzt.

Ich habe es zuerst ohne die verstärkenden Platten versucht, aber dann war das Sideboard zu instabil. Deswegen geht man am Besten wie folgt vor:

Ihr legt die Teile so aufeinander, wie ihr sie am Ende haben wollt. Bei mir waren das die beiden Seitenteile, wobei diese bündig mit den großen Platten abgeschlossen haben und dann rechts von dem linken Seitenteil 56 cm der nächste Trenner und 72 cm daneben der zweite Trenner. Quer zu den Trenner habe ich die verstärkenden Platten mit einem Abstand von 12 cm zur hinteren Kante angeschraubt. So verliert man eben die 12 cm Stauraum, aber anders war meine Konstruktion nicht in sich stabil. Am besten ihr schraubt zu erst alle Teile an die obere große Platte und danach an die untere.

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Ich habe oben jeweils 3 Schrauben genutzt, um die Seitenteile und 2 Schrauben, um die Trenner anzuschrauben. So habe ich oben nicht zu viele sichtbare Schrauben. Die verstärkenden Platten habe ich mit kleinen Winkeln an der Oberseite befestigt. Unten habe ich wesentlich mehr Schrauben genutzt, um die Seitenteile und Trenner anzubringen. Außerdem habe ich hier auch die verstärkenden Platten direkt an die untere Platte geschraubt.

Zuletzt schraubt ihr die Winkel an das Sideboard und legt das Sideboard am besten auf etwas in der richtigen Höhe drauf, sodass ihr ohne Probleme die Winkel danach an die Wand schrauben könnt. Und das wars auch schon!

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Klar, nur ein Bruchteil meiner Bastelmaterialien finden hier ihren Platz, aber es ist ein guter Anfang. Wie verstaut ihr eure DIY- und Bastelsachen? Habt ihr noch Tipps für mich?

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Kuschliges Zopfmuster

by Nora

Diese wunderbar kuschlige und selbst gestrickte Decke mit Zopfmuster ist ein DIY Projekt mit dem ich eigentlich schon in Kopenhagen geliebäugelt habe und nun ist sie nach 2,5 Jahren endlich fertig geworden. Natürlich habe ich nicht konstant 2,5 Jahre daran gestrickt, sondern zwischen drin etwas anderes angefangen oder hatte keine Lust auf Stricken. Die Wolle habe ich zum Teil sogar noch in Kopenhagen gekauft und so ist die Decke auch eine kleine Erinnerung an die tolle Zeit.

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Zwar wird es jetzt auch endlich warm in Berlin, worüber ich unglaublich happy bin, aber trotzdem sind die Abende doch noch recht frisch. Umso mehr freue ich mich dann, wenn ich auch die letzten Stunden, eingekuschelt in die Decke, noch auf dem Balkon verbringen kann!

Bevor ich euch erzähle, wie ihr selbst so eine Decke stricken könnt, hier noch ein paar weitere Strickprojekte von mir: ein cropped Pulli mit Atzeken Muster (sehr schön mit Mom Jeans oder High Waist Shorts) und ein oversized Kuschelpulli.

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Ich habe meine Decke (120cm x 145cm) mit zwei langen Rundstricknadeln der Größe 6 und etwa 20 Knäulen Wolle gestrickt. Die eine Hälfte mit einer beigen Wolle von ONline (Linie 311, ASPARO, Farbe 002) 50% Polyacryl, 25% Alpaka, 25% Wolle, 75m auf 50g. Die andere Hälfte mit einer Wolle von Aldi „Winter Sun“ (Farbe 201) 60% Polyamid, 40% Schurwolle, 50m auf 50g zusammen mit DROPS Fabel Mouline (Farbe 800), 75% Wolle, 25% Polyamid, 205m auf 50g.

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Die Decke wird in drei Teilen gestrickt: linke Hälfte, rechte Hälfte und Zopf für die Mitte. Die Hälften haben ein Maß von 135cm auf 120cm, wobei die ersten 3 Reihen und die Ränder, jeweils drei Maschen, rechts und links abwechselnd und der Rest glatt rechts gestrickt wird. So umrahmt ein 3M großer Rand die Deckenhälften und die Decke kräuselt sich nicht zusammen. Für die ein Hälfte habe ich die ONline Wolle genommen und für die andere habe ich die Aldi und Drops Wolle zusammen gestrickt, um mehr Struktur hineinzubekommen.

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Der Zopf in der Mitte wird zur Hälfte in der einen Farbe und zur andern mit den anderen beiden Wollen gestrickt. Ihr nehmt 9 M von beiden Hälften auf die Nadel, verkettet sie in der Mitte und strickt die ersten drei Reihen rechts, links abwechselnd, um den gleichen Rahmen wie bei den großen Teilen zu erreichen. Dann strickt ihr 15 Reihen, wobei in der Mitte immer darauf geachtet wird, die Fäden zu kreuzen und damit zu verketten, und nehmt die eine Hälfte ab, legt sie über die andere und strickt damit das Zopfmuster. Das wiederholt ihr alle 15 Reihen, bis ihr auf die Gesamtlänge von 120cm gekommen seid. Auch hier werden die letzten drei Reihen wieder rechts links gestrickt für den Rand.

Jetzt müssen die drei Teile noch zusammen genäht und, das Lästigste wie ich finde, alle Enden der Wollreste vernäht werden. Diese Decke lässt sich wunderbar beim Fernsehen oder Filmschauen stricken, weil die meiste Zeit glatt rechts gestrickt wird. Eine perfekte Beschäftigung für Leute wie mich, die nicht still dasitzen können beim auf der Couch chillen 😉

So und jetzt mach ich es mir auf dem Balkon gemütlich und genieße die letzten Sonnenstrahlen! Nur drei Tage arbeiten und es ist schon wieder Wochenende – juhu!

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