WoodenQuarter

Tag: crafty

Schlafen auf Rädern #2

by Nora

Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, kennt mein Bett auf Rollen bereits. Das Bett ist nun schon vier Jahre alt und ich habe es damals mit meinem Daddy gemeinsam entworfen und gebaut. Das Grundprinzip ist ganz einfach: Ein Bettkasten aus vier Brettern, zwei lange Winkel für den Lattenrost und 4 Rollen auf denen das Bett steht. Jetzt habe ich meinem immer noch geliebten Bett ein Kopfteil verpasst.

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Um der Frage, ob das Bett denn nicht wegrollt, vorweg zugreifen: Die Rollen haben Bremsen und man merkt sie daher gar nicht 😉  Nun zum Kopfteil – so wie eigentlich alle meine Projekte ist es auch wieder super simpel. Alles was ihr braucht ist eine Platte in der Größe, die das Kopfteil nachher haben soll (bei mir 160 x 150 cm, 1,3 cm dick, Birke).  Für die Wandbefestigung habe ich zwei 3 Meter lange Balken (9,5 cm x 9,5 cm stark) ausgesucht, die ich mir im Baumarkt auf drei mal 95 cm und zwei mal 105 Meter zuschneiden lassen habe. Aus dem gleichen Material wie die Platte habe ich noch zwei Bretter als versteckte Ablagen zuschneiden lassen (19 x 9,5 cm). Achtet darauf, dass die Bretter für die Ablage genauso breit wie die Balken stark sind, da die Stärke der Balken den Abstand zwischen Platte und Wand bestimmt.

Dazu braucht ihr noch eine Behandlung für das Holz. Bei mir ist es weiße Holzbeize geworden, passend zum Bettkasten. Wenn ihr noch eine indirekte Beleuchtung dazu basteln möchtet, benötigt ihr noch 4 m flexibles LED-Band. Eine Einkaufsliste findet ihr am Ende des Beitrags.

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Aus den Balken schraubt ihr mit Winkeln die Wandbefestigung zusammen (siehe Bild), das ist schnell gemacht. Diese schraubt ihr auch wiederum mit Winkeln an die Wand. Ihr solltet bei der Aufhängung darauf achten, dass die Wandbefestigung so angebracht ist, dass sie verhindert, dass sich das Brett nachher durchbiegen kann. Bei mir geht sie beispielsweise noch ein wenig tiefer als der Bettkasten beginnt, sodass der Bettkasten nicht die Platte zur Wand drücken kann.

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Danach schleift ihr die Holzplatte und beizt sie. Das trocknet recht schnell, sodass ihr sie bald umdrehen könnt und falls ihr euch für die indirekte Beleuchtung entschieden habt, das LED-Band mit dem selbstklebenden Streifen auf das Holz anbringen könnt. Ich habe es mit etwa 2 cm Abstand zur Kante um die drei sichtbaren Kanten herum geklebt. Danach schraubt ihr die versteckte Ablage mit Winkeln an die Platte. Bei mir ist es etwa die Höhe des Bettkastens geworden. Ich habe die Ablage so bemessen, das ein Wasserglas plus Handy oder 2-3 Bücher plus Handy darauf Platz finden. Außerdem passt mit den Maßen das Ladekabel zwischen Wandbefestigung und Rückseite der Ablage hindurch.

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Nun kommt die Kür: Die Platte an die Wandbefestigung anbringen. Ich habe zuerst den Abstand für die Winkel zur Befestigung am oberen Ende der Wandbefestigung ausgemessen (etwa 19 cm) und sie an die Platte geschraubt. Mit Hilfe der Winkel, habe ich die Platte auf die Wandbefestigung gelegt und somit die Stelle für die Winkel zur Befestigung am unteren Ende der Wandbefestigung festgestellt. Dann habe ich die unteren Winkel auch an die Platte geschraubt, sodass ich danach von oben und unten die Platte and die Wandbefestigung schrauben konnte. Das Anbringen der unteren Winkel an die Wandbefestigungen war ein wenig fummelig, da nur wenig Platz zwischen Fußboden und Platte und ebenso Platte und Wand war – hat aber mit etwas Geduld alles geklappt!

