WoodenQuarter

Tag: basteln

Blumen & Pflanzen

by Nora

Steff war zu Besuch und hat mir einen Instagram-Beitrag gezeigt, der mir direkt Lust gemacht hat mal wieder zu basteln: Stickrahmen mit Pflanzenbildern und Holzreifen mit Kunstblumen. Ich hatte letztes Jahr in meinem Schlafzimmer eine Bilderleiste angebracht, aber irgendwie hatte ich mich daran satt gesehen und wollte etwas Neues. Die floralen Muster waren dafür genau das richtige.

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Das braucht ihr für die Stickrahmen mit floralem Muster:

  • Stickrahmen
  • Stickgarn
  • Nadel
  • Stoff

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Das braucht ihr für die Holzringe mit Kunstblumen:

  • Holzringe
  • Kunstblumen
  • Draht
  • Drahtzange

In Begleitung von meinem persönlichen Quatsch-Comedy Club, Clara und Kira, habe ich im Bastelladen zwei verschiedene Größen von Stickrahmen und Holzringen gekauft. Bei meinem Glück waren viele Kunstblumen bei Butlers gerade im Angebot und die restlichen Materialien hatte ich (dank meiner Werkbank und Aufbewahrungswand) schon Zuhause.

Für die Blumenkränze habe ich die Kunstblumen gekürzt und mit kupferfarbenen Draht an den Holzringen befestigt. Mir hat dabei eine Drahtzange geholfen, aber es geht bestimmt auch nur mit einer Schere. Geht super schnell und sieht top aus!

Für die Stickrahmen mit floralem Muster spannt ihr den Stoff eurer Wahl in den Rahmen und achtet darauf, dass noch genug übersteht, damit ihr es nachher hinten vernähen könnt. Dann druckt ihr euch ein Muster aus und paust es gegen das Licht auf den Stoff oder übertragt es frei Hand. Ich habe zum ersten Mal gestickt und die Stiche hier bei Brigitte gelernt. Ich habe den Perlen- und Margeritenstich für mein Muster benutzt. Am Ende vernäht ihr hinten den überstehenden Stoff. Das Ganze hat nur einen Abend gedauert – super fix!

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Werkbank

by Nora

Endlich habe ich mal wieder ein richtiges Möbelstück gebaut! Mit anfänglichen Anlaufschwierigkeiten habe ich endlich einen Platz für meine DIY-Sachen: meine selbstgebaute Werkbank! Hier kann ich meine angefangen Projekte einfach liegen lassen, ohne dass sie im Weg sind, habe alles was ich brauche in Griffweite und dabei sieht das Ganze auch noch schön aus – super gut!

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Genau genommen ist es natürlich keine echte Werkbank, sondern eher ein Sideboard in Kombination mit meiner Werkzeugwand. Die Werkzeugwand war letztes Jahr in der WG ein erster Schritt für mein Atelier in ferner Zukunft und jetzt in meiner eigenen Wohnung habe ich zwar immer noch keinen ganzen Raum, aber dafür schon einmal eine Werkbank. Der zweite Schritt in Richtung Atelier ist also damit gemacht! Was natürlich noch fehlt ist ein toller, höhenverstellbarer Hocker, aber den finde ich auch noch.

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Für die Werkbank habe ich zwei Multiplex-Platten mit 0,9 cm Stärke und einem Maß von 170 auf 50 cm, 4 Seitenteile/Trenner mit den Maßen 50 auf 12 und 3 verstärkende Platten mit den Maßen 1) 12 auf 36, 2) 12 auf 72 und 3) 12 auf 56 cm, alle mit der Stärke 1,2 cm, alle Multiplex. Die Maße ergeben sich aus dem Platz für die Zeitschriften und den IKEA Kasten rechts. Für die Aufhängung habe ich 3 Winkel genutzt.

Ich habe es zuerst ohne die verstärkenden Platten versucht, aber dann war das Sideboard zu instabil. Deswegen geht man am Besten wie folgt vor:

Ihr legt die Teile so aufeinander, wie ihr sie am Ende haben wollt. Bei mir waren das die beiden Seitenteile, wobei diese bündig mit den großen Platten abgeschlossen haben und dann rechts von dem linken Seitenteil 56 cm der nächste Trenner und 72 cm daneben der zweite Trenner. Quer zu den Trenner habe ich die verstärkenden Platten mit einem Abstand von 12 cm zur hinteren Kante angeschraubt. So verliert man eben die 12 cm Stauraum, aber anders war meine Konstruktion nicht in sich stabil. Am besten ihr schraubt zu erst alle Teile an die obere große Platte und danach an die untere.

