birdie

von Nora

Design-Fans unter euch kennen vielleicht Ingo Maurers Lampe „birdie“. Mein Dad hatte vor ewigen Zeiten eine Abwandlung des ganzen als Arbeitszimmerbeleuchtung gebaut, weswegen ich diese Lampe besonders gern habe.

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Mr Right kam dann die Idee „birdie“ in Form von Nachttischlampen als Hochzeitsgeschenk für seine Schwester nachzubauen. Wir also ran da.

Bei Bauhaus kauften wir halbverspiegelte Glühbirnen, goldene Fassungen und fertige Stromkabel mit An- und Ausschalter. Ebenso ließen wir dort das Holz für den Sockel zuschneiden. Mr Right hatte noch etwas Draht Zuhause und den Kleber sowie die Flügel gabs bei Idee. Wir wickelten den Draht um die Fassungen und klebten ihn daran fest. Danach klebten wir die Flügel an.

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Für den Sockel lackierte Mr Right das zugeschnittene Holz weiß. Außerdem haben wir etwas Sand in Berlin „gefunden“, mit welchem wir ihn gefüllt haben. Die Lampe wäre sonst zu instabil gewesen (das mussten wir leider feststellen, als wir so gut wie fertig waren). Mr Right bohrte ein kleines Loch in den Deckel des Sockel, in das wir den Draht und das Stromkabel der Lampe stecken konnten. Am hinteren Ende des Sockels wurde ebenfalls ein Loch gebohrt aus dem das Stromkabel wieder hinaus geführt werden konnte. Das Stromkabel entmantelten wir für das Stück, welches vom Sockel zur Fassung führt. Wir fädelten also das Kabel durch den Sockel, füllten den Sand ein und klebten den Deckel des Sockels auf. Zuletzt steckten wir den Draht mit der eigentlichen Lampe hinein und schraubten die Glühbirne in die beflügelte Fassung.

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Wir waren selbst überascht von dem Ergebnis. Im Endeffekt war die Umsetzung auch gar nicht schwer. Es hat nur lange gedauert, bis wir uns überlegt hatten, wie man es am besten macht. Da das jetz aber schon steht, könnt ihr fix loslegen!

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