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Jetzt nur noch den Stecker der LEDs in die Steckdose, Bettkasten dank der Rollen easy peasy an das Kopfteil rollen, Bremsen fixieren und fertig!

Einkaufsliste:

  • 3 x 2 m Balken (9,5 x 9,5 cm stark), geschnitten auf 2 x 105 cm, 3 x 95 cm
  • 160 x 150 cm Holzzuschnitt Birke (1,3 cm stark)
  • 19 x 9,5 cm Holzzuschnitt Birke (1,3 cm stark) für die versteckte Ablage
  • 4 Winkel für Wandbefestigung an der Wand
  • 6 Winkel für Wandbefestigung
  • 4 Winkel für die Befestigung der Platte
  • 2 Winkel für die Befestigung der Nachttischbretter
  • 4,5 m flexibles LED-Bank (ich habe eins mit verschiedenen Farbe und Dimmer genommen, da ich den Weißtönen immer nicht traue)
  • Holzbehandlung (z.B. Beize)
  • Schrauben & Dübel

 

Mehr DIYs fürs Schlafzimmer findet ihr hier:

Werkbank

by Nora

Endlich habe ich mal wieder ein richtiges Möbelstück gebaut! Mit anfänglichen Anlaufschwierigkeiten habe ich endlich einen Platz für meine DIY-Sachen: meine selbstgebaute Werkbank! Hier kann ich meine angefangen Projekte einfach liegen lassen, ohne dass sie im Weg sind, habe alles was ich brauche in Griffweite und dabei sieht das Ganze auch noch schön aus – super gut!

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Genau genommen ist es natürlich keine echte Werkbank, sondern eher ein Sideboard in Kombination mit meiner Werkzeugwand. Die Werkzeugwand war letztes Jahr in der WG ein erster Schritt für mein Atelier in ferner Zukunft und jetzt in meiner eigenen Wohnung habe ich zwar immer noch keinen ganzen Raum, aber dafür schon einmal eine Werkbank. Der zweite Schritt in Richtung Atelier ist also damit gemacht! Was natürlich noch fehlt ist ein toller, höhenverstellbarer Hocker, aber den finde ich auch noch.

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Für die Werkbank habe ich zwei Multiplex-Platten mit 0,9 cm Stärke und einem Maß von 170 auf 50 cm, 4 Seitenteile/Trenner mit den Maßen 50 auf 12 und 3 verstärkende Platten mit den Maßen 1) 12 auf 36, 2) 12 auf 72 und 3) 12 auf 56 cm, alle mit der Stärke 1,2 cm, alle Multiplex. Die Maße ergeben sich aus dem Platz für die Zeitschriften und den IKEA Kasten rechts. Für die Aufhängung habe ich 3 Winkel genutzt.

Ich habe es zuerst ohne die verstärkenden Platten versucht, aber dann war das Sideboard zu instabil. Deswegen geht man am Besten wie folgt vor:

Ihr legt die Teile so aufeinander, wie ihr sie am Ende haben wollt. Bei mir waren das die beiden Seitenteile, wobei diese bündig mit den großen Platten abgeschlossen haben und dann rechts von dem linken Seitenteil 56 cm der nächste Trenner und 72 cm daneben der zweite Trenner. Quer zu den Trenner habe ich die verstärkenden Platten mit einem Abstand von 12 cm zur hinteren Kante angeschraubt. So verliert man eben die 12 cm Stauraum, aber anders war meine Konstruktion nicht in sich stabil. Am besten ihr schraubt zu erst alle Teile an die obere große Platte und danach an die untere.

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Ich habe oben jeweils 3 Schrauben genutzt, um die Seitenteile und 2 Schrauben, um die Trenner anzuschrauben. So habe ich oben nicht zu viele sichtbare Schrauben. Die verstärkenden Platten habe ich mit kleinen Winkeln an der Oberseite befestigt. Unten habe ich wesentlich mehr Schrauben genutzt, um die Seitenteile und Trenner anzubringen. Außerdem habe ich hier auch die verstärkenden Platten direkt an die untere Platte geschraubt.

Zuletzt schraubt ihr die Winkel an das Sideboard und legt das Sideboard am besten auf etwas in der richtigen Höhe drauf, sodass ihr ohne Probleme die Winkel danach an die Wand schrauben könnt. Und das wars auch schon!