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Ich habe oben jeweils 3 Schrauben genutzt, um die Seitenteile und 2 Schrauben, um die Trenner anzuschrauben. So habe ich oben nicht zu viele sichtbare Schrauben. Die verstärkenden Platten habe ich mit kleinen Winkeln an der Oberseite befestigt. Unten habe ich wesentlich mehr Schrauben genutzt, um die Seitenteile und Trenner anzubringen. Außerdem habe ich hier auch die verstärkenden Platten direkt an die untere Platte geschraubt.

Zuletzt schraubt ihr die Winkel an das Sideboard und legt das Sideboard am besten auf etwas in der richtigen Höhe drauf, sodass ihr ohne Probleme die Winkel danach an die Wand schrauben könnt. Und das wars auch schon!

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Klar, nur ein Bruchteil meiner Bastelmaterialien finden hier ihren Platz, aber es ist ein guter Anfang. Wie verstaut ihr eure DIY- und Bastelsachen? Habt ihr noch Tipps für mich?

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Kuschliges Zopfmuster

by Nora

Diese wunderbar kuschlige und selbst gestrickte Decke mit Zopfmuster ist ein DIY Projekt mit dem ich eigentlich schon in Kopenhagen geliebäugelt habe und nun ist sie nach 2,5 Jahren endlich fertig geworden. Natürlich habe ich nicht konstant 2,5 Jahre daran gestrickt, sondern zwischen drin etwas anderes angefangen oder hatte keine Lust auf Stricken. Die Wolle habe ich zum Teil sogar noch in Kopenhagen gekauft und so ist die Decke auch eine kleine Erinnerung an die tolle Zeit.

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Zwar wird es jetzt auch endlich warm in Berlin, worüber ich unglaublich happy bin, aber trotzdem sind die Abende doch noch recht frisch. Umso mehr freue ich mich dann, wenn ich auch die letzten Stunden, eingekuschelt in die Decke, noch auf dem Balkon verbringen kann!

Bevor ich euch erzähle, wie ihr selbst so eine Decke stricken könnt, hier noch ein paar weitere Strickprojekte von mir: ein cropped Pulli mit Atzeken Muster (sehr schön mit Mom Jeans oder High Waist Shorts) und ein oversized Kuschelpulli.

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Ich habe meine Decke (120cm x 145cm) mit zwei langen Rundstricknadeln der Größe 6 und etwa 20 Knäulen Wolle gestrickt. Die eine Hälfte mit einer beigen Wolle von ONline (Linie 311, ASPARO, Farbe 002) 50% Polyacryl, 25% Alpaka, 25% Wolle, 75m auf 50g. Die andere Hälfte mit einer Wolle von Aldi „Winter Sun“ (Farbe 201) 60% Polyamid, 40% Schurwolle, 50m auf 50g zusammen mit DROPS Fabel Mouline (Farbe 800), 75% Wolle, 25% Polyamid, 205m auf 50g.

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Die Decke wird in drei Teilen gestrickt: linke Hälfte, rechte Hälfte und Zopf für die Mitte. Die Hälften haben ein Maß von 135cm auf 120cm, wobei die ersten 3 Reihen und die Ränder, jeweils drei Maschen, rechts und links abwechselnd und der Rest glatt rechts gestrickt wird. So umrahmt ein 3M großer Rand die Deckenhälften und die Decke kräuselt sich nicht zusammen. Für die ein Hälfte habe ich die ONline Wolle genommen und für die andere habe ich die Aldi und Drops Wolle zusammen gestrickt, um mehr Struktur hineinzubekommen.