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Klar, nur ein Bruchteil meiner Bastelmaterialien finden hier ihren Platz, aber es ist ein guter Anfang. Wie verstaut ihr eure DIY- und Bastelsachen? Habt ihr noch Tipps für mich?

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Strickpulli #3

by Nora

Den gesamten Herbst habe ich eigentlich an einem Projekt gestrickt: Einem Pulli für Hannes zum Geburtstag. Dies ist der dritte Pulli nach dem Dorthe Skappel Pulli  und dem ZickZack Pulli an den ich mich gewagt habe. Zwar ist es ja jetzt eigentlich schon Frühling und wir sehnen uns alle danach T-Shirts und Shorts zu tragen, aber besonders der Berliner Frühling zeigt die kühle Schulter. Also hat der ein oder andere von euch ja doch noch Lust auf Stricken!

Eigentlich bin ich ja recht fix beim Stricken, nur hab ich mir die Strickschrift selbst ausgedacht und dann musste ich doch ab und zu noch die Maschen aufmachen, überlegen und neu anfangen. Das führte dann leider dazu, dass der Pulli am Geburtstag mit nur einem Arm übergeben werden konnte, minderte aber nicht die Freude. Ich selbst bin auch sehr happy mit dem Ergebnis!

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Wolle: „Cotton“ von Zeemann, Color 80, 100 g auf 150 m, 85% Baumwolle und 15% Polyester

Nadel: Rundstricknadel 6

Und hier die Strickschrift für eine S/M:

Tipp: Nehmt euch am besten einen Pulli zum Vergleich, sodass ihr euer Gestricktes immer wieder darauflegen und vergleichen könnt.

Für den vorderen und hinteren Teil nehmt ihr jeweils 88 Maschen auf die Nadel und strickt die ersten zwei Finger breit eine M links und eine rechts abwechseln für das Bündchen. Danach strickt ihr glatt links (Hinreihe links, Rückreihe rechts) bis ihr 40 cm erreicht habt.

Dann kettet ihr für den Armausschnitt auf jeder Seite 2 M ab, in der darauffolgenden 1M, in der darauffolgenden 3, wieder 3 und dann noch mal 1M ab bis ihr nach 5 cm, 6 cm weniger breite erreicht habt. Ich persönlich finde den Armausschnitt etwas knapp also nehmt hier ruhig noch etwas mehr Maschen ab. Dann strickt ihr weitere 10 cm.

Nach den 10 cm strickt ihr den Halsausschnitt. Wer ihn weniger tief möchte fängt später an und nimmt weniger Maschen weg. Ihr strickt die ersten 24 Maschen, kettet 18 ab und strickt die restlichen 24 wieder normal. Jetzt braucht ihr eine zweite Nadel, um die beiden Seiten rechts und links vom Halsausschnitt weiter zu stricken. Dabei kettet ihr bei jeder Reihe am Halsausschnitt eine Masche zusätzlich ab. Bis ihr noch jeweils 14 Maschen auf jeder Seite übrig habt. Dann kettet ihr die gesamte Reihe ab.

Für den Rückhalsausschnitt fangt ihr erst nach ca. 15 cm an. Ihr strickt 19 Maschen und kettet dann 27 Maschen ab. Auch für den Rückenausschnitt kettet ihr dann in jeder weiteren Reihe 1M ab, bis ihr noch 16 M übrig habt und kettet dann die gesamte Reihe ab.

Für die Arme nehmt ihr 45 M auf und strickt wieder zwei Finger breit das Bündchen rechts links und strickt die ersten 10 cm. Danach nehmt ihr jede Reihe 1M auf beiden Seiten dazu. Das macht ihr etwa über die Hälfte des Ärmels, also über den Ellenbogen hinaus und strickt dann gerade weiter bis ihr etwa 55 cm erreicht habt. Aber macht das an der Armlänge des Pulliträgers fest. Am Ende angelangt strickt ihr die Armlänge genauso ab, wie ihr es schon an der Front und dem Rückteil für den Armausschnitt getan habt: Ihr kettet in ersten Reihe 2 M ab, in der darauffolgenden 1M, in der darauffolgenden 3, wieder 3 und dann noch mal 1M. Dann kettet ihr die gesamte Reihe ab.

Ich habe die Teile so zusammengenäht, dass die Naht nach außen kommt, was den rauen und unebenen Charakter des Pulli noch unterstreichen soll.

Für den Pulli braucht man wirklich kein Strickprofi sein. Man braucht nur etwas Geld 😉 Ich bin immer auf der Suche nach neuen Strickschriften und freue mich über Links!

5 Ideen für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke

by Nora

Das Problem, das man als DIY Blogger hat, ist, dass alles was man an selbstebastelten Geschenken vor Weihnachten bloggt bei der Bescherung keine überraschende Freude mehr auslöst. Ist ja auch verständlich. Da ich aber so viele tolle Ideen bei anderen Bloggern gefunden habe, wollte ich wenigstens die mit euch teilen!

 

#1 Selbstgemachter Schmuck

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Bei Luisa von schereleimpapier gibt es eine wunderschöne Kupferkette zum Selbermachen. Ich bin ganz verliebt und würde sie am liebsten für mich ganz alleine basteln.

 

#2 DIY Badekugeln

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Für alle Freundinnen, Mamas und Omas in Besitz einer Badewanne ist das hier wohl das perfekte selbstgemachte Geschenk: Badekugeln nach dem Rezept von Herzideen.

 

#3 Chai Latte Syrup

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Bei Saskia auf dem Blog gibt es selbstgemachten Chai Latte Syrup für euch. Ist in 20 Minuten fertig und hübsch verpackt, ist es ein super tolles Geschenk.

 

#4 Pralinen

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Meine liebe Freundin Liv hat auf ihrem Blog Thank you for eating super leckere Pralinen für euch zum nach „backen“.  Darüber freuen sich mit Sicherheit alle Feinschmecker und Schokoliebhaber.

 

#5 Verfeinertes Öl

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Bei My simply life gibt es eine tolle Idee wie ihr ganz normales Olivenöl als Geschenk verfeinert könnt. Für alle Köche in der Familie und unter den Freunden seid ihr hiermit bestens vorbereitet.

Ich hoffe es waren ein paar Ideen für eure Liebsten dabei. Habt ihr denn noch Links zu tollen Ideen fürs Selbermachen? Ich freu mich über eure Inspiration! Habt eine schöne Vorweihnachtszeit.

Home sweet home

by Nora

Momentan ist es bei mir auf Arbeit ganz schön crazy. Ich glaube ich habe noch nie so viel gearbeitet, wie in den letzten zwei Monaten. Aber es macht auch Spaß, so ist es ja nicht. Ich hab ein tolles Team, das mir die Überstunden versüßt. Nur leider kommen aktuell Freizeit, Freunde, Freund und auch meine liebste Beschäftigung, das Basteln, zu kurz.

Wofür ich mir jedoch etwas Zeit genommen habe, ist die Einrichtung meiner neuen Wohnung. So habe ich es wenigstens die paar Stunden am Abend und an den Wochenenden schön. Meine schönsten Bilder habe ich euch für einen kleinen Einblick rausgesucht.

Facts

Friedrichshain, Beletage, 2-Raum, Balkon, ca. 50qm, Altbau, Dielen, Stuck

Wohn-/Esszimmer

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Mein Wohn-/ und Esszimmer ist der größte Raum der Wohnung. Verliebt habe ich mich direkt wegen der hohen Decken und dem wunderschönen (aber ganz schön schrägen) Dielenboden. Der Esstisch begleitet mich schon seit meinem ersten Semester und hat nun vier neue Stühle bekommen, die ich über Ebay Kleinanzeigen erstanden habe. Es sind leider nur Repliken, aber für die echten Vitra Eames muss ich noch ein wenig sparen. Das Bild über dem Esstisch gibt es auch immer noch bei Ikea und meine Teelichter auf dem Esstisch sind von verschiedenen Flohmärkten (AGRA Leipzig, Boxi Berlin).

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Die Couch ist ganz neu, auch von IKEA und macht mich unglaublich glücklich. Abends nach Hause zu kommen und dort die Beine auszustrecken ist das aller Schönste. Die Bilderwand oben drüber begleitet mich auch shcon eine Weile, obwohl ich sie bei jedem Umzug etwas ausgewechselt habe. Ausgestellt habe ich hier Museumsposter, Plakate, Zeitungsausschnitte und Postkarten.