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Der Zopf in der Mitte wird zur Hälfte in der einen Farbe und zur andern mit den anderen beiden Wollen gestrickt. Ihr nehmt 9 M von beiden Hälften auf die Nadel, verkettet sie in der Mitte und strickt die ersten drei Reihen rechts, links abwechselnd, um den gleichen Rahmen wie bei den großen Teilen zu erreichen. Dann strickt ihr 15 Reihen, wobei in der Mitte immer darauf geachtet wird, die Fäden zu kreuzen und damit zu verketten, und nehmt die eine Hälfte ab, legt sie über die andere und strickt damit das Zopfmuster. Das wiederholt ihr alle 15 Reihen, bis ihr auf die Gesamtlänge von 120cm gekommen seid. Auch hier werden die letzten drei Reihen wieder rechts links gestrickt für den Rand.

Jetzt müssen die drei Teile noch zusammen genäht und, das Lästigste wie ich finde, alle Enden der Wollreste vernäht werden. Diese Decke lässt sich wunderbar beim Fernsehen oder Filmschauen stricken, weil die meiste Zeit glatt rechts gestrickt wird. Eine perfekte Beschäftigung für Leute wie mich, die nicht still dasitzen können beim auf der Couch chillen 😉

So und jetzt mach ich es mir auf dem Balkon gemütlich und genieße die letzten Sonnenstrahlen! Nur drei Tage arbeiten und es ist schon wieder Wochenende – juhu!

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DIY ripped Jeans

by Nora

Letzte Woche habe ich endlich mal wieder Steffi gesehen und neben Sekt und unendlich viel Gequatsche hat sie mir ihre selbstgemachte ripped Jeans gezeigt. Wie sie habe ich auch viel zu viele Jeans im Schrank, die ich teilweise nicht mehr so gerne trage, obwohl sie noch gut sitzen. Sonntag hatte ich dann etwas Zeit, weil mein Herzblatt für Klausuren lernen musste und habe mir eine meiner alten Jeans geschnappt. Hier das DIY:

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Ihr benötigt eine Jeans, am Besten mit wenig Stretchanteil, einen Stift zum Markieren, einen Cutter oder eine Schere, Schleifpapier und eine Pinzette.

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Mit dem Schleifpapier könnt ihr die Stellen, die ihr bearbeiten wollt aufrauen und der Jeans einen erste Gebrauchspuren verpassen. Ich habe mich beim rechten Bein für ein großes Loch oberhalb des Knies und eine kleine Stelle unterhalb der Tasche entschieden. Für das linke Bein gab es eine längliche Stelle mittig auf dem Oberschenkel und eine auf der Potasche. Die Stellen habe ich Vorab mit Kreide auf der Jeans, während ich sie anhatte, markiert. Für Inspiration hilft auch die Google Suche 😉

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Das ist die Jeans vorher und das war mir etwas zu langweilig. Ich habe mehrere Sachen ausprobiert, wie ich die Löcher oder auch Cut-Outs machen könnte und meine liebste Variante ist diese:

Ihr schneidet mit dem Cutter oder der Schere zwei parallele Schnitte übereinander und senkrecht zur Naht in die Hose. Achtet dabei darauf, nur in das vordere bzw. hintere Teil der Hose zu schneiden, um nicht beide Seiten zu erwischen. Dann zuppelt ihr mit der Pinzette vorsichtig an den Rändern der Schnittstellen entlang, sodass sich die blauen Fäden von den weißen etwas lösen. Die weißen Querfäden wollen wir ja behalten. Wenn ihr das an beiden Schnittstellen gemacht habt, müsstet ihr die Fäden einfach vom einen Cut zum nächsten durchziehen und somit entfernen können. Übrig bleiben dann die gewünschten weißen Fäden, die das Loch noch etwas verdecken.

Eine andere Variante beschreibt Steff auf ihrem Blog, einmal hier entlang bitte.

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Ich war erst einmal vorsichtig und habe die Löcher nicht allzu riesengroß gemacht, weil ich gelesen habe, dass sie sich vom Tragen und Waschen noch weiten werden. Aber falls mir irgendwann noch nach größeren Löchern ist, kann ich das ja jederzeit nachholen. Ich bin auf jeden Fall super happy mit dem Ergebnis! Und habt ihr schon meine super schönen Birkis auf dem letzten Bild entdeckt?

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Bilderrahmen

by Nora

Momentan bin ich viel unterwegs und besuche Freunde und Familie, da kommt das Basteln etwas zu kurz. Aber heute habe ich endlich mal wieder ein DIY-Projekt zum Bloggen. Und zwar habe ich einen Bilderrahmen gebaut.

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Ich hatte mir noch in Leipzig diesen tollen New York City Stadtplan gekauft. Nur leider ist das Bild viel zu groß und ich konnte keinen Rahmen dafür finden. Nachdem es ewig rumgestanden hat, hab ich jetzt eine Lösung gefunden.

Für diesen Bilderrahmen benötigt ihr 4 Holzleisten mit der gleichen Länge, 4 Magnete, Sekundenkleber und eine Kordel. Die Länge der Leisten entspricht bei mir der Breite des Bildes, aber das könnt ihr variieren wie ihr möchtet. Am Besten ihr lasst euch das gleich im Baumarkt zuschneiden. So spart ihr euch das sägen.

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Ihr klebt die vier Magnete an die Leisten, sodass ihr euer Bild dazwischen einklemmen könnt. Die Kordel knotet ihr um die obere, hintere Leiste, um das Bild daran aufzuhängen. Und schon ist der Bilderrahmen fertig und mein NYC Bild hängt endlich an der Wand!

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Geschenke, Geschenke!

by Nora

Noch bis morgen gibt es tolle Geschenke zu meinen zweiten Bloggeburstag zu gewinnen.

Schreibt mit einfach einen Kommentar unter den Geburtstagspost und schon seid ihr im Lostopf! Mit etwas Glück gewinnt ihr süße Blumentöpfe, kuschliges Häkelgarn oder einen Einkaufsgutschein von Modulor!

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Quelle: das-rote-paket.de

blogparty #2

by Nora

Wow, schon wieder ein Jahr vorbei und WoodenQuarter wird 2 Jahre alt. In den vergangenen zwei Jahren ist unglaublich viel passiert: Ich habe in Kopenhagen studiert, bin 5 mal umgezogen, habe meine Masterarbeit abgegeben und den Start ins Berufsleben gewagt. Bei all diesen Veränderungen hatte ich meinen Blog und meine Liebe zum Selbermachen als Konstante, was mich fast etwas rührt. Aber wofür sind Geburtstage da? Zum Feiern natürlich! Und das möchte ich auch dieses Jahr wieder mit euch tun und mich bei euch für die lieben Kommentare und tollen Inspirationen bedanken.

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Aber ich möchte mich nicht nur bedanken, sondern euch auch beschenken! Dank Das rote Paket, Hooked und Modulor habe ich vier wunderbare Give Aways für euch. Und zwar:

Das rote Paket hat zwei super süße Blumenübertöpfe aus der Reihe FORREST beigesteuert, mit denen ihr eure Planzen zum Vorschein bringen könnt. Übrigens: In Leipzig gibt es einen super hübschen Laden vom roten Paket oder wenn ihr dort demnächst nicht vorbeikommt, schaut euch doch auf dem neuen online Auftritt mal um!

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Hoooked hat schon beim letzten Geburtstag das wunderbare Häkelgarn verschenkt und auch dieses Jahr sind sie wieder dabei. Ich verlose das Teppich Häkelset mit 3 Rollen Garn, einer passenden Häkelnadel und der Anleitung dazu.

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Quelle: Hoooked Zpagetti

Außerdem gibt es zwei 20€ Gutscheine von Modulor für euren Online-Einkauf ab 40€. Euer nächster DIY-Utensilien Haul ist damit gesichert! Modulor gibt es aber auch zum Anfassen in Berlin am Moritzplatz.

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Und wenn ihr jetzt denkt „Ich wollte doch schon ewig neuen Bastelkram bestellen.“ oder „Meine Pflanzen sehen irgendwie etwas traurig aus.“ oder „Häkelgarn wollte ich schon immer mal ausprobieren.“, dann schmeißt euer Los in den Topf und in einer Woche gebe ich euch Bescheid, wer die vier Gewinner sind.

Zum Mitmachen braucht ihr lediglich Follower von WoodenQuarter zu sein oder zu werden und mir einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen.

Ich mach mir jetzt die Sektflasche auf und stoße auf euch an! Danke für die wunderbaren zwei Jahre und auf mindestens 100 weitere!