 

Küche

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Die Küche habe ich von der Vormierterin übernommen. Das hat ganz gut gepasst, da ich vorher auch keine hatte. Mit ein paar Details, wie dem Servierwagen von IKEA, der Bilderleiste und einer neuen Lampe (ebenfalls IKEA) habe ich sie noch ein wenig verschönert. Ganz neu ist es für mich mit einem Gasherd zu kochen und backen, aber es läuft erstaunlich gut!

Balkon

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Mein eigener kleiner Balkon.. Ebenfalls eine Neuheit, die ich über den Sommer unglaublcih zu schätzen gelernt habe. Ich wohne nun in einer Seitenstraße, die nur von den Anwohnern befahren wird, weswegen es sehr ruhig ist. So habe ich meinen eigenen kleinen Sonnenplatz zum entspannen nach einem wuseligen und lauten Tag im Großraumbüro und dem Großstadttumult.

Schlafzimmer

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Mein Schlafzimmer ist noch relativ nüchtern, was mir noch aber auch sehr gut gefällt. Schlafen tue ich auf jeden Fall hervorragend!

Wie ihr sehen könnt, ist immer noch einiges zu tun. Geplant sind natürlich noch eine Werkbank und vielleicht wünsche ich mir endlich eine Nähmaschine zu Weihnachten. Ich halte euch auf dem Laufenden 😉

Habt ihr noch irgendwelche Einrichtungsläden in Berlin die ihr mir empfehlen könnt und für ein kleineres Budget gedacht sind? Ich hab schon gesehen, dass in der Rosenthaler Str. ein Granit aufgemacht hat. Habt ihr noch Tipps?

DIY ripped Jeans

by Nora

Letzte Woche habe ich endlich mal wieder Steffi gesehen und neben Sekt und unendlich viel Gequatsche hat sie mir ihre selbstgemachte ripped Jeans gezeigt. Wie sie habe ich auch viel zu viele Jeans im Schrank, die ich teilweise nicht mehr so gerne trage, obwohl sie noch gut sitzen. Sonntag hatte ich dann etwas Zeit, weil mein Herzblatt für Klausuren lernen musste und habe mir eine meiner alten Jeans geschnappt. Hier das DIY:

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Ihr benötigt eine Jeans, am Besten mit wenig Stretchanteil, einen Stift zum Markieren, einen Cutter oder eine Schere, Schleifpapier und eine Pinzette.

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Mit dem Schleifpapier könnt ihr die Stellen, die ihr bearbeiten wollt aufrauen und der Jeans einen erste Gebrauchspuren verpassen. Ich habe mich beim rechten Bein für ein großes Loch oberhalb des Knies und eine kleine Stelle unterhalb der Tasche entschieden. Für das linke Bein gab es eine längliche Stelle mittig auf dem Oberschenkel und eine auf der Potasche. Die Stellen habe ich Vorab mit Kreide auf der Jeans, während ich sie anhatte, markiert. Für Inspiration hilft auch die Google Suche 😉

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Das ist die Jeans vorher und das war mir etwas zu langweilig. Ich habe mehrere Sachen ausprobiert, wie ich die Löcher oder auch Cut-Outs machen könnte und meine liebste Variante ist diese:

Ihr schneidet mit dem Cutter oder der Schere zwei parallele Schnitte übereinander und senkrecht zur Naht in die Hose. Achtet dabei darauf, nur in das vordere bzw. hintere Teil der Hose zu schneiden, um nicht beide Seiten zu erwischen. Dann zuppelt ihr mit der Pinzette vorsichtig an den Rändern der Schnittstellen entlang, sodass sich die blauen Fäden von den weißen etwas lösen. Die weißen Querfäden wollen wir ja behalten. Wenn ihr das an beiden Schnittstellen gemacht habt, müsstet ihr die Fäden einfach vom einen Cut zum nächsten durchziehen und somit entfernen können. Übrig bleiben dann die gewünschten weißen Fäden, die das Loch noch etwas verdecken.

Eine andere Variante beschreibt Steff auf ihrem Blog, einmal hier entlang bitte.