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Gold und Silber

by Nora

Ich hatte mir vor einer gefühlten Ewigkeit Schlagmetall bei Tedy gekauft und wusste damals, dass ich es unbedingt haben muss. Nun lag es ein Jahr in meiner Bastelschublade und kam letzte Woche endlich zum Einsatz. Ich habe Gipsschalen gebastelt und diese mit goldenem und silbernen Schlagmetall ausgekleidet. Ein sehr, sehr schönes Ergebnis wie ich finde, aber seht selbst.

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Wenn ihr euch auch so schöne Schalen für Schmuck oder andere Kleinigkeiten basteln möchtet benötigt ihr folgendes: Gips von der Rolle, weiße Acrylfarbe, Schlagmetall, Pinsel und Klarlack.

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Als Form habe ich einfach kleine Schälchen aus der Küche genommen und diese mit Frischhaltefolie umwickelt, damit der Gips nachher leichter abzunehmen ist. Dann habe ich den Gips von der Rolle in Streifen geschnitten und der Verpackungsbeilage entsprechend kurz in Wasser gehalten und die Schale damit ausgekleidet. Zwei Schichten aus dem Gips haben bei mir gereicht. Das Ganze habe ich dann 1-2 Stunden auf der Heizung trocknen lassen und aus den Schälchen gelöst.

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Die Gipsschalen habe ich mit der weißen Acrylfarbe bemalt und dann sehr, sehr vorsichtig das Schlagmetall an die noch feuchte Farbe gedrückt. Hier braucht man etwas Geduld und Fingerspitzengefühl. Um einen glatten Rand zu bekommen, habe ich die Kanten mit einer Schere begradigt. Außerdem habe ich die Schalen auch außen mit der Farbe bemalt, um eine glatte Oberfläche zu bekommen.

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Zum Schluss habe ich wieder sehr vorsichtig den Klarlack auf das Schlagmetall gestrichen, um die Oberfläche wiederstandfest zu machen. Achtet darauf den Klarlack nicht zu dick auf das Schlagmetall aufzutragen, sonst oxidiert es.

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Und schon sind die Schalen fertig. Je nach Vorlage könnt ihr die Größe der Schalen natürlich variieren. Achtet nur darauf, dass wenn ihr größere Vorlagen benutzt, eventuell mehrere Schichten Gips aufzulegen. Ich bin auf jeden Fall ein riesen Fan von Glitzer-Glitzer und freue mich riesig meinen liebsten Schmuck in den schönen Schalen präsentieren zu können.

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Lichtkasten

by Nora

Ihr habt sie bestimmt auch schon gesehen: Lichtkästen für Zuhause, die an alte Kinowerbung erinnern. Ich hab mich gleich verliebt, nur konnte ich mich online nicht für ein Modell entscheiden und bin dann kurz entschlossen zum Baumarkt gegangen. Deswegen habe ich heute eine Anleitung für euch, wie man einen Lichtkasten selber machen kann.

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Und an alle die jetzt zurückschrecken, weil sie denken: „Woah, voll kompliziert“, halt stopp! Es ist überhaupt nicht schwer, versprochen! Alles was ihr braucht ist: Einen RIBBA Bilderrahmen von IKEA, transparentes Papier in den Maßen des Bilderrahmens, zwei Din A4 Pappen (eine schwarz, eine weiß), einen LED Lichtschlauch, Tesafilm und eine Heißklebepistolen sowie Scheren.

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Die Reihenfolge ist ziemlich egal, aber ich bin wie folgt vorgegangen. Ihr beklebt die Scheibe des Bilderrahmens mit dem Transparentpapier und zwar doppelt, damit die einzelnen LED-Lichter nachher nicht durchscheinen. Das geht ganz einfach mit Tesafilm. Dann schneidet ihr die weiße Pappe so zu recht, dass ihr drei Streifen habt, die ihr in den Rahmen klemmen könnt, um dann die Buchstaben dahinter zu stecken. Die Buchstaben habe ich aus der schwarzen Pappe ausgeschnitten. Als Vorlage diente mir hier ein Worddokumentausdruck mit dem „New York“ Schriftzug.