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Ich war erst einmal vorsichtig und habe die Löcher nicht allzu riesengroß gemacht, weil ich gelesen habe, dass sie sich vom Tragen und Waschen noch weiten werden. Aber falls mir irgendwann noch nach größeren Löchern ist, kann ich das ja jederzeit nachholen. Ich bin auf jeden Fall super happy mit dem Ergebnis! Und habt ihr schon meine super schönen Birkis auf dem letzten Bild entdeckt?

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Bilderrahmen

by Nora

Momentan bin ich viel unterwegs und besuche Freunde und Familie, da kommt das Basteln etwas zu kurz. Aber heute habe ich endlich mal wieder ein DIY-Projekt zum Bloggen. Und zwar habe ich einen Bilderrahmen gebaut.

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Ich hatte mir noch in Leipzig diesen tollen New York City Stadtplan gekauft. Nur leider ist das Bild viel zu groß und ich konnte keinen Rahmen dafür finden. Nachdem es ewig rumgestanden hat, hab ich jetzt eine Lösung gefunden.

Für diesen Bilderrahmen benötigt ihr 4 Holzleisten mit der gleichen Länge, 4 Magnete, Sekundenkleber und eine Kordel. Die Länge der Leisten entspricht bei mir der Breite des Bildes, aber das könnt ihr variieren wie ihr möchtet. Am Besten ihr lasst euch das gleich im Baumarkt zuschneiden. So spart ihr euch das sägen.

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Ihr klebt die vier Magnete an die Leisten, sodass ihr euer Bild dazwischen einklemmen könnt. Die Kordel knotet ihr um die obere, hintere Leiste, um das Bild daran aufzuhängen. Und schon ist der Bilderrahmen fertig und mein NYC Bild hängt endlich an der Wand!

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Auf Rollen

by Nora

Heute gibt’s mal eine DIY-Idee von meinem Liebsten. Wir waren in Leipzig auf dem Agra Flohmarkt und er hat dort eine alte Holzkiste entdeckt. Er hat diese jetzt in einen rollbaren Couchtisch verwandelt.

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Er hat sich vier Rollen (mit Bremsen!), Schrauben, Schleifpapier und grüne Lasur im Baumarkt besorgt, um die Kiste auszubessern. Die Kiste musste nur etwas gereinigt und abgeschliffen werden und schon konnte sie lasiert werden. Nach einiger Trockenzeit konnten die Rollen angeschraubt werden und der Couchtisch mit Platz für Bücher und Zeitschriften war fertig.

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Durch den fahrbaren Untersatz kann die Kiste jederzeit verschoben werden, wenn die ausklappbare Couch mal als Schlafplatz dienen soll.
Super easy umgesetzt, total schön anzusehen und auch noch praktisch! Ich bin ein Fan 🙂

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blogparty #2

by Nora

Wow, schon wieder ein Jahr vorbei und WoodenQuarter wird 2 Jahre alt. In den vergangenen zwei Jahren ist unglaublich viel passiert: Ich habe in Kopenhagen studiert, bin 5 mal umgezogen, habe meine Masterarbeit abgegeben und den Start ins Berufsleben gewagt. Bei all diesen Veränderungen hatte ich meinen Blog und meine Liebe zum Selbermachen als Konstante, was mich fast etwas rührt. Aber wofür sind Geburtstage da? Zum Feiern natürlich! Und das möchte ich auch dieses Jahr wieder mit euch tun und mich bei euch für die lieben Kommentare und tollen Inspirationen bedanken.

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Aber ich möchte mich nicht nur bedanken, sondern euch auch beschenken! Dank Das rote Paket, Hooked und Modulor habe ich vier wunderbare Give Aways für euch. Und zwar:

Das rote Paket hat zwei super süße Blumenübertöpfe aus der Reihe FORREST beigesteuert, mit denen ihr eure Planzen zum Vorschein bringen könnt. Übrigens: In Leipzig gibt es einen super hübschen Laden vom roten Paket oder wenn ihr dort demnächst nicht vorbeikommt, schaut euch doch auf dem neuen online Auftritt mal um!