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Jetzt müsst ihr nur noch die Rückseite des Bilderrahmens (die braune Pappwand) mit dem LED-Lichtschlauch bekleben. Zwar sind die in den meisten Fällen selbstklebend, jedoch hat die Klebekraft für mein Vorhaben nicht ausgereicht. Da ich den Lichtschlauch recht eng um die Kurven geklebt habe, habe ich eine Heißklebepistole zur Hilfe genommen, um den Lichtschlauch zu fixieren.

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Und das war es dann auch schon. Wie man den Lichtschlauch in Betrieb nimmt, ist eigentlich ganz gut in der mitgelieferten Bedienungsanleitung erklärt. Ansonsten gibt es da auch super YouTube Videos, die es einem erklären. So und schon ist der Lichtkasten fertig! Ich sag doch, super easy, oder? Obwohl ich mir erst noch einen Plan zum Basteln überlegen musste hab ich das Projekt an einem Abend fertigstellen können. Und das Schöne ist, dass ich die Buchstaben jederzeit austauschen kann und das Licht der LEDs mit einer Fernbedienung beliebig steuern kann.

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Ich bin total begeistert, dass es einerseits so einfach war und andererseits so toll aussieht! Übrigens: Wer es noch nicht gesehen hat, das Regal kann man auch selber bauen. Die Anleitung gibt es hier!

Werkzeugwand

by Nora

Soo manche von euch haben es vielleicht über Instagram schon mitbekommen, aber jetzt noch einmal offiziell: Ich bin Berlinerin geworden! Schweren Herzens bin ich aus meiner geliebten WG und der wunderschönsten Stadt Deutschlands nach Berlin gezogen. Und um mir den Start zu erleichtern hat mein Herzallerliebster eine wunderbare Idee gehabt: Eine Werkzeug Wand selber zu machen.

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Der Grund für meinen Umzug ist der Abschied vom Studentendasein und der Start ins Berufsleben. Seit einer Woche arbeite ich bei Zalando SE als Junior Communication Managerin und ich glaube es war eine super Entscheidung. Natürlich kann man das nach einer Woche noch nicht absolut beurteilen, aber ich habe ein sehr, sehr gutes Gefühl. Ich hatte einen tollen Start und bin super glücklich, dass ich in gerade diesem einen Team gelandet bin. Aber um trotz Vollzeitjob meine Hobbys nicht zu kurz kommen zu lassen habe ich mir Silvester einen Vorsatz für 2016 gemacht: Trotz Job nicht faul zu werden! Um dem entgegenzuwirken habe ich jetzt diese wunderbare Werkzeugwand, die es mir ermöglicht in Nullkommanix auf meine Bastelutensilien zuzugreifen!

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Falls ihr jetzt denkt „So etwas wollte ich schon immer mal haben!“, dann gibt’s hier jetzt die wunderbar einfache Anleitung. Theoretisch könnt ihr die Werkzeugaufhängungen natürlich direkt an die Wand anbringen, aber aus optischen und aus Gründen der schnellen Montage (wer weiß, wann ich das nächste Mal umziehe?!) habe ich mich dafür entschieden eine Holzplatte als Hintergrund zu nutzen. Auf die Holzplatte habe ich nach Abmessungen, aber vor allem nach Augenmaß, die beiden IKEA Stangen und die IKEA Blumentöpfe angeschraubt.

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Für die Geodreicke habe ich die Schrauben mit Unterlegscheiben ausgestattet und sie einfach nicht komplett eingedreht. Nun kann man die Geodreicke hinter die Unterlegscheiben klemmen.

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Für das Masking Tape mussten wir etwas kreativer werden, da es draußen auch schneite und ich keine Lust hatte zum Baumarkt zu laufen. Letztendlich habe ich noch ein Stück Kupferrohr von meinem Regalbau gefunden und dieses, erst einmal provisorisch, mit zwei Schrauben zwischen zwei Winkel geklemmt. Aber es hält so gut, dass ich überlege, ob ich es überhaupt optimieren brauche.

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Zum Schluss habe ich noch zwei Löcher in die Wand gebohrt und das Holzbrett daran gedübelt. Jetzt habe ich nur zwei Löcher anstatt unzählige! Ich bin super happy damit und komme allmählich in Berlin an.

Aber jetzt meine Frage an euch: Welche Bastelläden muss ich unbedingt in Berlin besuchen? Ich freu mich auf eure Tipps!

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