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Hoooked hat schon beim letzten Geburtstag das wunderbare Häkelgarn verschenkt und auch dieses Jahr sind sie wieder dabei. Ich verlose das Teppich Häkelset mit 3 Rollen Garn, einer passenden Häkelnadel und der Anleitung dazu.

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Quelle: Hoooked Zpagetti

Außerdem gibt es zwei 20€ Gutscheine von Modulor für euren Online-Einkauf ab 40€. Euer nächster DIY-Utensilien Haul ist damit gesichert! Modulor gibt es aber auch zum Anfassen in Berlin am Moritzplatz.

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Und wenn ihr jetzt denkt „Ich wollte doch schon ewig neuen Bastelkram bestellen.“ oder „Meine Pflanzen sehen irgendwie etwas traurig aus.“ oder „Häkelgarn wollte ich schon immer mal ausprobieren.“, dann schmeißt euer Los in den Topf und in einer Woche gebe ich euch Bescheid, wer die vier Gewinner sind.

Zum Mitmachen braucht ihr lediglich Follower von WoodenQuarter zu sein oder zu werden und mir einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen.

Ich mach mir jetzt die Sektflasche auf und stoße auf euch an! Danke für die wunderbaren zwei Jahre und auf mindestens 100 weitere!

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Werkzeugwand

by Nora

Soo manche von euch haben es vielleicht über Instagram schon mitbekommen, aber jetzt noch einmal offiziell: Ich bin Berlinerin geworden! Schweren Herzens bin ich aus meiner geliebten WG und der wunderschönsten Stadt Deutschlands nach Berlin gezogen. Und um mir den Start zu erleichtern hat mein Herzallerliebster eine wunderbare Idee gehabt: Eine Werkzeug Wand selber zu machen.

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Der Grund für meinen Umzug ist der Abschied vom Studentendasein und der Start ins Berufsleben. Seit einer Woche arbeite ich bei Zalando SE als Junior Communication Managerin und ich glaube es war eine super Entscheidung. Natürlich kann man das nach einer Woche noch nicht absolut beurteilen, aber ich habe ein sehr, sehr gutes Gefühl. Ich hatte einen tollen Start und bin super glücklich, dass ich in gerade diesem einen Team gelandet bin. Aber um trotz Vollzeitjob meine Hobbys nicht zu kurz kommen zu lassen habe ich mir Silvester einen Vorsatz für 2016 gemacht: Trotz Job nicht faul zu werden! Um dem entgegenzuwirken habe ich jetzt diese wunderbare Werkzeugwand, die es mir ermöglicht in Nullkommanix auf meine Bastelutensilien zuzugreifen!

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Falls ihr jetzt denkt „So etwas wollte ich schon immer mal haben!“, dann gibt’s hier jetzt die wunderbar einfache Anleitung. Theoretisch könnt ihr die Werkzeugaufhängungen natürlich direkt an die Wand anbringen, aber aus optischen und aus Gründen der schnellen Montage (wer weiß, wann ich das nächste Mal umziehe?!) habe ich mich dafür entschieden eine Holzplatte als Hintergrund zu nutzen. Auf die Holzplatte habe ich nach Abmessungen, aber vor allem nach Augenmaß, die beiden IKEA Stangen und die IKEA Blumentöpfe angeschraubt.

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Für die Geodreicke habe ich die Schrauben mit Unterlegscheiben ausgestattet und sie einfach nicht komplett eingedreht. Nun kann man die Geodreicke hinter die Unterlegscheiben klemmen.

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Für das Masking Tape mussten wir etwas kreativer werden, da es draußen auch schneite und ich keine Lust hatte zum Baumarkt zu laufen. Letztendlich habe ich noch ein Stück Kupferrohr von meinem Regalbau gefunden und dieses, erst einmal provisorisch, mit zwei Schrauben zwischen zwei Winkel geklemmt. Aber es hält so gut, dass ich überlege, ob ich es überhaupt optimieren brauche.

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Zum Schluss habe ich noch zwei Löcher in die Wand gebohrt und das Holzbrett daran gedübelt. Jetzt habe ich nur zwei Löcher anstatt unzählige! Ich bin super happy damit und komme allmählich in Berlin an.

Aber jetzt meine Frage an euch: Welche Bastelläden muss ich unbedingt in Berlin besuchen? Ich freu mich auf eure Tipps!

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